Do 08
November 2018
20:00
Konzert
Kesselhaus
Villagers Seit Veröffentlichung ihrer ersten EP 2008 gehören die Villagers aus Dublin zu den hoffnungsvollsten Vertretern der irischen Musikszene. Sie verweben breit angelegte Klangwelten mit poetischen Texten und einem sensiblen Gespür für emotionale Schwingungen. Doch bereits vor Gründung der Villagers galt ihr Frontmann Conor J. O’Brien als Song-Genie mit großer Zukunft. Obwohl seine Band The Immediate 2006 ein Album veröffentlichte, das in Irland große Wellen schlug und sogar für einen Choice Music Prize nominiert war, kam es zur Trennung. Nur wenige Wochen später reüssierte O’Brien mit den Villagers. Gestartet als Soloprojekt, rekrutierte er nach Erscheinen der ersten EP „Hollow Kind“ mit den Gitarristen Tommy MyLaughlin und James Byrne, Bassist Danny Snow sowie Keyboarder Cormac Curran die geeigneten Mitstreiter, um Villagers zur echten Band zu formen. Ihr Debüt „Becoming A Jackal“ war ein wunderbares Kleinod behutsam arrangierter Indie- und Neofolk-Musik. Die internationale Presse zeigte sich überwältigt, man verglich sie mit Künstlern wie The Frames, Bright Eyes, Sparklehorse oder Leonard Cohen. In Irland stieg das Album auf Platz 1 in die Charts ein und wurde für einen Mercury- sowie einen Choice Music Prize nominiert. Für die gleichnamige Singleauskopplung verlieh man O’Brien den renommierten Ivor Novello Award, die Irish Times wählte die Band unter die „fünf wichtigsten irischen Künstler der Gegenwart“. Im Anschluss gingen die Villagers mehr als ein Jahr auf Tournee. Diese Erfahrung schweißte das Quintett enorm zusammen und ebnete den Weg für eine bedeutende Veränderung. Anders als beim Debüt, das O’Brien noch gänzlich alleine komponierte und arrangierte, war das zweite Album „{Awayland}“ eine echte Kollektivarbeit. O’Brien schrieb die neuen Songs aus der Sicht eines Neugeborenen. Ein frischer Ansatz, der auch dem Sound zugutekam. So fanden sich in den neuen Tracks Versatzstücke von Funk, elektronischen Elementen, Krautrock und orchestraler Filmmusik, die weit über die Grenzen eines gewöhnlichen Indie-Sounds hinausgehen. Auch „{Awayland}“ geriet zum überwältigenden Erfolg in Irland, stieg in England, Deutschland und vielen weiteren Nationen in die Charts – und erhielt den Choice Music Prize, für den sie erneut nominiert waren. Mit dem folgenden Album „Darling Arithmetic“ brach wieder eine neue künstlerische Phase für Villagers an. Nach der experimentellen, bezugsoffenen Band-Arbeit des Vorgängers wurde das dritte Werk nun wieder von Conor J. O'Brien alleine aufgenommen. In einem umgebauten Bauernhof in dem Küstenstädtchen Malahide schrieb er reduzierte Lieder, die alle einem Oberthema folgen: den unzähligen Facetten von Liebe und Entzweiung. Begleitet von Gitarre, Piano, Mellotron und allerlei Eigenwilligem wie etwa geblasenen Kämmen entschlackte er die Musik der Villagers auf die Basis, um seine höchst poetischen, noch nie derart persönlich gehaltenen Texte umso strahlender wirken zu lassen. Auch dieses Album geriet zum kommerziellen wie Kritiker-Erfolg und konnte unter anderem den Ivor Novello-Preis als Bestes Album gewinnen. Die Villagers wären nicht sie selbst, wenn sie danach nicht ein weiteres Mal überrascht hätten: Mit „Where Have You Been All My Life?“ erschien 2016 ein viertes Album – diesmal wieder als gesamte Band, doch dafür nicht im Studio: Die Platte bietet gründlich umarrangierte Live-Versionen von einigen Band-Favoriten, die bereits als Studioversionen erschienen waren. Letztlich war diese Platte O'Briens Rückkehr zur Band-Arbeit, die sich nun auf dem am 21. September erscheinenden, fünften Album „The Art of Pretending to Swim“ entladen wird. Viel ist über diese Platte noch nicht bekannt, nur so viel: Mittlerweile gehören zu den Villagers sieben Musiker; es dürfte den ohnehin raumgreifenden, kaum zu kategorisierenden Klang dieser herausragenden Band noch weiter auffächern. Umso mehr darf man sich auf die anschließenden Shows im November in Frankfurt, Hamburg, Berlin und Köln freuen.
Villagers
Sa 10
November 2018
20:00
Konzert
Kesselhaus
STOPPOK mit Band STOPPOK ist Sänger, Musiker - Deutschsprachiger Singer-/Songwriter und großartiger Gitarrist. Seine Musik ist eine eigenständige Mischung aus Folk, Rock, Rhythm’n‘Blues und Country. Er singt mit feinem Humor über die Widrigkeiten des Alltags und profiliert sich dabei immer wieder neu als kritischer Betrachter seiner Umwelt. Was in den frühen 80ern mit Straßenmusik begann führte im Verlauf seiner Karriere zu über 20 Alben, zwei DVDs, Film- und Theatermusik, die ihn im gesamten deutschsprachigen Raum bekannt machten und immer wieder ausgezeichnet wurden (u.a. mehrfacher Preisträger des Jahrespreis der Liederbestenliste, SWRLiederpreis, Preise der deutschen Schallplattenkritik, "Ehrenantenne“ des Belgischen Rundfunk, Deutscher Musikautorenpreis der GEMA 2013, Deutscher Kleinkunstpreis 2015, Deutscher Weltmusikpreis RUTH 2016). Stoppok versteht es in seinen Liedern grundsätzliche Fragen und Probleme unserer Zeit in oft persönlich gefärbten Geschichten zu erzählen und damit eine natürliche Verbindung des Privaten mit dem Allgemeinen herzustellen. STOPPOK macht Alltagsprache zu Poesie, die Bilder von berührender Direktheit schafft. In den Songs und in den Konzerten geht es dem ganz und gar nicht stillen Beobachter um Haltung und Werte. Etwas, was unserer gleichgeschalteten, multimedialen Gesellschaft auf der Suche nach dem schnellen Erfolg großflächig abhanden gekommen ist. Ebenso wichtig wie die Texte ist ihm seit jeher die perfekte rhythmische Verbindung der Sprache mit der Musik. Stoppok trifft stets den angemessenen Ton und fasziniert sein Publikum als glänzender Entertainer. Foto: Thomas Willemsen
STOPPOK mit Band
Di 13
November 2018
20:00
Konzert
Maschinenhaus
The KutiMangoes
Best of "afro fire" & "made in africa"
Was da so energisch schwarz um die Ecke kommt, ist genauer betrachtet skandinavisch-bleichenblass. Das dänische Kollektiv besteht nämlich aus Gustav Rasmussen (Posaune/Gitarre), Michael Blicher (Saxophon/Flöte), Aske Drasbæk (Saxophon), Johannes Buhl (Keyboards/Bass), Casper Mikkelsen (Schlagzeug) und Magnus Jochumsen (Perkussion). Hinzu gesellen sich Musiker aus Burkina Faso und Mali. Der Groove jedenfalls geht ab wie Schmitz’ Katze. Holper-di-stolper-Beats, satte Bläsersätze und heiße kratzige Stimmen aus Westafrika verbinden sich zu Tanzbeats, die man aus dem Jazz so kaum kennt. Es sei denn, man verknüpft das alles mit schweißtreibendem AfroBeat und kraftvollem Gebläse. Leicht ist es sicher nicht, bei dieser Gemengelage einen eigenen Stil herauszuarbeiten, aber die Dänen lassen zu keiner Sekunde einen Zweifel daran aufkommen, dass sie im Grunde genommen zumindest im Herzen und in der Seele rabenschwarz sind. Mit anderen Worten: die Kiste ist mega-authentisch und daher ganz weit vorne. Natürlich wurde alles in echt in Westafrika aufgenommen. Zwar haben die Tracks, an deren Spitze ein Sänger steht, ihren ganz speziellen Reiz und machen super Partylaune, dennoch sind es die etwas ernsthafteren Instrumentalstücke, die einen vollends überzeugen können. Außer Afrobeat kommen u.a. auch noch Funk und Wüstenblues zum Zuge. Neben den beiden Saxern tut sich vor allem der Keyboarder als unverzichtbarer Teil des Ensembles hervor. Exzellenter Stoff also für eine World-Beatz-Party.
The KutiMangoes<br><small>Best of 'afro fire' & 'made in africa'</small>
Mi 14
November 2018
20:00
Konzert
Kesselhaus
Kataklysm & Hypocrisy
Support: The Spirit - Band
Die Montréaler Melodic Death Metaller KATAKLYSM machen gemeinsame Sache mit den schwedischen Death Metal-Legenden HYPOCRISY! Im Rahmen dieses tödlichen Bündnisses werden sich die beiden Bands auf eine ausgedehnte Co-Headlinetour durch Europa begeben. Damit melden sich HYPOCRISY, die Band um Peter Tägtgren (PAIN, LINDEMANN), nach Jahren ohne jegliche Liveaktivitäten mit aller Macht zurück; einen beeindruckenden musikalischen Vorgeschmack werden KATAKLYSM bereits am 01. Juni in Form der Veröffentlichung ihrer neuen Platte »Meditations« abliefern. Der Name der Tour geht auf die beliebte Sampler-Reihe aus den Anfangszeiten von Nuclear Blast zurück und verspricht Abende voller Moshpits, die nichts als Schutt und Asche hinterlassen werden. Lasst Euch dieses Package der Extraklasse nicht entgehen und sichert Euch jetzt Tickets! KATAKLYSMs Maurizio Iacono kommentiert: „Wir hatten bereits vor über zwei Jahren darüber gesprochen - nun ist es endlich soweit: Wir werden endlich wieder mit unseren Brüdern von HYPOCRISY auf Tour gehen. Das letzte Mal gemeinsam unterwegs waren wir vor rund 15 Jahren. Die damaligen Touren waren geradezu von historischem Ausmaß. Es ist an der Zeit, dass diesen Geschichten ein neues Kapitel hinzugefügt wird... KATAKLYSM und HYPOCRISY tun sich einmal mehr zusammen, um eine gemeinsame Welttournee zu spielen, die diesen Herbst in Europa beginnen wird. Was dem Ganzen die Krone aufsetzt: Unser Plattenlabel hat der Tour den Namen »Death...Is Just The Beginning« verpasst. Eine Hommage an die alten Kult-Compilations, durch die viele Fans beide Bands überhaupt erst entdecken konnten. Im Zuge dessen wird dieser Sampler seine Wiederauferstehung feiern und hoffentlich einigen anderen Bands die Chance geben, von den Leuten entdeckt zu werden. LASST EUCH DIESE EINMALIGE TOUR NICHT ENTGEHEN!“ HYPOCRISYs Peter Tägtgren ergänzt: „Ich hoffe, Ihr freut Euch genauso wie wir. Die HYPOCRISY-Maschinerie kommt langsam wieder ins Rollen, weshalb wir uns kommenden Herbst auf Tour begeben werden! Gemeinsam mit unseren Freunden von KATAKLYSM werden wir die europäischen Clubs unsicher machen! Die Tour wird einen Überblick über das Chaos liefern, das HYPOCRISY über all die Jahre verursacht haben. Wir sehen uns!“
Kataklysm & Hypocrisy<br><small> Support: The Spirit - Band</small>
Do 15
November 2018
20:00
Konzert
Kesselhaus
Nightmares On Wax Eine der größten Ikonen, die das Label Warp Records in den letzten 25 Jahren hervorgebracht hat, meldet sich zurück: Electronica-Pionier Nightmares on Wax hat sein neues Album „Shape The Future“ angekündigt, das am 26. Januar 2018 erscheinen wird. Noch immer steht der Name Nightmares On Wax für eine einzigartige Mischung aus Hip-Hop und Soul, aus Dub und Club-Sounds – und auf „Shape The Future“ klingt diese nun schon über Jahrzehnte hinweg perfektionierte Gratwanderung so flüssig und schlüssig wie nie zuvor. Inspiriert von zahllosen DJ-Sets und Studio-Sessions in ganz unterschiedlichen Ecken der Welt, untermauert Nightmares On Wax mit diesem neuesten Sound-Update abermals seine Ausnahmestellung in der elektronischen Musiklandschaft. Auf die bereits veröffentlichte erste Single „Back To Nature“, die mit schamanistisch klingenden Vocals die Verbindung zwischen Mensch und Mutter Erde adressierte, folgt nun die brandneue Single „Citizen Kane“, für die George Evelyn (so der N.O.W.-Mastermind bürgerlich) als Vokalgäste Mozez und Allan Kingdom (u.a. Kanye West, Flume) an seine Seite geholt hat. „Die Arbeit an ‘Shape The Future’ war in vielerlei Hinsicht eine Reise“, holt George aus. „Eine Reise in mein Inneres und eine Reise um den gesamten Erdball. Eine körperliche und emotionale Reise. Ich glaube fast, ich musste erst noch reifer werden, um dieses Album überhaupt machen zu können – denn es war mit vielen Herausforderungen verbunden, mehr, als ich erwartet hätte. Man ist jeden Tag ein neuer Mensch, insofern könnte ich so oder so nie dasselbe Album noch einmal machen – der ganze Ausdruck verändert sich. Und ich habe dieses Mal viel mit anderen Musikern gearbeitet und mit viel Orchestrierung. Sehr viel satter klingt das Ergebnis daher. Ich entdecke mit jedem Album etwas Neues und zugleich spiegelt es den Ist-Zustand wider: Als Spiegel, der mir zeigt, wo ich über einen gewissen Zeitraum stehe im Leben, während ich das Material schreibe und auf Tour bin... All das inspiriert mich, prägt meine Weltsicht, meine Sicht auf die Dinge, was sich dann wieder in der Musik niederschlägt: Sie bringt eine Message zum Ausdruck, zeigt verschiedene Stimmungen, Emotionen, die aktuelle Einstellung zu unserer Wirklichkeit...“ Allein der neue Track „Citizen Kane“ belegt, was für eine Reise und was für eine Entwicklung George im Verlauf seiner einflussreichen Karriere zurückgelegt hat. Indem er noch mehr als zuvor auf tiefschürfenden, in Gospel-Sounds getränkten Hip-Hop setzt und seine ganze Erfahrung als Producer durchschimmern lässt, trägt der neue Track noch immer den unverkennbaren klanglichen Stempel von Nightmares on Wax. Das Video, in dem es um die Wiedergeburt des US-amerikanischen Deep South geht, entstand im Sommer in New Orleans. Die Regie des Clips, in dem Langston Fishburne zu sehen ist, führte James Burns.
Nightmares On Wax
Do 15
November 2018
20:00
Konzert
Maschinenhaus
Berge
Für die Liebe Tour
BERGE – Für die Liebe Tour 2018 – Zusatzkonzert Die Songs ihres letzten Albums „Vor uns die Sinnflut“ haben noch alle im Ohr. Berge haben sich mit ihren Hits „Glück2, „Wir sind frei“ und vor allem mit der Tierschutzhymne „10.000 Tränen“ tief in die Herzen von Menschen jeden Alters und jeder Herkunft gesungen. Im Netz wurde ihre Botschaft von Freiheit und Liebe millionenfach gehört und geteilt. Jetzt sind Berge mit neuen Liedern zurück und stellen diese zum ersten Mal der Öffentlichkeit vor. Dafür hat sich das Berliner Singer-Songwriter-Duo etwas Besonderes vorgenommen: Noch vor der Veröffentlichung ihres neuen Albums, laden Marianne und Rocco zu einer kleinen, intimen Akustik-Tournee ein. Beim gemeinsamen Lauschen und Singen in familiärer Atmosphäre, steht Berge vor allem eines im Vordergrund: Menschen zu verbinden, miteinander heilsame Erlebnisse zu erschaffen und ein positives Lebensgefühl zu teilen. Eine Haltung, die in Zeiten zunehmender Anonymität inspirierend und dringend notwendig ist. Für die Tour sind Berge eine Partnerschaft mit den Förderverein Green Guestlist e.V. eingegangen. Mit Spenden, die bei den Konzerten unter anderem von Besuchern mit Gästelistenplatz gesammelt werden, unterstützen Marianne und Rocco das Projekt ‚Mensch Umwelt Tier’ (M.U.T. e.V.). Das Projekt setzt sich für gemeinnützige Einrichtungen wie Seniorenheime, Schulen, Kinderbauernhöfe und Menschen mit Behinderungen ein und verfolgt das Ziel, Menschen, Umwelt und Tiere in sinnvoller Weise miteinander zu verbinden. So folgen Berge auf der „Für die Liebe“-Tour folgen Berge weiter ihrer Mission, die Welt durch ihre Musik ein kleines bisschen besser zu machen. Die Auftrittsorte, die sich Berge dafür ausgesucht haben, sind klein. Wer dabei sein möchte, sollte sich sein Ticket schnell sichern, bevor es zu spät ist. Die Tour wird präsentiert von Tonspion, MusikBlog, SCHALL Magazin und The-Pick.de.
Berge<br><small>Fr die Liebe Tour</small>
Fr 16
November 2018
20:00
Konzert
Kesselhaus
Die Seilschaft "Ich wäre glücklich, wenn meine Lieder für manchen einfach ein Stück seines Lebens sind. Ob er da nun geheult hat bei der Platte oder gelacht, ob er Kraft gefunden oder welche gelassen hat, ist mir egal. Wenn sie nur dazu gehören, zu irgendeinem Leben." -Gerhard Gundermann- Musik und Lyrik von Gundermann hält nach wie vor in Atem. Der Durst, ihn zu hören, ist unerschöpflich, und die Menschen wollen es live. "Schuld" am bemerkenswerten Gerhard-Gundermann-Revival??? hat nicht zuletzt die „Seilschaft“ - jene Band, mit der der legendäre, viel zu früh verstorbene Liedermacher und Rockpoet in den 90er Jahren ein kritisch-anspruchsvolles Publikum in Ost und West erreicht hat. "Schuld" hat auch der junge Leipziger Liedermacher Christian Haase, seit Jahren mit authentischen Gundermann-Interpretationen unterwegs. Gemeinsam holen sie die Spiritualität zurück. Die Seilschaft, 1992 im Proberaum gegründet, nahm mit Gundermann ab 1993 mehrere Studioalben auf, (Der7te Samurai, Frühstück für immer, Engel über dem Revier) die bis heute nichts an Kraft und Tiefe eingebüßt haben. Mit immer ausgereifteren Songs traf die Band den Nerv des Publikums, gerade auch live. Unvergessen sind etwa die Konzerte im Vorprogramm von Bob Dylan oder Joan Baez. Nach Gundermanns unerwartetem Tod 1998 sind immer wieder neue, unveröffentlichte Aufnahmen auf CD und DVD erschienen, auf denen seine Songs von Leben und Tod, von Liebe, Heimat, Entfremdung und Sehnsucht nach Freiheit erzählen. Gundermann war am Ende Seilschaft, und Seilschaft war Gundermann. Mit Mario Ferraro und Michael Nass waren zwei weitere Komponisten ins Team gerückt, die zusammen mit dem Poeten aus Hoyerswerda schrieben und produzierten. Ferraro, Nass und die anderen haben die gemeinsamen Zeiten nie hinter sich gelassen. Nach dem Gundermann-Tribute-Konzert 2008 reiften allmählich Pläne, Songs wie "Brunhilde", "Linda", "Schwarze Galeere" und "Engel überm Revier" neu in die Herzen zu spielen.  Seit Frühjahr 2011 ist es soweit, und das alles scheint erst der Anfang zu sein. Am 15. April 2011 platzte der Berliner „Fritzklub im Postbahnhof“ fast aus den Nähten. Tags darauf war es der Leipziger "Anker, wo sich die Begeisterung an Gundermanns Liedern neu entzündete. Für die alt-neue Seilschaft Grund genug, noch so einiges nachzulegen… an neuen Songs, neuer Kraft und neuer Intensität Bei alldem bildet die "Seilschaft von heute" ein Gemisch der besonderen Art. Neue Gesichter sind hinzugekommen, und die "alten" Barden haben noch Erfahrungen mit ganz anderen Projekten gesammelt. Mit dabei sind: Mario Ferraro und Andy Wieczorek, die gemeinsam die Trash-Polka-Band Polkaholix initiierten und seitdem auch mit Christoph Frenz auf vielen Festivals in ganz Europa unterwegs sind. Michael Nass, der seit 1999 zur Kölner Band BAP gehört, dort auch als Komponist und Co-Produzent agiert und außerdem viele weitere Künstler und Projekte begleitet hat. Tina Powileit, die schon 1987 unter der Regie von Hermann Zschoche im DEFAFilm "Die Alleinseglerin" spielte, mit "Mona Lise" die erste Frauenrockband der DDR. Und nicht zuletzt Christian Haase, der bereits einige CDs mit eigener Band veröffentlicht hat und seit Jahren den Fans auch durch authentische Gundermann-Interpretationen bekannt ist.   Foto: Johanna Bergmann
Die Seilschaft
Sa 17
November 2018
20:30
Konzert
Kesselhaus
SCALA & Kolacny Brothers
live 2018
SCALA & KOLACNY BROTHERS sind nicht nur das seit Jahren international erfolgreichste Chorprojekt, sondern auch das innovativste und kreativste. Schon seit 2002 arrangieren die Brüder Steven und Stijn Kolacny bekannte Pop- und Indie-Songs für ihren 20-köpfigen Frauenchor und haben sich damit weltweit einen großen Fankreis erspielt. Auf ihrem Album Unendlich widmen sie sich der deutschsprachigen Popmusik und präsentieren aktuelle Charterfolge, kultige Indie-Hits und immer wieder gern gehörte Klassiker in völlig neuer Klangfülle. So erstrahlt die Sportfreunde Stiller-Hymne Applaus, Applaus in einem ungewohnten und fast himmlischen Sound und Frida Golds Durchbruchs-Hit Liebe ist meine Rebellion erreicht eine emotionale Intensität, die eine lang anhaltende Gänsehaut hervorruft. Auf Unendlich, dem zweiten deutschsprachigen Album nach Grenzenlos (2006), überraschen SCALA & KOLACNY BROTHERS mit bekannten Songs von Xavier Naidoo,  Ich + Ich, Bosse und anderen, so wird Andreas Bouranis WM-Hit Auf uns zu einer wahrhaft großen Hymne. Aber es sind auch beliebte Underground-Bands, für die SCALA & KOLACNY BROTHERS ein besonderes Gespür entwickelt haben, etwa Die Sterne und Kettcar. Zeitlose Klassiker runden das Album ab: Hildegard Knefs Für mich soll’s rote Rosen regnen, Udo Lindenbergs Cello und Ideals Berlin.Auch der Stadion-Hit Tage wie diese von den Toten Hosen wird zu einem wunderbaren Stück musikalischer Poesie.   Die große Leidenschaft der KOLACNYs für Musik und der unerschöpfliche Reichtum ihrer Kreativität macht SCALA & KOLACNY BROTHERS zu etwas Einzigartigem. Man sollte zudem die Gelegenheit nutzen, sie einmal live zu sehen, denn die Sängerinnen sind mit mobilen Mikrophonen ausgestattet und bewegen sich oft frei durchs Publikum. Ein ungewöhnliches Projekt mit einem außergewöhnlichen Repertoire und umwerfenden Arrangements!  
SCALA & Kolacny Brothers<br><small>live 2018</small>