So 02
Dezember 2018
19:30
Konzert
Kesselhaus
Calpurnia
Support: Jerry Williams
Manchmal schreibt der Zufall die besten (Band-)Geschichten. So auch im Fall des neuen Indie-Quartetts Calpurnia rund um den kanadischen Jungschauspieler Finn Wolfhard. Als jener am Set eines Videodrehs für die Punkrocker PUP zufällig auf den Schlagzeuger Malcolm Craig traf, bekam sein bis dahin lediglich als Freizeit-Hobby betriebenes Gitarrenspiel eine unerwartet dringliche, neue Bedeutung. „Bis dahin hatte ich nie den Plan, Musiker zu werden“, lacht Wolfhard in der Rückschau. Doch nun, da mit „Scout“ die erste EP seiner Band Calpurnia in ganz Nordamerika hohe Wellen schlägt und aus dem Stand bis auf Platz 23 der US-amerikanischen Billboard Digital Charts kletterte, wird sich Wolfhard daran gewöhnen müssen, dass man ihm nicht nur für seine Leistungen auf Bildschirm und Leinwand größten Respekt zollt. Am 2. Dezember kommen Calpurnia erstmals nach Deutschland, für eine exklusive Show in Berlin.Für einen jungen Schauspieler ist der in Vancouver lebende Finn Wolfhard eigentlich sehr gut ausgelastet. Zwei Staffeln lang übernahm er eine der Hauptrollen in der weithin beachteten Netflix-Serie „Stranger Things“, hatte Gastauftritte in TV-Serien wie „The 100“ sowie „Supernatural“ und wirkte an einigen Kinofilmen mit, darunter die Verfilmung von Stephen Kings Klassiker „Es“. Als ein großer Musikfan übernahm er zudem immer wieder Rollen in Musikvideos, darunter auch zwei für die Punkrocker PUP. Hier lernte er den Drummer Malcolm Craig kennen, mit dem es menschlich, so erzählt Finn, „dermaßen Klick gemacht hat, dass ich gar nicht anders konnte, als ihn zu fragen, ob man nicht zusammen Musik machen wolle“. Über ein Songwriting-Camp lernten sie dann ein weiteres Pärchen kennen, die eine Band gründen wollten und in Finn und Craig das perfekte Gegenstück fanden: Gitarristin Ayla Tesler-Mabe sowie Bassist Jack Anderson.Nur wenige Wochen nach der ersten gemeinsamen Probe begannen sie damit, Konzerte zu buchen; anfangs bestand ihr Programm noch zu mehr als der Hälfte aus Coverversionen ihrer Lieblingsbands wie Weezer, Pixies, The Velvet Underground oder Twin Peaks. Nachdem viele Konzertbesucher ihnen nach den Shows allerdings bestätigten, dass sie die eigenen Songs viel besser fänden als die Cover, beeilte sich die Band, schnellstmöglich genug Eigenmaterial zu schreiben. Im Zuge dessen entstand auch ihre erste EP „Scout“, deren Qualität sich über die sozialen Medien wie ein Lauffeuer verbreitete. Besonders geschätzt wird an Calpurnia die Qualität, ihre offensichtlichen Einflüsse – darunter Classic Rock, Punk, Blues und 90s-Indie – in etwas Junges, Zeitgemäßes und sehr Eigenes zu verwandeln.Neben einem beachtlichen Programm an Tourneen und Shows investieren die vier Musiker gegenwärtig jede freie Sekunde in das Schreiben neuer Songs für ihr anstehendes Debütalbum, das Calpurnia am liebsten noch in diesem Jahr aufnehmen und veröffentlichen wollen. Es steht also musikalisch so viel an, dass sich Finn ernsthaft fragen muss, inwieweit die Schauspielerei künftig eher zum Hobby als zum Hauptberuf wird.
Calpurnia<br><small>Support: Jerry Williams</small>
Mo 03
Dezember 2018
20:00
Konzert
Maschinenhaus
Andrea Bignasca
Support: Liv Summer
Mit dem Album «Murder» erschien am 21. September das zweite Studiowerk des Schweizers Andrea Bignasca. Der Sänger und Multiinstrumentalist positioniert sich darauf sehr versiert zwischen dynamischem Bluesrock, selbstbewusstem Singer/Songwriter und energetischem Southern-Rock. Nach erfolgreichen und ausgedehnten Touren und Festivalshows wie unter anderem beim Montreux Jazzfestival, dem Estival Jazz oder Supports für u.a. Gregory Porter, Morcheeba oder Everlast legt Bignasca 2018 noch einmal nach und beschert seinem viel beachteten Debütalbum «Gone» einen äußerst vielversprechenden Nachfolger. Was bereits im zarten Alter von sieben Jahren am Schlagzeug seinen Anfang fand, hat sich über die Jahre in Richtung Bühnenfront, Gesang und Gitarre entwickelt. Ob als Frontmann seiner Band Vermillion Rouge oder seit 2012 als Solokünstler ist der Musiker mittlerweile längst über die Landesgrenzen seiner Schweizer Heimat hinausgewachsen und beweist nicht zuletzt mit seinem Sound, dass er es durchaus mit internationaler Konkurrenz aufnehmen kann. «Murder» verfügt über eindrucksvolle Referenzen eines zeitgemäßen Rocksounds und präsentiert Bignasca ganz anders als noch sein Debüt im Rahmen einer energetischen und facettenreichen Band, die ihn deutlich vom klassischen Singer/Songwriter-Künstler hin zu einem selbstbewussten Rockmusiker emanzipiert. Bereits die erste Single «Monster» oder auch das Follow-up «Moonshining» setzen hier die Messlatte hoch an und legen offen, wo Bignasca musikalisch verwurzelt ist. Sei es die rohe Energie von Bands wie Rival Sons und Wolf Alice oder auch die Vielseitigkeit im Songwriting der Black Keys schnell wird klar, dass sich im Plattenschrank des Musikers die offenbar richtigen Alben verstecken. Er selbst führt als wichtigen Einfluss zudem gern Bruce Springsteen und auch Tom Petty an, deren Musik den zweisprachig aufgewachsenen Musiker seit der Kindheit geprägt hat. Durch zahlreiche Soloshows und zum Beispiel auch das Touren mit den Schweden von Black River Delta, die ihn 2017 erstmals auch nach Deutschland brachten, hat sich bei Bignasca zahlreiches neues Material angesammelt, das er nun gemeinsam mit seiner Band in Albumform gebracht hat. Von selbstbewussten Gitarrenwänden bis hin zu filigranen Melodien, verspielten Hooks und teils sogar zerbrechlich-balladesken Brüchen, in denen Bignasca besonders eindrucksvoll die volle Bandbreite seiner warmen und charismatischen Stimme offenbart, ist «Murder» eine vielfältige Weiterentwicklung eines Musikers, der gerade erst dabei ist, richtig loszulegen. Support: Liv Summer Anfang 2017 gab die Schweizer Singer/Songwriterin alles in der Heimat auf, um nach Berlin auszuwandern und dort vom Musikmachen zu leben. Ein unglaubliches Experiment. Was zuerst eine Mutprobe war, ist nun Alltag geworden. Liv Summer tourt nicht nur mit ihren Songs durch Europa, sie spielt regelmässig auf den Strassen in Berlin. Die Strasse zählt zu den ältesten Bühnen der Welt. Sie ist zwar eine immer zugängliche, jedoch keine besonders einfache Bühne: „Da warten keine Zuhörer aufn dich oder kommen extra um dich zu hören“. Wer es aber schafft, die Vorbeigehenden in diesem einen Moment so zu berühren, dass sie stehen bleiben und zuhören, der kann das auch auf einer Bühne. Fotocredits: Luca Tonellotto; Free Perspective
Andrea Bignasca<br><small>Support: Liv Summer</small>
Di 04
Dezember 2018
20:00
Konzert
Kesselhaus
Denzel Curry Denzel Curry ist zurück: Mit dem Video „Clout Cobain“ kündigt er sein neues Album „TA13OO“ an, das zwischen dem 25.-27.07. in drei Akten erscheint. Zwischen dem 02.-10.12. kann man ihn dann mit den neuen Songs im Gepäck auch live in Berlin, Hamburg, Köln und München erleben.Im „Clout Cobain“ Video findet sich Denzel inmitten eines absurden, drogenvernebelten Zirkus wieder, in dem er sich mal so richtig auslässt – über das Auf und Ab des temporären Fame und über das Gefühl, nur eine Marionette der Musikindustrie zu sein. Das visuelle Konzept dazu stammt von Mark Maturah, Regisseur Zev Deans sowie Denzel Curry selbst. Seite an Seite mit dem neuen Video, kündigt Denzel Curry außerdem an, dass sein lang herbeigesehntes drittes Album „TA13OO“ in drei Akten veröffentlicht wird. Den Anfang macht „Light“ am 25. Juli, gefolgt vom zweiten Akt „Gray“ am 26. Juli und schließlich „Dark“ am 27. Juli. Jede der bisher veröffentlichten Singles steht dabei symbolisch für einen der drei Teile des Albums. „Sumo“ repräsentiert „Light“, „Clout Cobain“ repräsentiert „Gray“ und „Percs“ steht stellvertretend für „Dark“. Zusammen ergeben sie das musikalische Gesamtkunstwerk mit dem Titel „TA13OO“. Übergreifend über alle drei Abschnitte von „TA13OO“ beschäftigt sich Denzel mit Themen wie Kindesmissbrauch, Ruhm, Hass, Paranoia, Liebe und Rache. Er rappt über die Präsidentschaftswahlen, über das Antlitz aktueller Musik und erzählt von seiner eigenen Nahtoderfahrung. Diese Diversität schlägt sich auch im Klang des Albums nieder. „TA13OO“ vereint paranoide Sounds mit brütender Melancholie und Stimmungsschwankungen, die direkt aus der Hölle zu kommen scheinen. Das Album ist Denzel Currys wegweisendstes Release bis dato. „TA13OO“ ist Denzels erster Longplayer seit seinem 2016 veröffentlichten Album „Imperial“, das ihm einen Platz auf dem XXL Freshman-Cover verschaffte und so seinem unvergleichlichen South Florida-Sound den Weg ebnete, über den heute alle reden. Das aktuelle Album schlägt nun die Brücke zwischen der älteren Generation des amerikanischen Hip-Hop und dem aktuellen Trend der SoundCloud-Rapper, an deren musikalischer und stilistischer Inspiration er maßgeblich beteiligt war. Denzel Curry fordert seinen Respekt von beiden Seiten ein – mit tödlicher Lyrik und zutiefst persönlichem Storytelling.
Denzel Curry
Mi 05
Dezember 2018
20:00
Konzert
Kesselhaus
The Gardener & The Tree Die Show wurde ins Kesselhaus verlegt. Bereits gekaufte Tickets behalten ihre Gültigkeit! «69591, LAXÅ» vervollständigt nicht nur die Adresse von «Mossbo» sondern ist auch die Fortsetzung der «Mossbo-EP». Der Nebel lichtet sich - Wald, ein Boot, eine Insel. Dunkelheit, Sonnenschein. Ankunft. Das Debut-Album von THE GARDENER & THE TREE überzeugt mit Facettenreichtum, gibt Songs einer langen Bandgeschichte wieder und zeigt Bilder der Zukunft. THE GARDENER & THE TREE veröffentlichen mit «69591, LAXÅ» den ersten Longplay ihrer Karriere und beweisen nicht nur eine einprägsame Linie sondern auch Mut zur Authentizität, lassen in ihre Vergangenheit einblicken. «Mossbo», 2014. Mossbo ist ein Ort in Schweden, der für die Band, trotz seiner eigentlichen Bedeutungslosigkeit, ein Umbruch war. Es war der Ort, es war die Zeit, es waren die ganz wenigen Menschen da, die den Sturm legen konnten. Obwohl THE GARDENER & THE TREE eigentlich geplant hatten, mit neuen Songs aus Schweden heimzukehren, haben sie im hohen Norden viel mehr gefunden. Nicht erwartete Weisheit und Ruhe, um einmal in sich zu kehren, haben den neuen Songs, die schlussendlich erst in der Schweiz geschrieben worden sind, Veränderung verliehen. Veränderung, die nötig war, um komplett sich selbst zu sein. Nicht zuletzt deswegen präsentieren sich die neuen Songs mit so viel Grösse und Harmonie.  «Mama’s Guitar». Es war einmal Mama’s Guitar, welche der Stimme des Sängers Manuel Felder im fernen Australien nicht nur gehen, sondern fliegen lehrte. Sie war es, die liebevoll den Grundstein für die kommende Geschichte, für ein der Musik gewidmetes Leben, legte. Im Laufe der Jahre fand sich mit Patrik Muggli, Patrick Fet und Daniel Fet eine Band zusammen, die nie lernte, Noten zu lesen, sie lernte die Musik zu spüren und mit ihr zu experimentieren, wie es nur wenige zu tun vermögen. Diese Gabe zeichnet die Songs bis heute aus. 2015 ergänzte Philippe Jüttner die Band mit viel Geschick am Bass. „Life is like a waterfall – what comes down goes around“Für Fans von: Alabama Shakes, Kings Of Leon, The Lumineers
The Gardener & The Tree
Sa 08
Dezember 2018
18:30
Konzert
Maschinenhaus
SPH Bandcontest
Pre-Final
Du hast Bock auf neue Musik? Du möchtest wissen, wer in deiner Stadt die neuen Local Heroes werden und vielleicht sogar die Stars von morgen entdecken? Du möchtest mitentscheiden, wer in die nächste Runde kommt?Dann erlebe bei uns die besten Bands des Landes!Dich erwartet ein spannender Abend voller Live-Musik und sehenswerten Bands, die um den Einzug in die nächste Runde kämpfen.SPH BANDCONTESTVon Musikern. Für Musiker.FÜR EUCH DABEI:AftertheriotLeft ReturnLunaticsMORA BandWoodman JamPROGRAMM, FLYER UND WEITERE INFOS: https://www.sph-bandcontest.de/shows/details/2168ÜBER DEN SPH BANDCONTEST:Der SPH Bandcontest ist der größte Bandwettbewerb in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Großbritannien. Unseren Künstlern winken Preise im Gesamtwert von 250.000€, z. B. Musikvideos, CD-Produktionen, Tourneen, Festivalauftritte, Workshops und Sachpreise unserer namhaften Partner (u. a. Thomann, Shure, Ibanez, Korg, Gitarre&Bass, Sticks, Sound&Recording, Musikmesse, TuneCore, Elixir, Vox Amps, Gravity, LD Systems, Palmer) sowie Best Artist Awards, bis zu 250€ Cash pro Show (Bandkassenbooster), ein Förderpaket im Wert von 500€ und vieles mehr!Schenke den besten Bands des Abends deine Stimme und entscheide selbst, welche Künstler Du in der nächsten Runde wiedersehen willst. Das Gesamtergebnis setzt sich dabei aus 50% Jury- und 50% Publikumsstimmen zusammen.Unter dem oben genannten Link erfährst Du alle Details zu den auftretenden Bands, dem Jugendschutz/Einlass und den Eintrittspreisen. Dort findest Du auch den Konzertflyer in Hoch- und Querformat sowie den Konzertbericht („Review“) nach der Show.Du hast Lust, mit Deiner Band, als Duo oder Singer/Songwriter teilzunehmen? Meldet Euch jetzt an unter www.sph-bandcontest.de - bei uns sind alle Altersklassen, Formationen und Genres herzlich willkommen!
SPH Bandcontest<br><small>Pre-Final</small>
Sa 08
Dezember 2018
20:00
Konzert
Kesselhaus
Wenzel & Band
Wo liegt das Ende dieser Welt?
Wenzels neue CD „Wo liegt das Ende dieser Welt“ lässt die Welt im Mondlicht erscheinen wie einen fernen Stern. Behutsam suchen die Lieder nach Wegen aus unerträglicher Nähe in ersehnte Ferne. Durchtanzte Nächte voller Geheimnisse, in denen gefragt wird, warum die Erde keine Scheibe ist und warum man nicht im Ballett spricht. Surreale Mixturen einer Welt, die am Abhang balanciert. Feinsinnig musiziert und sanft gesungen, gerufen mit heiserer Stimme und geflüstert ins Unbekannte. Die Spuren der Zeit filigran eingezeichnet in Träume und Befürchtungen. „Nur der Mond mit seinem Licht/ Der zerteilt die Erde nicht.“ Wenzel ist Autor, Komponist, Musiker, Sänger, Schauspieler und Regisseur. Tourneen führten ihn durch Frankreich, Österreich, Amerika, Nikaragua, Kuba, die Türkei, u.a.. Wenzel stand mit Arlo Guthrie, Randy Newman, Billy Bragg, Konstantin Wecker und vielen anderen Musikern auf der Bühne. Wenzel hat Ehrungen überstanden von der GOLDENEN AMIGA, dem Heinrich-Heine-Preis über den Deutschen Kleinkunstpreis, dem Preis der deutschen Schallplattenkritik (acht Mal), sowie den Preis der Liederbestenliste. Wenzel bleibt sich treu und kümmert sich weder um Schubladen noch modische Attitüden. Sein Werk speist sich aus einer schier unerschöpflichen Quelle. Die neue CD „Wo liegt das Ende dieser Welt“ erscheint im Herbst 2018 beim Label matrosenblau, im Vertrieb von Indigo, Hamburg. Konzertbesetzung: Wenzel: Gesang, Gitarre, Akkordeon, Piano Hannes Scheffler: Gitarren, Bass Thommy Krawallo: Gitarren, Bass Stefan Dohanetz: Drums, Perkussion Manuel Abreu: Trompete
Wenzel & Band<br><small>Wo liegt das Ende dieser Welt?</small>
Do 13
Dezember 2018
20:00
Konzert
Kesselhaus
Keimzeit
Ins Irrenhaus und zurück
  *** Ausverkauft *** DAS KONZERT IST AUSVERKAUFT. TICKETS FÜR DAS KONZERT AM 3.2.2019: http://bit.ly/2RzMqCIKEIMZEIT kommt am Donnerstag, den 13. Dezember 2018 mit Saxophonist Ralf Benschu nach Berlin!Zum Abschluss der aktuellen Tournee „Ins Irrenhaus und zurück“ wird der Potsdamer Saxophonist wieder gemeinsam mit Keimzeit auf der Bühne stehen. Im musikalischen Mittelpunkt steht das erste Keimzeit Album aus dem Jahr 1990, bei dem Benschu maßgeblich mitwirkte. Mit der Veröffentlichung im Frühjahr 1990 wurde er offizielles Bandmitglied und blieb Keimzeit danach über 17 Jahre treu. Am 13.12. steht er erstmals seit über 10 Jahren wieder gemeinsam mit Keimzeit im Berliner Kesselhaus auf der Bühne. Die Bühne im Kesselhaus ist seit vielen Jahren der traditionelle Ort für legendäre Keimzeit Auftritte. Auch im Rahmen der aktuellen Tour kommt Keimzeit in den Prenzlauer Berg. Das Flair mit dem Weihnachtsmarkt auf dem Hof der Kulturbrauerei zieht seit Jahren viele Besucher aus nah und fern zu diesem Konzert. Einlass: 19.00 Uhr || Beginn: 20.00 Uhr || keine Vorband2018 ist es nun fast genau 30 Jahre her, dass die Band ihr Album „Irrenhaus“ aufgenommen hat. „Das Album ‚Irrenhaus‘ passte irgendwie zu den verworrenen Zeiten um 1989 / 90“, so Leisegang. „Alles war im Aufbruch und auch von unserem Alter her – wir waren alle so Ende Zwanzig, Anfang Dreißig – war allesziemlich turbulent. Das Album hat deswegen auch eine ganz eigene Aura. Es besteht fast ausschließlich aus substantiell starken Songs, die wir bis heute immer wieder gern ins Programm genommen haben und die die Fans lieben.“
Keimzeit<br><small>Ins Irrenhaus und zurck</small>
Fr 14
Dezember 2018
20:00
Konzert
Kesselhaus
Die Zöllner
30 Jahre - Mit Pauken und Trompeten
DIE ZÖLLNER - 30 Jahre mit Pauken und TrompetenIm legendären Konzertsommer 1988 traten DIE ZÖLLNER erstmalig als Bigband in Erscheinung - als Support von James Brown in Berlin Weißensee, vor 70.000 Menschen. Mit Titeln wie „Käfer auf’m Blatt“ und „Viel zu weit“ wurden sie in den letzten Tagen der DDR zur Newcomerband des Jahres 89 gewählt. Das 1990 erschienene Debüt „DIE ZÖLLNER“ war gleichzeitig die letzte Veröffentlichung des volkseigenen Plattenlabels AMIGA.Mit souligen Balladen und funkig-jazzigen Bläsersätzen mischten DIE ZÖLLNER seitdem im gesamtdeutschen Musikzirkus mit und veröffentlichten etwa alle zwei Jahre neue Alben. Die Vollblutmusiker um Dirk Zöllner sind immer eine Garantie für energiegeladene Konzertereignisse. Gerade mit ihren letzten Veröffentlichungen „Uferlos“ (2012), „In Ewigkeit“ (2015), „Dirk & Das Glück“ (2017) und der TV-Show „Café Größenwahn“ stellte die Band ihre nicht versiegende kreative Präsenz und Spielfreude unter Beweis.Zum 30-jährigem Jubiläum erscheint nun ein Konzentrat des Bandschaffens, welches die Rolle der Zöllner als Pioniere des deutschen Funk & Soul unter Beweis stellt. Die knackigsten Songs und gefühlvollsten Balladen werden derzeit aufpoliert und dem Liebhaber der gehobenen Musikkultur ab September 2018 als Album und Konzert präsentiert. Dirk Zöllner - Gesang, GitarreAndré Gensicke - Keyboards, GesangMarcus Gorstein - Keyboard, Percussion, GesangOliver Klemp - BassAndreas Bayless - GitarreLars Kutschke - GitarreStephan Salewski - SchlagzeugDavid Skip Reinhart - TrompeteFrank Fritsch - SaxophonGerald Meier - Posaune
Die Zllner<br><small>30 Jahre - Mit Pauken und Trompeten</small>
Di 18
Dezember 2018
20:00
Konzert
Maschinenhaus
Bad Penny
Irish-Scottish Wiehnacht
Bad Penny spielen an die 80 Shows im Jahr und sind bekannt für ihren keltischen, nordischen Folkrock. Zur Weihnachtszeit präsentieren sie seit einigen Jahren ein besonderes Programm mit irischen und schottischen Weihnachtsliedern, vereinen dabei Singen, Tanzen und Besinnlichkeit. Lass dich fallen in die Welt der nordisch-keltischen Schönheit von Musik. Du möchtest tanzen und dich verlieren. „Es hat mich direkt ins Herz getroffen, diese Band“, schrieb der legendäre Veranstalter Peter Rüchel in seinem Buch „Rockpalast Erinnerungen“ in dem Kapitel über die Zukunft der Musik. Bad Penny, benannt nach dem gleichnamigen Song des irischen Sängers und Gitarristen Rory Gallagher, ist eine Rostocker Band die besonders durch „eine selbstbewusste Leadgitarre, das beschwingte Akkordeon und das dominante Piano“ besticht (GoodTimes, 6/13). In der mehr als zehnjährigen Bandgeschichte sind bisher drei Studio-Alben entstanden, in denen der Einsatz verschiedenster Instrumente zu wunderbar „wechselnden Klangfarben“ (celtic-rock.de, 1/14) führt. Außerdem erschien im Jahr 2015 das Doppelalbum „Live in Berlin“, aufgenommen im Maschinenhaus der Kulturbrauerei. Durch das zahlreiche Spielen im Ausland schafften sie es unter anderem im Yorkshire Musik Magazin Keep Music Live zur „favourite foreigner band“. Die Financial Times bezeichnete sie gar als norddeutsches Aushängeschild, denn sie überzeugen nicht nur in englischer Sprache, sondern auch mit Liedtexten in ihrer nordischen Mundart - wie z. B. mit dem Radiohit "Ilsebill". Foto: Thomas Paulus
Bad Penny<br><small>Irish-Scottish Wiehnacht</small>
Do 27
Dezember 2018
20:00
Konzert
Kesselhaus
Scheinheilige Nacht
mit Engerling, Ton Steine Scherben und Ret Marut
Special Guest: Shir-Ran Yinon
Die Berliner Scheinheilige Nacht ist die etwas andere Weihnachtsfeier im Kesselhaus der KulturBrauerei! Und so ist auch das geplante Musikprogramm der Scheinheiligen Nacht etwas anders, als man es von einer besinnlichen Weihnachtsfeier in einer Kirche gewohnt ist. Gedacht ist das Ganze als Alternative zu den allgemein üblichen Weihnachtsfeiern mit einem anspruchsvollen Musikprogramm und nachdenklichen Texten. In diesem Sinne konnten der diesjährigen Zeremonie Berliner Musikurgesteine ein ganz neues und zeitgemäßes Leben einhauchen. Kai und Funky von Ton Steine Scherben sowie der neue Frontmann Gymmick verpacken kultbehaftete Scherbenklassiker in ein neues Akustikgewand. Heimlicher Headliner des Abends sind jedoch die Jungs von Engerling. Irgendwie passten sie in all den Jahren nirgends so recht ins Konzept und haben es doch geschafft, sich selbst und ihrem Publikum treu zu bleiben. Den DDR-Kulturfunktionären schien die Band um Pianist und Songwriter Wolfram Bodag als Blues-Band zu weit weg vom Idealbild des liedhaften Rock „als eigenständigen DDR-Beitrag zur internationalen Musikkultur", als dass man sie wirklich hätte groß rauskommen lassen. Blues-Puristen dagegen kritisierten mangelnde Authentizität einer Bluesband, die sich um die Einhaltung des originalen Zwölf - Takt - Schemas wenig scherte und stattdessen Blueselemente nach Belieben mit Rock- und Soulelementen vermengte oder sich gar in lange Improvisationen verstieg, die viel eher ins psychedelische Flower-Power-Lager gepasst hätten. Seit 43 Jahren feilt die Ost-Formation beharrlich an ihrem eigenen Stil mit intelligenten Texten im Grenzbereich zwischen Deutschrock und eben doch Blues und hat sich damit ein treues, aber ganz und gar nicht "ostalgisches" Publikum geschaffen. "Rock'n'Blues" mit Geschichte und dem Blick nach vorn. Ferner im Line Up ist die Pankower Band Ret Marut um den Tatort-Kommissar Bernd Michael Lade. Ihr Debütalbum „Sommer der Anarchie“ erschien im Herbst 2008. Zusammen Maria Simon wird Lade auf der Bühne den Punk zurückbringen. Eine weitere Facette des Abendprogramms ist Special Guest Shir-Ran Yinon. Die Musikerin wird mit Geige und Bratsche das Repertoire der Show um Elemente aus Klassik, Rock und  Folk erweitern.
Scheinheilige Nacht<br><small>mit Engerling, Ton Steine Scherben und Ret Marut</small><br><small><small>Special Guest: Shir-Ran Yinon</small></small>
Fr 28
Dezember 2018
20:00
Konzert
Kesselhaus
MOTÖRHEAD TRIBUTE CONCERT
THE KING OF KINGS
mit Skew Siskin & Nitrogods
"Rock'n'Roll ist definitiv nichts für alte Leute, das ist amtlich. Unser Geheimnis ist wohl, dass wir eigentlich immer noch Kinder sind." – Lemmy Kilmister Am 28. Dezember 2015 ist Lemmy Kilmister, Frontmann der Rock 'n' Roll-Band Motörhead, gestorben. Die hinterbliebenen Bandmitglieder fordern: "Spielt Motörhead laut, spielt Hawkwind laut, spielt Lemmys Musik LAUT. Hebt einen auf ihn, oder mehrere. Erzählt euch Geschichten. Feiert das Leben, wie es dieser liebenswerte, wundervolle Mann selbst so heftig gefeiert hat. Er hätte es genau so gewollt." Und das machen wir am 28.12. in der KulturBrauerei. Im Rahmen des MOTÖRHEAD TRIBUTE CONCERT – THE KING OF KINGS spielen live bei uns im Kesselhaus Skew Siskin und Nitrogods in Andenken an eine Rock-Legende. Skew Siskin: Die aus Berlin stammende Band Skew Siskin entwickelte sich rasant vom unbekannten Lokalmatador zum international anerkannten Act. Nach dem Erscheinen von ihrem Debütalbum mit der Single „If Walls Could Talk“ hieß es touren und nochmal touren, um das Album zu promoten. Unter anderem waren Skew Siskin mit Bands wie Black Sabbath, Accept, Saxon und Monster Magnet unterwegs. Als sie das erste Mal 1993 im Vorprogramm von Motörhead auftraten, fanden sie in Bandleader Lemmy Kilmister einen großen Fan und Förderer. Er entschied sich zur weiteren Zusammenarbeit mit den Berlinern. Skew Siskin haben ganze 79 Mal in 21 Jahren Motörhead supportet. Die Freundschaft mit Lemmy hielt bis zu seinem Tod.  Nitrogods: „Attitude was one reason for the birth of this band. Another is pure lust in playing our music and pride for keeping things real.” – so beschreibt sich die 2011 gegründete Band selbst. Die deutsche Band macht ihr Motto zum Programm, überzeugt mit rauem, authentischen Rock ’n’ Roll und konnte so auch Nazareth-Sänger Dan McCafferty und Ex-Motörhead-Gitarrist "Fast" Eddie Clarke als Gastmusiker für ihr erstes Studioalbum gewinnen. Ihrem unverkennbaren Stilmix aus hartem Rock, Psychobilly, Punk und Blues treu geblieben veröffentlichten sie 2014 ihr zweites Album „Rats&Rumours“. Wir sehen uns am 28.12.2018 im Kesselhaus der Kulturbrauerei.
<small>MOTRHEAD TRIBUTE CONCERT<br>THE KING OF KINGS <br>mit Skew Siskin & Nitrogods</small>
Sa 29
Dezember 2018
20:00
Konzert
Maschinenhaus
Herzblut
Jahresabsch(l)usskonzert
HERZBLUT. Diese Berliner Punkrockband ist alles andere als langweilig! Denn hier gehört der Name zum Programm! Bereits 3 Jahre nach ihrer Gründung besitzen die 5 Berliner eine sehr stabile und stetig wachsende Fanbase, die sich nicht nur auf die Hauptstadt beschränkt! Ihre Musik breitet sich wie ein Lauffeuer aus und infiziert nahezu jeden Neuankömmling mit ihren Klängen.   Das Herzblut der Musiker steckt neben der fetzigen Musik eindeutig auch in ihrer mitreißenden Bühnenshow!   Ein Besuch einer Show von Herzblut lohnt sich definitiv, denn es wird gefeiert bis der Arzt kommt! Dies ist gerade für Fans der Toten Hosen oder den Ärzten ein Muss, denn deren Einfluss ist bei Herzblut trotz eigenen Stils eindeutig spürbar! Klar, denn schließlich sind die Jungs mit diesen Bands groß geworden! Unverkennbar Herzblut eben! Die Devise lautet stets: Kommt vorbei, habt Spaß und seid mit Herzblut dabei!   Am 29.12.2018 lädt die Band zu ihrem "Jahresabsch(l)uss" Konzert ins Maschinenhaus der Berliner Kulturbrauerei ein. Neben bekannten Songs aus dem Album "Eigene Helden" werden auch erstmalig Lieder aus der neuen Platte präsentiert, die voraussichtlich Ende 2019 erscheinen wird. Es ist also eine exklusive Gelegenheit, vorab neuem Material zu lauschen und sich aufs neue Album der Berliner Punkrocker zu freuen! Übrigens, es wird natürlich auch weitere Überraschungen geben, doch diese werden nicht verraten!
Herzblut<br><small>Jahresabsch(l)usskonzert</small>