Ein aufrüttelndes, mutmachendes Buch für alle, die sich mit den Freiheitsbewegungen im globalen Süden solidarisieren
Daniela Sepehri, Menschenrechtsaktivistin mit iranischen Wurzeln, macht seit Jahren die Freiheitsbewegung in Iran sichtbar. Sie kritisiert die mangelnde politische Unterstützung und mediale Aufmerksamkeit für die Protestierenden, die sich auch Anfang 2026 in Deutschland wieder zeigte. Iran steht als Beispiel für ein grundsätzliches Problem: Menschenrechtskämpfe im globalen Süden – ob in Afghanistan, Palästina oder Syrien – werden in Europa systematisch übersehen, abgewertet oder vereinfacht dargestellt.
Daniela Sepehri prangert die Untätigkeit der Welt an und sagt sehr direkt, was in Politik und Medien schiefläuft. Sie möchte aber unbedingt auch Hoffnung geben: In Zeiten, in denen wir angesichts der vielen schlechten Nachrichten oft verzweifelt oder entmutigt sind, will sie zeigen, wie viel Kraft in den Menschen steckt, die weltweit gegen menschenverachtende Regime kämpfen.
Daniela Sepehris Buch ist ein Paukenschlag: Gegen die politische Apathie rund um Iran. Gegen die Gemengelage aus Uninformiertheit, aktivem Wegsehen, bis hin zu gar offener Sympathie und Parteinahme mit der mörderischen Theokratie, die das Land seit 47 Jahren im Klammergriff hält. Veränderung beginnt mit Verstehen. Dieses Buch hilft dabei. Düzen Tekkal
Dieses Buch verbindet Protest, Medienkritik und globale Politik zu einer schonungslosen Analyse unserer Zeit. Es zeigt, warum Wegsehen Konsequenzen hat und warum echte Solidarität mehr verlangt als nur Worte. Shila Behjat
Daniela Sepehri, geboren 1998 in Paderborn, ist freie Journalistin und Menschenrechtsaktivistin mit iranischen Wurzeln. Sie hat in Berlin Geschichte, Publizistik und Kommunikationswissenschaften studiert und beschäftigt sich vor allem mit den Protestbewegungen in Iran, Flucht und Asyl sowie internationaler Solidarität. Sie schreibt u. a. für den SPIEGEL sowie die Kolumne "Prinzip Hoffnung" in der taz. Sie ist regelmäßig im Austausch mit Aktivist*innen im Iran, hat ein tiefes Verständnis für den inneriranischen Widerstand wie auch für das deutsche medienpolitische System.
Shila Behjat, 1982 geboren, ist Journalistin, Publizistin und Moderatorin mit deutschiranischen Wurzeln. Sie studierte Jura in Hamburg und Paris, war Korrespondentin in London, lebte als freie Journalistin in Indien und berichtete für das Frauenportal Aufeminin.com über Gleichstellung in der EU. Als Kulturredakteurin bei ARTE verantwortet sie Dokumentationen und neue Formate. Bei Hanser erschienen ihr viel diskutiertes Debüt »Söhne großziehen als Feministin« (2024) sowie »Frauen und Revolution« (2025).
„Wenn ihr wegseht, werden wir getötet“ erscheint am 19.08.2026 im Penguin Verlag, 240 Seiten