Programm | Kesselhaus
Fr 02
Februar 2018
20:00
Konzert
Maschinenhaus
Vogelfrey
In Ekstase
Vogelfrey laden ein in die Welt der Rauschzustände. Auf ihrem brandneuen vierten Studioalbum servieren die sechs Hamburger eine garantiert bewusstseinserweiternde Melange aus Metal und Folklore mit allerhöchster Suchtgefahr. Facettenreich und voller Inbrunst werden auf „In Ekstase“ verschiedenste Ausprägungen des Rausches beleuchtet, wodurch sich der Zuhörer auf einen akustischen Trip von höchster Euphorie über rasende Wut bis hin zur tiefsten Trance begibt. Ebenso kontrastreich wie die teils humorvollen, teils bissigen, manchmal sogar schwelgerischen Texte, ist auch die musikalische Zusammensetzung. Jeder Zustand berauschter Verzückung erhält sein passendes Klanggewand, wodurch sich eine große musikalische Bandbreite ergibt, die immer wieder für Überraschungen sorgen wird. Auch nach vielen Jahren des Tourens durch ganz Deutschland und Konzerten in der Schweiz, Österreich und den Niederlanden, hat der 2004 gegründete „Pakt der Geächteten“ nichts von seiner brennenden Leidenschaft und furiosen Klangkunst verloren. Diese durfte das Sextett wiederholt auf renommierten Festivals wie dem legendären „Wacken Open Air“ und auch als Support der Band „Feuerschwanz“ unter Beweis stellen. Mit schier unbändiger Spielfreude und Energie ausgestattet präsentieren sich Vogelfrey auf ihrer neuen Platte lebendig und klanggewaltig wie nie und zelebrieren die Verschmelzung von Altertum und Moderne origineller denn je. Epische Erzählungen und frivole Weisen über verbotene Substanzen, brachiale Berserker, ekstatische Tänze und surreale Träume – hier ist für jeden Geschmack der richtige Rausch dabei. Konsumieren Sie jetzt!
Vogelfrey<br><small>In Ekstase</small>
Fr 02
Februar 2018
20:00
Konzert
Kesselhaus
L’Âme Immortelle
Schattenwelten Tour 2018
Support: Dunkelsucht & Versus Der Vorhang hebt sich. Das Gemurmel im Saal verstummt, eine andächtige Stille macht sich breit. Jeder hier weiß, dass er etwas ganz Besonderem beiwohnt. Dass er sich in Gegenwart einer lebenden Legende befindet, einer Ikone, wie es sie nur noch wenige gibt. Die ersten Töne erklingen in den Schatten – und diese Geschichte schreibt sich von selbst weiter. L’Âme Immortelle als wichtige Band zu bezeichnen, wäre nicht richtig. Es wäre sogar die Untertreibung des Jahrzehnts. Wenige Bands haben das geschafft, was sie geschafft haben, wenige haben der dunklen, elegischen Musikwelt einen ähnlich großen Dienst erwiesen. Ohne Wegbereiter wie sie hätte es Unheilig nie gegeben, ja, der Graf ging ebenso im Vorprogramm ebenjener Ikonen auf Tournee wie ASP. Das ist einige Jährchen her. Und doch hat das Duo aus Sonja Kraushofer und Thomas Rainer nichts von seiner Magie, nichts von seiner unerreicht dramatischen Aura verloren. Nach Konzerten, Tourneen und Festivalauftritten auf der ganzen Welt, nach Alben und Singles an den Spitzen der Charts, Dauerrotation der aufwändigen und mystischen Videoclips bei MTV und VIVA brennen L’Âme Immortelle weiterhin auf höchster Flamme für ihre Musik, für ihre Fans, für die Bühne. Von Mexiko bis Russland schätzen das die Menschen, wer zu einem Konzert dieser Ausnahmeformation geht, der weiß, dass ein unvergleichlicher, ein unvergesslicher Abend bevorsteht. Opulente Orchestration, geheimnisvolle Melodien, melancholische Atmosphäre, aufwühlende, tanzbare Beats und der an Dramatik nicht zu überbietende Wechselgesang von Kraushofer und Rainer lassen Zeit und Raum vergessen. Die „Schattenwelten Tour 2017“ ist abermals ein düsteres, wenn auch nicht hoffnungsloses Konzertspektakel irgendwo zwischen einer von Tim Burton dirigierten Gothic-Oper, einem gruseligem Anne-Rice-Musical und dem stramm marschierenden Klang einer neuen Industrial-Ära. Ein Spiel aus Licht und Schatten, ein kunstvolles und geheimnisvolles Musiktheater, das man in dieser Form noch nicht gesehen hat. Wie immer bei dieser lebenden Legende, bieten die begleitenden Support-Acts auch diesmal weit mehr als ein dröges Vorprogramm. Die Ahoi-Pop-Originale Versus werden mit ihrem melodischen, cleveren Electro Pop begeistern.  Das Original zurück auf der Bühne – ein unverzichtbarer Anlass, ganz klar. Und zugleich der erste Vorbote einer neuen Ära: Dunkle Wolken zeichnen sich bereits am Horizont ab, Vorboten des neuen L’Âme Immortelle-Albums, das schon in naher Zukunft erscheinen wird. Ein gefühlvolles, aufwühlendes Opus über den Tod und das Sterben ist es geworden, eine Auseinandersetzung mit dem Abschied, der Trauer und dem, was auch immer nach dieser Welt kommen mag. Machen wir uns also bereit. Es kommt ein langer Schatten auf uns zu…
Lme Immortelle<br><small>Schattenwelten Tour 2018<br></small>
Di 06
Februar 2018
20:00
Konzert
Kesselhaus
August Alsina - Don't Matter Tour
verlegt ins Bi Nuu
August Alsina, geboren und aufgewachsen in New Orleans, zählt zu den vielversprechendsten R&B Künstlern der letzten Jahre. Tatsächlich hat er nicht gerade die angenehmsten Geschichten aus seiner Kindheit und Jugend zu berichten: Crack raubte August Alsina schon früh die Vaterfigur, er siedelte mit seiner Mutter von New Orleans nach Houston um und fand, inspiriert von Größen wie Lauren Hill, schließlich zur Musik. 2011 zog der mittlerweile 25-jährige R&B Sänger nach Atlanta, landete einen Management-Deal und legte 2012 mit "The Product“ sein erstes Mixtape vor. Als dann "I Luv This Shit“ feat. Trinidad James herauskam, waren die Weichen für seinen Solo-Durchbruch gestellt. Sein Debütalbum "Testimony“, welches 2014 veröffentlicht wurde, schaffte es auf Platz zwei der US Billboard Charts. Es folgten Features mit Lil Wayne, Nicki Minaj und Chris Brown, sowie eine gemeinsame Tour mit Usher. Gerade seine bedingungs- und schonungslose Ehrlichkeit begeisterte nicht nur die Kritiker, sondern verhalf ihm auch zu massiven Chart-Erfolgen. Im selben Jahr war August Alsina in mehreren Kategorien bei den BET Awards nominiert. Den Award als "Best New Artist“ nahm er am Schluss dann auch mit nach Hause. 2015 folgte dann sein zweites Album "This Thing Called Life“, welches auch in die Top 20 der Billboard Charts einstieg. Anfang 2018 holen wir den R&B Ausnahmekünstler dann für fünf Shows nach Deutschland.
August Alsina - Don't Matter Tour<br><small>verlegt ins Bi Nuu</small>
Fr 09
Februar 2018
20:00
Konzert
Maschinenhaus
Malenki Fun Orchester
Ukrainischer Bolero
Swing-Jazz aus Berlin Das Malenki Fun-Orchester schlägt eine musikalische Brücke zwischen amerikanischem Swing-Jazz, dem so genannten »Zigeunerjazz« Django Reinhardts und osteuropäischer Folklore. Angereichert mit jiddischen, Balkan- und Musetteelementen führt der Weg bis in die freieren Gefilde der Weltmusik. Die offene und freundliche Musik lebt stark von der spontanen Improvisation, vermittelt Lebensfreude und legt auch auf die leisen Töne großen Wert. Das Malenki Fun Orchester wurde 1999 in Berlin gegründet. Malenki (ukrainisch "klein") deutet auf den kleinen Mann mit großer Stimme hin, den Vater dieses musikalischen Projektes. Stimmgewaltig, und mit großem Einfühlungsvermögen vermittelt der ukrainische Sänger und Gitarrist Igor Savitski einen Eindruck von dem musikalischen Reichtum der osteuropäischen Kultur und zeigt, wie nahe sich Blues und die Leidenschaft der »osteuropäischen Seele« sind. Fun steht für Spaß an der musikalischen Improvisation. Das inzwischen sechsköpfige Orchester verschmilzt amerikanisches Swingfeeling mit Romanzen und Zigeunermusik zu einem kraftvollen Gesamtbild, das Raum lässt für leise und verträumte Töne. Am 09. Februar 2018 gastiert das Malenki Fun Orchester als Quintett im Maschinenhaus der KulturBrauerei. Unterstützt wird das Konzert von der Botschaft der Ukraine in der Bundesrepublik Deutschland. In diesem jahr findet außerdem das deutsch-ukrainische Sprachenjahr statt, um das gegenseitige Verständnis und die Freundschaft zwischen Deutschland und der Ukraine sowie die Zusammenarbeit in den Bereichen Bildung und Kultur zu stärken und auszubauen.
Malenki Fun Orchester<br><small>Ukrainischer Bolero</small>
Fr 16
Februar 2018
20:00
Konzert
Maschinenhaus
HiSS
Südsee, Sehnsucht & Skorbut
Anfang des Jahres präsentiert HiSS ihr  neues Programm. Tagelang haben sie in dunklen Kellern ihre neuen Lieder aufgenommen. Lieder, die die Sehnsucht der Herren nach Freiheit und warmem Wasser besingen. Es ist erstaunlich, dass HiSS auf den unzähligen Konzerten der letzten Jahrzehnte kaum von ihren Abenteuern auf hoher See berichteten. Dabei trotzten sie Tsunamis und Taifunen, der sengenden Sonne des Südens und dem erbarmungslosen Eismeer und überstanden gefährliche Begegnungen mit Haien, Schmugglern und Korsaren.  Sie zechten und sangen in Cartagena und Wladiwostok, in Kapstadt und Shanghai. Auf ihrem achten Album erzählen uns HiSS endlich von ihren unglaublichen Erlebnissen auf den Meeren und in den Häfen, von der harten Arbeit an Deck und im Maschinenraum, von der Nützlichkeit des Rums, von Schiffbruch, Abschied und Heimkehr. Wir hören zeitgemäße Seemannslieder, Piraten-Polkas, Südsee- Ska, Tiefsee-Tango und werden dabei vielleicht selbst so seefest, sturmerprobt und stark wie HiSS.   Nach über 20 Jahren, vielen Platten und mehr als 2000 Konzerten haben HiSS alles erreicht. Längst sind sie Lieblinge des Feuilletons und Idole der Massen. Ihre intensive und intelligente Mischung aus Balkan-Blues, Polka‘n‘Roll, Taiga-Twist und Wildwest-Walzern füllt weltweit Tanzböden und die Herzen der Zuhörerschaft. Warum also lehnen sich diese fünf Kerle nicht zurück und genießen die Früchte ihrer harten Arbeit? Warum begeben sie sich immer wieder auf die Reise und in Gefahr? Weil ihre Abenteuerlust ungebrochen ist, ihr Forscherdrang noch nicht bezähmt. Das ist unser Glück, haben wir doch so immer wieder die Gelegenheit, Weisen und Weisheiten aus aller Welt zu hören, Hits für die Ewigkeit und kommende Klassiker. 
HiSS<br><small>Sdsee, Sehnsucht & Skorbut</small>
Di 20
Februar 2018
20:00
Lesung
Maschinenhaus
Wahlverwandtschaften
Berliner Autorenbegegnungen
Esther Andradi & Tanja Dückers
Wahlverwandtschaften - Auftakt der neuen Reihe (nach einer Idee der argentinischen Berliner Autorin Esther Andradi): Esther Andradi und Tanja Dückers. Durch den Abend führt Martin Jankowski. Wahlverwandtschaften ist ein dialogisches Entdeckerprogramm: Fremdsprachige Berliner Autor*innen laden deutschsprachige Kolleg*innen ein, um sich vorzustellen, gemeinsam eigene Texte zu lesen und natürlich über Literatur zu sprechen.      * Esther Andradi hat Essays, Kurzgeschichten, Mikrofiktion, Poesie und Romane veröffentlicht. Ihre “Cronicas” über Kultur, Migration und Erinnerung sind in in Lateinamerika, Spanien und Deutschland erschienen. Andradi steht in Verbindung mit einer Gemeinschaft von SchriftstellerInnen aus verschiedenen Ländern mit unterschiedlichen Sprachen und literarischen Traditionen. Sie hat die Gedichte von May Ayim ins Spanische übersetzt, die Anthologie “Vivir en otra lengua” (dt.: In einer anderen Sprache leben) herausgegeben und die Literatur von lateinamerikanischen AutorInnen, die in Europa schreiben, vorgestellt. Ihre Werke wurden in zahlreiche Sprachen übersetzt, unlängst ins Isländische. Sie lebt in Buenos Aires und Berlin. Zuletzt erschien 2017 ihr zweisprachiger Band „Microcósmicas / Mirkokosmen“. * Tanja Dückers wurde in Berlin (West) geboren und hat Germanistik, Niederländisch, Nordamerikastudien und Kunstgeschichte studiert. Sie lebt als erfolgreiche Autorin, Literaturwissenschaftlerin und Publizistin in Berlin. Lehraufträge und Stipendien führten sie u.a. nach Los Angeles, Oxford, Bristol, Barcelona, Paris, Prag, Krakau, Bukarest, Amsterdam, Zypern und andere Orte. Als Journalistin schreibt Tanja Dückers für u.a. Die Zeit, Welt, Spiegel, Süddeutsche, National Geographic, Brigitte, taz, Tagesspiegel, Emma, Frankfurter Rundschau, Berliner Zeitung, Morgenpost. 2016 erschien der Prosaband “Mein altes West-Berlin”. Wahlverwandtschaften ist ein Projekt der Berliner Literarischen Aktion e.V. und wird gefördert von der Berliner Senatsverwaltung für Kultur und Europa. Foto von Tanja Dückers: Susanne Schleyer/autorenarchiv.de
Wahlverwandtschaften<br><small>Berliner Autorenbegegnungen<br><small><small>Esther Andradi & Tanja Dckers</small>
Do 22
Februar 2018
20:00
Konzert
Maschinenhaus
Dagadana
Support: OKO
Traditionelle Musik aus Polen und der Ukraine mit Jazz und Elektronik Seit 2008 führt DAGADANA Elemente der polnischen und ukrainischen Kultur mit Jazz, Elektronik und Weltmusik zusammen. Alles begann auf einem Jazz-Workshop in Krakau, in dessen Verlauf ihre große Liebe zur Musik sie zusammenbrachte und zur Bildung der Band führte. Polen und die Ukraine sind Nachbarländer, beide slawischen Ursprungs, mit ähnlichen Sprachen und Bräuchen. Bei der Erforschung dieser Wurzeln und auf der Suche nach musikalischen Inspirationen, fanden die Musiker/innen eine Vielzahl von überraschenden Gemeinsamkeiten, aber auch Unterschiede. Das spiegelt sich in der Musik von DAGADANA: Eine Band, deren Vision es ist, Grenzen zu verwischen und Brücken zu bauen, die beide Nationen verbinden. DAGADANA hat ihre Inspiration in zahlreichen Quellen gefunden: Moderne Elektronik, Jazz, zeitgenössische Musik, Weltmusik und Pop. Von Anfang an basierte ihre Philosophie auf dem Erleben und dem Austausch von Musik- und Kunsterfahrungen aus aller Welt, während sie die Rolle der Botschafter der polnischen und ukrainischen Kulturen übernehmen.  »Meridian 68« ist die vierte CD der Band. Basis sind wie schon vorher Volkslieder aus Polen und der Ukraine. Der östliche Einfluss ist das Ergebnis einer Begegnung mit außergewöhnlichen Musikern – Hassibagan aus der Mongolei und Aiys Song aus China während des Besuchs von DAGADANA in Peking. Obwohl die Musiker die Sprache des anderen nicht kannten, kommunizierten sie intensiv und mühelos über ihre Musik.  DAGADANA gewann den polnischen Grammy Fryderyk 2011 Award (World Music Album des Jahres) und wurde für das Phonographische Debüt als bestes Album des Jahres nominiert. Ihr zweites Album »Dlaczego nie« wurde 2012 ebenfalls für den Fryderyk Award in der Kategorie »World Music« nominiert. »Meridian 68« gewann abermals den polnischen Grammy Award Fryderyk in der Kategorie »Roots Album des Jahres«. Dieses Album wurde auch in China (2017) und in Westeuropa von JARO (Januar 2018) veröffentlicht. DAGADANA spielte Konzerte an außergewöhnlichen Orten: In der marokkanischen Wüste, The Forbidden City (Verbotene Stadt) in Peking/China, an der brasilianischen Virada Cultural. Sie haben mehr als 500 Konzerte auf vier Kontinenten in 22 Ländern gegeben, welche bei Publikum und Kritikern auf gleichermaßen große Resonanz und Begeisterung stießen. Mit »Meridian 68« erscheint erstmals eines ihrer Alben im westlichen Ausland.   Band Line-up Daga Gregorowicz – vocal, electronics Dana Vynnytska – vocal, pianino Mikołaj Pospieszalski – doublebass, violin, vocal Bartosz Mikołaj Nazaruk – drums   OKO OKO ist zwar in Berlin zuhause, interpretiert jedoch Lieder vom Schwarzen Meer. Ungewöhnlich und bewegend sind sowohl die Melodien als auch die Interpretation. Polyphonie und Tradition stoßen auf Modernität und globale Perspektiven und stellen die Fragen: Was bringt uns zusammen? Was  auseinander? Ein zeitloser Ruf der drei Stimmen und die Klänge der Geige und der Saz vermischen sich mit Elektrischer Gitarre, Synthesizern, Loop Station und Elektronischen Soundscapes.  Die musikalischen Hintergründe der Künstlerinnen, ob Anatolische Volksmusik, Englischer Freak Folk, Georgische und Bulgarische Chormusik oder ProgRock fließen in all ihren Widersprüchen zusammen und lassen einen einzigartigen Sound enstehen, der die kulturelle und musikalische Explosion Berlins widerspiegelt. Unterstützt werden die Konzerte von der Botschaft der Ukraine in der Bundesrepublik Deutschland und dem Polnischen Institut Berlin.
Dagadana<br><small>Support: OKO</small>
Do 22
Februar 2018
20:00
Konzert
Kesselhaus
20 Jahre ensemble mosaik
AUTONOME MUSIK
"Kamera-Instrument"
Zweites Konzert „Kamera-Instrument“ der vierteiligen Konzertreihe am 22. Februar 2018 im Kesselhaus der Kulturbrauerei Berlin Um die künstlerische Autonomie muss gerungen werden, sie ist nicht selbstverständlich. Die Idee der autonomen Musik ist ein Widerstand gegen die Vorstellung, dass alle Musik immer verfügbar sein soll, nichts kosten darf, ein Tagesbegleitmedium ist. Musik hat eigene Gesetze und eigene Inhalte. – Enno Poppe, Komponist, Dirigent Die vierteilige Konzertreihe Autonome Musik im Kesselhaus in der Kulturbrauerei Berlin thematisiert in einer Gegenüberstellung von Komposition und Performance kontrastierende Konzeptionen von Konzertmusik. In den Konzerten begegnen Ensemblekompositionen, deren detaillierte Klang- und Formgestaltung einen ausgeprägten Werkcharakter aufweisen, einer sich fortsetzenden Folge von Miniaturen, die konzeptuell angelegt sind und in Echtzeit ausformuliert werden. Die Miniaturen werden für jedes Konzert in Zusammenarbeit mit den Künstlern/Komponisten Kaj Duncan David, Rama Gottfried, François Sarhan und Guido Henneböhl entwickelt. In dem zweiten Konzert der Reihe – KAMERA_INSTRUMENT – werden die Ensemblekompositionen von Kirsten Reese, Mikel Urquiza und Ulrich Kreppein mit audiovisuellen Szenen von Rama Gottfried umgeben. Für seine Kompositionen konzipiert Rama Gottfried spezifische digitale Instrumente, die analoge Signale nutzen, um visuelle und auditive Prozesse zu gestalten. Sein Video-Puppetry- Instrument transformiert szenische Aktionen in filigrane Klang- und Bildwelten. Die sich fortsetzenden Konzeptionen entfalten sich raumgreifend um dieEnsemblekompositionen. Mit der Konzertreihe Autonome Musik feiert das ensemble mosaik sein 20-jähriges Jubiläum. Kirsten Reese: Light Green Rituals (2017/18) für Fairlight CMI und Ensemble Mikel Urquiza: Opus vermiculatum (2017) für Ensemble         Ulrich Kreppein: Nachtstück (2018) für Ensemble UA * Rama Gottfried: Scenes from the Plastisphere (2018) for performers and video-puppetry-instrument UA * TICKETS NUR AN DER ABENDKASSE! Eine Veranstaltung des ensemble mosaik, gefördert aus Mitteln des Hauptstadtkulturfonds. Kompositionsaufträge * finanziert durch die Ernst von Siemens Musikstiftung und ** Musik der Jahrhunderte Stuttgart ensemble mosaik Bettina Junge – Flöte, Simon Strasser – Oboe, Christian Vogel – Klarinette, Martin Losert – Saxophon, Adrian Pereyra – Gitarre, Roland Neffe – Schlagzeug, Ernst Surberg – Klavier, Chatschatur Kanajan – Violine, Karen Lorenz – Viola, Niklas Seidl – Cello, Matthias Bauer - Kontrabass, Arne Vierck – Klangregie –Fabian Hemmelmann, Bariton Zum Veranstalter Seit 1997 hat sich das ENSEMBLE MOSAIK als besonders experimentierfreudige Formation zu einem der renommiertesten Ensembles für zeitgenössische Musik entwickelt. Seine künstlerische Arbeit ist geprägt von der Auseinandersetzung mit digitalen Medien und der Entwicklung neuer Konzertformate. Einen weiteren Schwerpunkt bildet die Arbeit mit Nachwuchskomponisten. Es entwirft thematische Konzeptionen, die einzelne Werke im Kontext eines Gesamtzusammenhangs reflektieren, aktuelle Strömungen fokussieren und neue Perspektiven erproben: die Konzerte selbst werden zur Experimentalanordnung. Im Rahmen vielfältiger Netzwerkprojekte kooperiert es mit anderen Künstlern und Ensembles.
20 Jahre ensemble mosaik<br><small>AUTONOME MUSIK</small><br><small><small>'Kamera-Instrument'</small></small>