Programm | Kesselhaus
Sa 08
September 2018
20:00
Konzert
Maschinenhaus
D-Drone
It's A Drones World | Record Release Concert
Kraftvoller Didgeridoo-Sound zwischen Rhythmus, Atmung, Klang und Zen D-Drone veröffentlicht noch in diesem Sommer die CD “It´s A Drones World“. In seinem Didgeridoo-Spiel vereint der Ausnahmemusiker Meditation mit zirkulärer Atmung. Mit dem typischen Klang des Didgeridoo verbinden die australischen Aboriginals ihre Genesis.  Am 08. September stellt D-Drone sein Album live im Maschinenhaus der Kulturbrauerei vor. Das Record-Release-Konzert mit meditativer Lounge ab 20Uhr und anschließender Party versammelt Musiker und Freunde zum Konzert – mit dabei u.a. Angelica Paulic am Akkordeon, der Koronaut featuring Korazul.  D-Drone aka Alejandro Blau ist in Guatemala/Mittelamerika geboren.  Das obertonreiche Blasinstrument Didgeridoo lernte er vor über 20 Jahren eher beiläufig kennen. Doch der „Drone“ drang tief in seine Seele ein und ließ ihn seitdem nicht mehr los. Sein Atemrhythmus, das älteste Instrument der Welt, begeisterte bereits zahlreiche Menschen auf der ganzen Welt. Heute lebt D-Drone in Berlin – und das hört man auch. Der Sound ist pulsierend, kraftvoll und multikulturell. Seine Kompositionen bewegen sich zwischen Improvisation und festem Arrangement. Ob einzeln, mit Effekten oder in Kombination mit seinen selbstkomponierten Liedern, sein „Drone“ berührt die Zuhörer und lässt sie innere Bilderwelten sehen und erleben.  Der Sound von D-Drone ist magnetisch.
D-Drone<small><br>It's A Drones World | Record Release Concert</small>
Fr 14
September 2018
20:45
Konzert
Kesselhaus
Metal Hammer Awards 2018 + After-Show-Party DIRKSCHNEIDER, NIGHT DEMON plus After-Show-Party mit STAR FM DJ CHRIS ZEP im Berliner Kesselhaus bei den METAL HAMMER Awards 2018. Deutschlands härtester Musik-Preis, die METAL HAMMER Awards gehen am 14. September im Berliner Kesselhaus in die zehnte Runde. METAL HAMMER kürt die bedeutsamsten und wichtigsten Künstler der vergangenen 12 Monate wenn der schwarze Teppich ausgerollt wird, nationale wie internationale Schwergewichte aus der Rock- und Metal-Welt erwartet werden und alles im Zeichen des Metal steht. Metallica, Slipknot, Rammstein, Motörhead, Machine Head, Ghost, In Flames, Amon Amarth sie alle und viele waren bereits in Berlin sich ihren Preis persönlich abzuholen und mit Fans, Musikern, Freunden, Partnern und Kollegen aus der Musikbranche das Glas zu erheben und auf die gemeinsame Leidenschaft zur harten Musik anzustoßen! Der Abend verspricht abermals ein feuriges Live-Programm mit bis zu 3 Stunden Live-Musik, sowie der Verleihung der begehrten Trophäen in insgesamt 10 Kategorien. Voller Stolz präsentieren wir den Legend-Award-Gewinner Udo Dirkschneider mit seiner Band DIRKSCHNEIDER als Headliner der Jubiläums-Ausgabe der METAL HAMMER Awards. Mit einem Hitfeuerwerk aus Accept-Songs im Gepäck ist die Show in Berlin eine der letzten Möglichkeiten den German Tank mit diesem Set live zu erleben. Als Co-Headliner wurden die Kalifornier und Up & Coming Award-Gewinner 2017 NIGHT DEMON für den Abend verhaftet. Zudem wird noch ein passender Support bekannt geben, so dass alle Zeichen voll auf MAXIMUM METAL stehen! DIRKSCHNEIDER Der Mann ist wahrlich eine lebende Legende: Mit Accept hat Udo Dirkschneider Heavy Metal aus Deutschland als Marke in der Welt etabliert, und danach mit U.D.O. eine erfolgreiche neue Formation an den Start gebracht. Um sich nun vollständig von seiner alten Band um Wolf Hoffmann zu emanzipieren, gibt der German Tank weiterhin zum letzten Mal Accept-Songs zum Besten. NIGHT DEMON Bei den METAL HAMMER AWARDS setzten sich Night Demon im vergangenen Jahr gegen Kollegen wie Orden Ogan oder Carach Angren durch. Jetzt führen die Kalifornier ihren Siegeszug im Berliner Kesselhaus fort. Bereits das Debütalbum CURSE OF THE DAMNED (2015) gilt als Hommage an den frühen Heavy Metal, ganz im Zeichen von Iron Maiden, Judas Priest, Motörhead und Saxon. Für Begeisterung sorgt mit Sicherheit auch das Erscheinen des US-amerikanischen Trios auf unserer Preisverleihung im September! MODERATION Moderator Thomas Franke von STAR FM führt durch den Abend Man nennt ihn den alten Franke, denn er liebt und lebt den Rock'n'Roll im Radio seit Über 15 Jahren: Thomas Franke. Der gebürtige Berliner moderiert jeden Montag bis Freitag den Nachmittag auf STAR FM 87.9 Maximum Rock. Dabei hat er nicht nur jede Menge Rocksongs, sondern auch die passenden Stories für seine Hörer parat. Denn im Laufe seiner Radiokarriere standen ihm schon Rockgrößen wie die Scorpions, Bryan Adams oder Ozzy Osbourne in Interviews Rede und Antwort. Der METAL HAMMER AWARD ist für mich eine der wichtigsten Veranstaltungen der Rockmusik. Dass ich an diesem Abend die besten Bands und Künstler der Metal-Szene präsentieren darf, ist für mich eine ganz besondere Ehre und wird ein Riesenspaß, so Thomas Franke. AFTERSHOW-PARTY STAR FM DJ Chris Zep wird das Kesselhaus einheizen Unter der Woche weckt er mit seinen Kollegen aus T-Bones Breakfast Club jeden Morgen die Berliner und Brandenburger auf STAR FM 87.9 Maximum Rock. An den Wochenenden heizt er regelmäßig den tanzenden Berliner Rockfans ein, zum Beispiel beim STAR FM Club im Frannz oder im Astra natürlich mit allem, was die Rockmusik zu bieten hat: von Indie, Alternative über Metal, Punk, Hardcore bis hin zu Classic Rock. Die After-Show-Party des METAL HAMMER AWARD ist legendär - alle feiern zusammen und ich darf die Boxen dröhnen lassen. Mit der Planung der Setlist habe ich jetzt schon angefangen, damit Ihr ordentlich headbangen könnt! Für mich wird es das DJ Highlight in 2018!", so Christian.
Metal Hammer Awards 2018 + After-Show-Party
Sa 15
September 2018
20:00
Konzert
Kesselhaus
Sophie Hunger Ihre Umtriebigkeit wurde Hunger schon in die Wiege gelegt. Die geborene Bernerin wuchs in Zürich, Bonn und London auf und nahm dabei die Liebe zum Jazz mit, die ihre Eltern ihr vermittelt hatten. Sie verliebte sich in Punk, Hip Hop und Folk, wurde Sängerin beim Elektronikkollektiv Superterz und der Indierockband Fisher und veröffentlichte 2006 ihr Debütalbum Sketches On Sea. Mit dem Nachfolger Monday's Ghost kletterte sie 2008 nicht nur an die Spitze der Schweizer Charts, sondern spielte sich auch in unzählige europäische Herzen. 2010 trat sie als erste und einzige Schweizerin überhaupt beim Glastonbury Festival in England auf. Es folgten 1983 (2010), The Danger Of Light (2012) und Supermoon (2015), das in Deutschland auf Platz 6 der Album-Charts landete. Einen Duettpartner für Supermoon fand sie in der Manchester-United-Legende Eric Cantona – der sich als Hunger-Fan nicht lange bitten ließ. Ein anderer Fan lud sie erst kürzlich auf sein aktuelles Album ein: Steven Wilson schätzte ihren „sexyunheimlichen“ Gesang so sehr, dass er ihn unbedingt auf To The Bone haben wollte, das in Großbritannien auf Platz drei der Charts stieg.   Dass Hunger ihren Blick mit Molecules nach innen richtet, liegt daran, dass sie beim Schreiben „isoliert und labil“ war, sagt sie. Sie schrieb und programmierte die Lieder über einen Sommer in ihrem Home Studio, bevor sie es gemeinsam mit Dan Carey im Herbst 2017 in London aufnahm. Dabei blieben die beiden unter sich. Das heißt aber nicht, dass sie dabei die Augen vor der Welt verschlossen hätte; im Gegenteil. Das trotzig klimpernde She Makes President ist ihre Reaktion auf einen Bericht, der vor der amerikanischen Präsidentschaftswahl die Wählerinnen zum Zünglein an der Waage erklärte - „Und dann wurde Trump gewählt. Der Song sollte die Vision einer weiblich geprägten Zukunft ausmalen, und dann sorgten die Frauen nicht nur dafür, dass Trump Präsident wurde, sondern erwiesen sich wieder einmal als Henkerinnen ihrer eigenen Machtergreifung.“ Tricks, in dem sich CS80-Synthesizer Hits über einen Krautrock-Beat spannt, ist ähnlich politisch geprägt. „Nitroglycerin for healing you are in control of people's feelings, you push 'em down to help 'em up“, singt sie und zählt auf, womit sich korrupte Politiker und Geschäftsleute bereichern um schliesslich zu fragen "What are you gonna do, when your dreams have all come true?"   Der metaphorische rote Faden auf Molecules besteht aus dem, was Hunger „Masse“ nennt – physikalische Stoffe von Insulin über Nitroglyzerin bis Zelluloid. „Ich wollte ein Vokabular haben, das die materielle Wirklichkeit meiner Welt widerspiegelt“, erklärt sie. „Wenn klassische Singer-Songwriter-Vokabel mal bones, blood and birds waren; müssten das heute plastic, plutonium und particles sein. Außerdem habe ich viele synthetische Sounds verwendet, und ich wollte einen Zusammenhang zwischen Text und Musik schaffen, ohne dass es albern wirkt.“ Albern wäre das letzte Wort, das einem zu Sophie Hunger einfällt. Die ersten bleiben: talentiert, klug und eine Künstlerin, wie wir sie 2018 dringend brauchen. Mit Molecules schickt sie ein Album in die Welt, das sich dem postfaktischen Zeitalter der Ignoranz mit Trotz und intellektueller Glaubwürdigkeit entgegenstellt. Pragmatisch, unerwartet und hellwach.
Sophie Hunger
Di 18
September 2018
20:00
Lesung
Maschinenhaus
Wahlverwandtschaften
Berliner Autorenbegegnungen
mit Kinga Tóth und Esther Dischereit
Die Berliner Literarische Aktion präsentiert am 18. September im Rahmen der WAHLVERWANDTSCHAFTEN Reihe Kinga Tóth und Esther Dischereit.Die Literaturstadt Berlin wird inzwischen erfreulicherweise auch als Heimat zahlreicher internationaler Autor*innen wahrgenommen. Seitens der nicht Deutsch schreibenden Berliner Autor*innen besteht derzeit jedoch ein großes Bedürfnis, die deutsch schreibenden Kollegen kennen zu lernen. Hauptziel der WAHLVERWANDTSCHAFTEN ist, der leider noch deutlich erkennbaren „kulturellen Ghettoisierung“ der fremdsprachigen Autoren Berlins etwas entgegen zu setzen: Wir laden deutschsprachige Berliner Autor*innen ein, sich mit Person und Werk einer oder eines fremdsprachigen Berliner Kollegin/en auseinanderzusetzen - und gemeinsam mit diesen einen Leseabend zu gestalten, bei dem sich beide Beteiligten gegenseitig vorstellen und Texte von einander lesen und diskutieren. * Kinga Tóth wurde 1983 in Sárvár, Ungarn, geboren. Sie ist Sprachwissenschaftlerin und unterrichtet deutsche Sprache und Literatur, arbeitet als Kommunikationsspezialistin und ist Lektorin für das Kunstmagazin Palócföld. Sie beschreibt sich selbst als (Klang-)Poetin und Illustratorin. Darüber hinaus ist sie Songwriter und Frontfrau des Tóth Kína Hegyfalu-Projekts sowie Vorstandsmitglied des József Attila Kreises für junge Schriftsteller und aktives Mitglied bei zahlreichen anderen Projekten und Verbänden. Ihre Artikel wurden in Magazinen und auf Webseiten wie Palócföld, Prae.hu, Pluralica, Árgus, Irodalmi Jelen und Irodalmi Szemle veröffentlicht. Tóth ist Teilnehmerin des Austauschprogramms für Schriftsteller zwischen der Akademie Schloss Solitude und jungen ungarischen Schriftstellern in Budapest. Zu ihren Publikationen gehören “Zsúr” (Party) (2013) und “All Machine” (2014) und “The Moonlight Faces”.* Esther Dischereit wurde 1952 in Hessen geboren und ist seit 1985 ist sie publizistisch als Schriftstellerin und Journalistin tätig. 1991 gründete sie zusammen mit Ray Kaczynski das Label wordmusic mit dem sie ihre rhythmischen Sprachstücke mit musikalischen Elementen zusammenführte. Esther Dischereit erhielt seit 1988 eine Vielzahl deutscher und internationaler Stipendien, bis 1994 war sie Gewerkschaftsreferentin der ÖTV und von 2001 bis 2006 Kuratorin für den Deutschen Gewerkschaftsbund Berlin.Ihr Buch “Blumen für Otello” (2014) präsentiert Esther Dischereit zusammen mit der deutsch-türkischen Musikerin und DJane Ipek Ipekcioglu auf zweisprachigen Lesungen. Esther Dischereit war von 2012 bis 2013 Beobachterin des NSU-Untersuchungsausschusses des Deutschen Bundestags und zwischen 2012 und 2017 war sie Professorin für Sprachkunst an der Universität für angewandte Kunst in Wien.
Wahlverwandtschaften<br><small>Berliner Autorenbegegnungen</small><br><small><small>mit Kinga Tth und Esther Dischereit</small></small>
Do 20
September 2018
20:00
Konzert
Maschinenhaus
The Ramona Flowers
The Ninth Wave + Danny Goffey
The Ramona Flowers: Tanzbarer Synthie-Pop von der InselDie fünf Engländer sorgen mit treibenden Sounds zwischen Elektronik, Indie und Rock für EuphorieIm September live in Berlin und KölnAnfangs wurden sie noch mit Radiohead verglichen. Für ihr neuestes Album haben The Ramona Flowers nun die Gitarren für einen euphorischen Dance-Sound im Schrank gelassen. Die fünfköpfige Band aus Bristol ist die neueste Synthie-Pop-Hoffnung von der Insel; über treibenden Rhythmen jubiliert die beeindruckende Stimme von Sänger Steve Bird. Mit ekstatischen Konzerten und ultramelodischen Singles wie „Out of Focus“, dessen Video innerhalb kürzester Zeit 200.000 Hits verzeichnen konnte, schicken sich The Ramona Flowers nun an, die Bühnen des Kontinents zu erobern. Ende September stellt das Quintett sein neues Album „Strangers“ bei zwei Konzerten in Berlin und Köln vor.Ramona Flowers – ein Name, der bisher vor allem Film-Freunden bekannt vorkommen sollte. Mary Elizabeth Winstead spielt das Mädchen mit den pinken Haaren in der Kult-Komödie „Scott Pilgrim gegen den Rest der Welt“ aus dem Jahr 2010. Kurz darauf stand die toughe Paketbotin mit ihrem Namen Pate für eine junge Band aus Südengland. „Wir hatten da einige furchtbare Kandidaten“, erinnert sich Frontmann Steve Bird an die Zeit, als The Ramona Flowers einen Namen finden mussten. „Aber das klang einfach cool. Unser Gitarrist Sam ist ein Fan des Films.“Die Band aus dem südenglischen Bristol formierte sich im Jahr 2012 – der Legende nach traf sich der kreative Kern der Band auf einer Kostümparty. Dave Betts (Keyboards, Gitarre) war als Freddie Mercury verkleidet, Sänger Steve Bird als Staubsauger. Der typisch britische Hang zur Albernheit ist der Gruppe allerdings nicht anzumerken, wenn es um ihren Ruf als Band geht. In den letzten Jahren sind The Ramona Flowers unablässig getourt, um ihre Live-Performance zu verbessern und ihre Songs in die Welt hinaus zu tragen. 2017 spielten sie umjubelte Konzerte beim Glastonbury Festival und bei dem japanischen Fuji Rock Festival. Ihr im Mai 2018 veröffentlichtes Album „Strangers“ ist bereits ihr drittes Werk. Es dauerte eine Weile, bis die Karriere der Band Fahrt aufnahm.„Wir mögen unser erstes Album“, sagt Gitarrist Sam James über „Dismantle and Rebuild“. „Aber nachdem wir die Songs öfter live gespielt hatten, merkten wir, dass die Dynamik nicht stimmt. Wir brauchten einfach mehr Stücke, die abgehen.“ Im Folgenden legten The Ramona Flowers noch mehr Wert auf treibende Rhythmen zwischen Elektronik und Rock, ohne ihre Indie-Wurzeln zu verleugnen.Die Liebe für die Sounds der Achtzigerjahre ist den fünf Musikern nach wie vor anzuhören. Doch wo zuvor Radiohead und U2 Pate standen, orientieren sich The Ramona Flowers auf „Strangers“ eher an Phoenix oder Coldplay. Die kräftige Stimme von Steve Bird, die genauso in ein sehnsuchtsvolles Falsett verfallen kann, hält diese optimistischen Synthie-Pop-Stücke zusammen. Der Titelsong ist ein stimmungsvoller Track mit einer funky Vocoder-Hookline – als hätten sich Daft Punk mit M83 zusammengetan, um einen Song zu kreieren, der gleichermaßen für nächtliche Autofahrten wie für den Floor eines Nachtclubs geeignet ist.  Ihre quietschbunten Plattencover sprechen eine deutliche Sprache: The Ramona Flowers sind eine feierwütige Truppe. „Unsere Musik ist upbeat“, kommentiert Steve, „aber die Texte sind zuweilen ziemlich düster“. Die Euphorie einer neuen Liebe („Out of Focus“) ist genauso ihr Thema wie die Schwierigkeit, über eine Trennung hinwegzukommen („Numb Drunk“).Noch hat die Filmfigur Ramona Flowers mehr Facebook-Fans als die Band. Doch das dürfte sich bald ändern: The Ramona Flowers haben die Energie und den Drive, um Stadien zu füllen. Bono ist ein Fan, und als die Fünf in Japan spielten, sangen Tausende ihre Songs mit. Ihr Talent für Ohrwürmer mit Eighties-Einschlag werden sie bald auch in Deutschland unter Beweis stellen.
The Ramona Flowers<small><br>The Ninth Wave + Danny Goffey</small>
Fr 21
September 2018
20:00
Konzert
Maschinenhaus
NordiConTempo Festival 19.30 Doors 20.00 Ensemble KNM Berlin 22.00 Stockholm Contemporary Guitar Ensemble (S.C.G.E) NordiConTempo ist ein zeitgenössisches Musikfestival, das sich auf nordische Musik und Musiker fokussiert, in Zusammenarbeit mit Berliner Ensembles. Im Rahmen des Festivals präsentieren die Veranstalter mehrere Uraufführungen und Deutschlandpremieren. 20.00 Ensemble KNM Berlin - Ensemble KNM Berlin’s concert program is an exciting mixture of different styles. Pieces with electronics, music theater, as well as other carefully chosen Nordic repertoires. The concert also presents two wolrd premiers, composed specifically for Ensemble KNM and NordiConTempo festival. conductor, Stephan Winkler  |  N.N., flute  |  Horia Dumitrache, clarinet |  Michael Weilacher, percussion | Theodor Flindell, violin | Kirstin Maria Pientka, viola | Cosima Gerhardt, violoncello  Mansoor Hosseini “Pharmacy Suite” (for flute, clarinet, violin, viola, violoncello and conductor) WORLD PREMIER  Juliana Hodkinson “Prompt, immediate, now / very restrained and cautious” (for clarinet, percussion, viola, violoncello and electronics) Simon Steen-Anderson “Next To beside Besides” (for solo flute, solo snare drum, solo violin) Mauro Godoy Villalobos “Imagen sin tiempo II” (for flute, clarinet, violin, viola, violoncello) WORLD PREMIER  Clara Ianotta “Limun” (for violin and viola) 22.00 Stockholm Contemporary Guitar Ensemble (S.C.G.E) - Stockholm Contemporary Guitar Ensemble ( S.C.G.E ) is a newly formed ensemble with a focus on contemporary art music.  The ensemble consists of Stockholm and Sweden's finest classical guitarists: Georg Gulyás, Joakim Lundström and Ariadna Abreu, under the guidance of the composer and musician Mauro Godoy Villalobos. The music is experimental with improvised sections as well as complex detailed notations with and without Tape/electronics. Lars Bröndum “In Shrads Trembling Space” Mauro Godoy Villalobos “Windows Sequentia in C” Christofer Elgh „Minnesbilder“                          
NordiConTempo Festival
Do 27
September 2018
20:00
Konzert
Kesselhaus
AZET Der Hype hört nicht auf: Gerade erst hat Miami Yacine sein Debüt »Casia« auf Platz 3 in den Charts platziert, da legt schon das nächste Mitglied der KMN Gang sein Soloalbum vor. Der 24-jährige Azet veröffentlichte sein Debüt im März 2018 »Fast Life – Zwischen Nikes, Zellentrakt und Paradies« und chartete damit direkt auf die #1 der Albumcharts in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Seine noch vor Album Release erschienene Single »QA BONE« featuring Raf Camora erhielt direkt Goldstatus, 10 Tage nach Release lag »Fast Life« bei 65 Millionen Streams. Von Azets 3 Meter großem Portrait an einer Kreuzberger Wand in Kooperation mit Spotify ganz zu Schweigen. Das Album trägt mit »Fast Life« nicht ohne Grund den gleichen Namen wie die 2016 veröffentlichte EP des Dresdeners. »Seit meiner Jugend ist in meinem Leben alles sehr schnell passiert. Egal ob es das Geld verdienen, meine Inhaftierung oder unser Hype war. Und weil ich auf meiner EP noch nicht alles zu dem Thema gesagt habe, ist jetzt ein ganzes Album daraus geworden«. Musikalisch ist die KMN Gang dem Rest der Welt immer einen Schritt voraus: »Ich sage nicht, dass wir die ersten mit diesem Melodie-Ding waren. Aber mit ›Für die Familie‹ haben wir diesen Sound salonfähig gemacht. Wir hatten die Eier, diesen Sound zu etablieren und mittlerweile klingt jeder nach uns«, sagt Azet – und beweist mit dem neuen Album wieder einmal, dass er und die KMN-Jungs das Original sind und diesen neuen Sound ganz locker im Vorbeigehen auf ein neues Level bringen können.
AZET
So 30
September 2018
16:30
Theater
Kesselhaus
Eule findet den Beat
Das Theaterstück
Ein Entdeckerflug durch die Musikwelt
Eine Inszenierung von Cristiana Garba und Christina Raack nach dem gleichnamigen Hörspiel von Charlotte Simon, Nina Grätz und Christina Raack (Dauer: ca. 70 Minuten) Eine kleine Eule geht auf große Entdeckungsreise, um Kindern die Vielfalt der Musik näherzubringen. Mit enormem Erfolg! Seit Erscheinen des Debüt-Hörspiels im Frühjahr 2014 versetzt das muntere und neugierige Vogeltier Kinder und Eltern in Begeisterung. Seit 2016 steht die arglose Eule nun auch auf der Theaterbühne. Christina Raack, Autorin des Hörspiels, hat in Co-Regie mit Cristiana Garba eine Inszenierung auf die Beine gestellt, die von Groß und Klein begeistert gefeiert wird. Auch "Eulen-Pate" Rolf Zuckowski, der das Hörspiel entdeckte und seither begleitet, besuchte die Premierenspielstätte auf dem Hamburger Kiez und zeigte sich hocherfreut über die dynamische Umsetzung: "Kleine EULE ganz groß! Wir gratulieren dem fantastischen Team von "Eule findet den Beat" zu neun ausverkauften Vorstellungen im Hamburger Schmidtchen. Eine ideenreiche, witzige und überraschende Inszenierung mit einer ansteckenden Spielfreude auf der Bühne (Super-Band!) und mitten im Publikum. Einfach großartig und fit für viele Fortsetzungen im Eule-Land." Erfreut über die Welle der Euphorie und der vielen Zustimmung wurde schnell klar: Eule darf und soll den Beat auch in andere Spielstätten tragen. Von Hamburg geht es nun endlich nach Berlin, in die wunderschöne Kulturbrauerei (Kesselhaus)! Die kleine Eule, ein echter Musiklaie, lebt in einem Wald am Rande der Stadt. Wie viele Kinder kann sie sich gar nicht vorstellen, wie unermesslich vielfältig die Welt ist. Als sie eines Abends durch eine wunderschöne Musik geweckt wird, beginnt für sie eine zauberhafte Reise. Musikalisch noch ganz grün hinter den Ohren, taucht Eule dank vieler aufschlussreicher Begegnungen in zahlreiche Genre-Welten ein. Sie trifft acht Tiere, die, genau wie deren jeweilige Lieblingsmusik, unterschiedlicher nicht sein können. So lernt Eule den Rock-Maulwurf auf einem Festival-Zeltplatz kennen oder bekommt von der Pop-Fliege einen saftigen Ohrwurm verpasst. Auch die Punk-Katze, der Reggae-Papagei oder die Elektro-Fledermaus haben ihre ganz eigene Vorstellung davon, wie ein ideales Musikstück klingen muss. Die HipHop-Ratte stimmt spontan einen Freestyle-Rap an, die Jazz-Assel schwärmt von alten Musiklegenden und auch die Opern-Motte hat, wie alle Tiere in dieser Geschichte, ihren ganz eigenen Beat. REGIE UND DRAMATURGIE Christina Raack und Cristiana Garba BÜHNE / KOSTÜM Azizah Hocke und Kathrine Altaparmakov MUSIKALISCHE LEITUNG Catharina Boutari CHOREOGRAPHIE Rica Blunck DARSTELLER*INNEN Nikola Lenk (Eule), Jonas Anders (Jazz-Kellerassel, Opern-Motte, Reggae-Papagei, HipHop-Ratte / Keyboard), Kristin Riegelsberger (Pop-Fliege, Punk-Katze, Elektro-Fledermaus / Bass), Manuel Klein (Rock-Maulwurf, HipHop-Ratte / Gitarre), Nando Schäfer (Schlagzeug) ASSISTENZ Valerie Kaiser LICHT / TECHNIK Hanno Petersen   *Tickets VVK: 20 Euro (zzgl. Gebühr) I erm. 15 Euro (zzgl. Gebühr) AK: 24 Euro I erm. 18 Euro Die Ermäßigung gilt bis 16 Jahre – Kinder unter 3 Jahren haben freien Eintritt.
Eule findet den Beat<br><small>Das Theaterstck</small><br><small><small>Ein Entdeckerflug durch die Musikwelt</small></small>
So 30
September 2018
20:00
Konzert
Maschinenhaus
Slenderbodies Bittet man das Duo Slenderbodies, ihren Sound in eigenen Worten zu beschreiben, erhält man eine Antwort, die nicht weniger blumig und transzendental ausfällt wie ihre Musik selbst: „Wir malen mit den Schwingungen der Stimme Portraits über die Songs von Sirenen, über eindrückliche Nächte mit fremden Liebhabern, über den Verlust der Romantik und die Frage, was Zuhause ist.“ Bereits dieses Zitat belegt, dass man es bei dem Duo aus Los Angeles mit keiner gängigen Formation zu tun hat. Was sich ebenso an ihrer kuriosen Veröffentlichungspolitik zeigt: Auf die erste EP „Sotto Voce“ folgte ein Jahr später ihr offizielles Debütalbum „Fabulist“, dem sich nun in diesem Jahr wiederum die Ergänzung und thematische Erweiterung „Fabulist Extended“ anschloss, eine Sammlung von vertonten Kurzgeschichten, die die Inhalte ihres Debüts noch einmal aufgreifen und vertiefen. Im Konzert wird bei den Slenderbodies ohnehin alles eins: Hier verdichtet sich ihre große Leidenschaft für vielstimmigen Falsett-Gesang mit behutsamen Gitarren, leichten Beats und einer Vielzahl an psychedelischen Field Sounds. Dies alles lässt sich am 30. September im Rahmen einer exklusiven Deutschland-Show in Berlin auch hierzulande erleben. Ben und Max, die beiden Musiker hinter den Slenderbodies, die nicht nur ihren Nachnamen, sondern generell nahezu alles Private von ihrem Projekt fernhalten, lernten sich während ihres Studiums kennen und experimentierten zunächst drei Jahre lang mit analogen und digitalen Sounds, bevor sie den ersten Song schrieben. Erst als sie den Eindruck gewonnen hatten, ihren absolut eigenen, unverwechselbaren Klang gefunden zu haben, machten sie sich ans Songwriting – und produzierten innerhalb von vier Wochen ihre erste EP „Sotto Voce“. Nicht nur in Kalifornien, sondern landesweit erregten die beiden Multiinstrumentalisten, die beide sowohl die Kopf- als auch die Falsett-Stimme virtuos beherrschen, damit in den einschlägigen Musikblogs großes Aufsehen. Entsprechend wurde auch ihr erster Longplayer „Fabulist“ gefeiert, der stilistisch einen besonderen Spannungsbogen zwischen Indie, Dream-Pop, Singer-Songwriter, Ambient und Psychedelica aufweist und inhaltlich die Erzählgattung der klassischen Fabel aufgreift. In fantastischer, teils surrealer Sprache erzählen die Slenderbodies darin von Dingen aus der Traumwelt und dem Unterbewussten, von guten Tieren und ungesunden Bindungen. Schon während der Arbeit an diesem ersten Album stellten die beiden fest, dass ihr Konzept zu mehr reicht als nur einer Platte; und so erschien zuletzt die Erweiterung „Fabulist Extended“,die viele Themen des Albums erneut aufgreift und die Fabel in die Gattung der Kurzgeschichte überführt. Allem voran steht jedoch die Musik, und die ist etwas Außergewöhnliches. Denn Ben und Max collagieren eher ihre vielschichtigen Klänge, als dass sie klassische Riffs komponieren würden; ihre Songs wirken daher ähnlich pastellartig und auf eine kunstvolle Weise verwaschen wie Aquarell-Malerei. Und auch im Konzert gelingt es den beiden, das Publikum mitzunehmen auf eine unvorhersehbare Reise in klangliche Zwischenwelten.
Slenderbodies