Sa 23
Februar 2019
20:00
Konzert
Kesselhaus
Forced To Mode
the devotional tribute to DEPECHE MODE
  *** Ausverkauft *** Aus 2/3 der Berliner Electrock/Indietronic-Formation FORCED MOVEMENT formte sich 2011 – auf eine sehr leidenschaftliche Bitte hin – das Depeche-Mode-Tribute-Projekt „FORCED TO MODE“. Mit Matthias Kahra an der Gitarre wurde das Trio komplettiert. Eine weitere DM-Tribute-Show? Ja und nein! FORCED TO MODE produzieren und präsentieren ihr „Devotional Tribute“ auf einem Niveau, das ohne Frage seines Gleichen sucht. Das ist natürlich sehr leicht gesagt, doch die Reaktionen des Publikums und der Presse sowie die Videos von Konzerten der Band sprechen hier eine eindeutige Sprache. Vor allem die sehr energetischen Live-Performances, die „ganz-nah-am-Original-Stimme“ und die perfektionistische Liebe zum Sound-Detail machen die Tribute-Show F2Ms so einzigartig. Die 3 Musiker widmen sich vor allem den ersten 15 Schaffensjahren des Originals. Dabei zählen stetig wechselnde Setlists sowie selten, bisweilen noch nie live gespielte DM-Songs zum großen Credo der Band. Bisherige Höhepunkte der Arbeit F2Ms sind sicherlich die 3-tägige „Violator-Tour“, auf der Forced To Mode 2015 erstmals das erfolgreichste Album Depeche Modes in kompletter Länge und Original-Tracklist auf die Bühnen brachte; das 2016er Konzert im Berliner Meistersaal der Hansa- Studios, in dem DM in den 80ern drei ihrer berühmten Alben produzierten; ein Gig im Sommer 2016 auf der legendären Festung Königstein sowie das Konzert während des „Gothic Meets Klassik 2016“: Forced To Mode hatte die große Ehre, mehrere berührende Titel von Depeche Mode gemeinsam mit einem Sinfonie-Orchester im Gewandhaus Leipzig klassisch-modern umzusetzen! Das Repertoire F2Ms umfasst inzwischen über 70 Songs aller Dekaden der legendären Engländer. Und ein Ende ist nicht in Sicht…   BESETZUNG Matthias Kahra - Gitarre Thomas Schernikau - Keyboards Christian Schottstädt – Gesang
Forced To Mode<br><small>the devotional tribute to DEPECHE MODE</small>
Di 26
Februar 2019
20:30
Konzert
Kesselhaus
Mitch Ryder
feat. Engerling
74 Jahre Mitch Ryder
+++ hochverlegt vom Frannz ins Kesselhaus +++ Ryder spielte bereits als Schüler R&B in der Band The Tempest. Mit 17 Jahren nahm er die Single That’s What It’s Going To Be/Fool For You auf dem kleinen Detroiter Label Carrie auf und agierte als Frontman für ein schwarzes Vokaltrio namens Peps. 1962 startete er seine eigene Band Billy Lee & The Rivieras. 1965 änderten Billy Lee & The Rivieras, die kurz zuvor aus Detroit nach New York gezogen waren, ihren Namen auf Anraten Ihres Manager Bob Crewe (u.a. tätig für Four Seasons) in Mitch Ryder & The Detroit Wheels. Grund dafür war ein Namenskonflikt mit einer anderen Band, die sich ebenfalls The Rivieras nannten und die Single California Sun auf dem Markt hatten. Mitch Ryder & The Detroit Wheels bildeten die musikalische Brücke zwischen dem Detroiter Motown-Soul, puristischen Soul im Stile James Browns und energie-geladenen Rock and Roll der 1950er, wie er später von Interpreten wie MC5, Grand Funk Railroad, Ted Nugent und Bob Seger weiterentwickelt wurde. In der Besetzung Ryder, Jim McCarty & Joe Kubert (Gitarre), Earl Elliott (Bass), und Johnny "Bee" Badanjek (Schlagzeug) hatten sie 1965 mit der Single Jenny Take A Ride! ihren ersten Hit. Es folgten u. a. C. C. Rider, Jenny, Jenny, Little Latin Lupe Lu, ein Medley aus Devil With A Blue Dress On und Good Golly Miss Molly, Sock It To Me-Baby! und zuletzt wieder ein Medley aus Too Many Fishes In The Sea und Three Little Fishes. 1967 begann Mitch Ryder auf Anraten seines Managers Bob Crewe eine Solokarriere. Sein Auftritte in Las Vegas, mit einer Big Band im Rücken, war allerdings kommerziell erfolglos und nur von kurzer Dauer. Bevor er nach Detroit zurückkehrte, machte er in Memphis Aufnahmen mit Booker T. & the MG's und den Memphis Horns. Nach einem Intermezzo mit der Soulband Liberty spielte Ryder mit der kurzlebigen Supergruppe Detroit - bestehend aus Steve Hunter (Gitarre), Ron Cooke (Bass), Brett Tuggle (Gitarre), Harry Phillipps (Tasteninstrumente), Dirty Ed (Percussion) sowie Detroit Wheels-Schlagzeuger Johnny "Bee" Badanjek - 1971 lediglich ein einziges Album und drei Singles für Paramount Records ein. Enttäuscht kehrte Ryder dem Musikgeschäft für fünf Jahre den Rücken und lebte in Denver, Colorado. Zurück in Detroit, unterschrieb er einen Vertrag mit Uwe Tessnows Line Records in Hamburg und veröffentlichte Alben, die vor allem in Europa für Aufmerksamkeit sorgten. Einem breiten europäischen Publikum wurde er durch seinen legendären „Full Moon“-Auftritt in der fünften WDR-Rockpalast-Nacht in der Grugahalle Essen am 6./7. Oktober 1979 bekannt, als er sich, offensichtlich unter Drogeneinfluss, zuerst mit seiner Band, dann in einem Live-Interview mit dem Moderator Alan Bangs und zu guter Letzt mit seinem Publikum anlegte – dennoch ein Konzert "mit hoher atmosphärischer Dichte und Gänsehauteffekt" absolvierte. Alan Bangs beschrieb Ryders folgenden Auftritt als "eine der besten Vorstellungen, die ich je erlebt habe... Momente, in denen sich der ganze Mikrokosmos ihrer Größe widerspiegelte." 1983 kehrte er mit dem Album Never Kick A Sleeping Dog, produziert von Little Bastard (Pseudonom für John Cougar Mellencamp), in die US-Rockszene zurück. Mit der Prince Coverversion When You Were Mine gelang er wieder in die unteren Regionen der US-Hitparaden (#87 Billboard) zurück. Auch nach der Jahrtausendwende ist Mitch Ryder hauptsächlich in Europa populär. Seine Begleitband in Europa ist die deutsche Gruppe Engerling, mit der er seit 1994 sporadisch, seit 2002 alljährlich von Januar bis März auf Tournee geht. Die Band war auch an den CD-Produktionen Rite Of Passage (1994), The Old Man Springs A Boner (2003), A Dark Caucasian Blue (2004) und The Acquitted Idiot (2006) beteiligt. 2005 wurden Mitch Ryder and The Detroit Wheels in die Michigan Rock and Roll Legends aufgenommen. Am 18. Januar 2008 erschien sein neuestes Werk "You Deserve My Art", ebenfalls eingespielt im Okt./Nov. 2007 mit Engerling. Das Konzert am 13. Februar 2008 im Kesselhaus in Berlin widmete Mitch Ryder seiner Schwester, die eine Stunde vor Beginn der Show verstarb.
Mitch Ryder<br><small>feat. Engerling</small><br><small><small>74 Jahre Mitch Ryder</small></small>
Do 28
Februar 2019
20:00
Konzert
Kesselhaus
Maggie Rogers
Support: Mallrat
  *** Ausverkauft *** Maggie Rogers: Die Pop-Sensation aus den USASingle „Alaska“ einer der größten viralen Hits des Jahres 2016Debütalbum „Heard It in a Past Life“ erscheint Mitte JanuarIm Februar/März live in Köln, Berlin, Frankfurt und Hamburg„Bis vor kurzem schrieb ich ein Traumtagebuch“, so beschreibt die erst 24-jährige Maggie Rogers ihren kometenhaften Aufstieg, „und in dem Moment, wo ich damit aufhörte, geriet mein eigenes Leben zu einem Traum.“ Anders lassen sich die Ereignisse rund um diese wunderbare, ätherisch natürliche Sängerin, Gitarristin und Songwriterin kaum beschreiben. Der Song, mit dem alles begann, hört auf den Titel „Alaska“ und entwickelte sich in den ersten Monaten nach seiner Veröffentlichung zu einem der größten viralen Hits des Jahres 2017. Mehr als vier Millionen Plays auf SoundCloud, rund eine Million monatliche Hörer auf Spotify. Selbst Pharrell Williams war nach dem ersten Hören von „Alaska“ mehrere Minuten sprachlos und den Tränen nahe. Im Februar 2017 erschien ihre erste Majorlabel-EP „Now That The Light Is Fading“, die sofort auf Platz 4 der US-Heatseekers Charts stieg, seither wartet die Musikwelt höchst gespannt auf das erste Album von Maggie Rogers, das nun am 18. Januar 2019 unter dem Titel „Heard It in a Past Life“ weltweit erscheinen wird. Zwischen dem 27. Februar und dem 4. März kommt die junge Musikerin, die auf höchst spielerische Weise Pop, R'n'B, Folk und elektronische Elemente miteinander kombiniert, für vier Clubshows in Köln, Berlin, Frankfurt und Hamburg nach Deutschland. Im Prinzip war der im ländlichen Maryland geborenen und aufgewachsenen Maggie Rogers schon immer klar, dass sie Musikerin werden möchte. Mit sieben begann sie, Harfe zu lernen und studierte bereits als Kind die Musik von Vivaldi. Als ihre Mutter ihr Platten der Neo-Soul-Diven Erykah Badu und Lauryn Hill vorspielte, begann sie sich für R'n'B zu interessieren. Als Teenager kamen zur Harfe noch Piano und Gitarre hinzu, außerdem belegte sie Songwriting-Kurse. Ihr Musikstudium in Delaware entfachte ihre Liebe zum klassischen Folk, sie begann mit dem Banjospielen, was für einige Jahre ihr Hauptinstrument werden sollte. Später setzte sie ihr Studium an der renommierten Berklee School of Music fort und konnte dort einen Songwriting-Wettbewerb gewinnen. Der Gewinn bestand in einem Seminar, bei dem junge Komponisten, angeleitet von absoluten Größen der Branche, ihre Fähigkeiten verfeinern sollten; Maggie Rogers landete in der Klasse des Über-Produzenten Pharrell Williams.Von dem Moment, in dem die schüchterne Maggie ihrem Mentor erstmals ihren selbstgeschriebenen Song „Alaska“ vorspielte, existiert ein Video im Netz, das viele hunderttausend Male geteilt wurde: Man sieht einen der größten Produzenten der Gegenwart, der den Song hört; man sieht, wie ihm alles aus dem Gesicht fällt, wie er am Ende des Songs etwas hilflos vor sich hin grinst und daraufhin minutenlang sprachlos ist – er weiß einfach nicht, was er sagen soll. Erst mit einigem Abstand gelingt es ihm zu kommentieren: „Hierzu sage ich nichts. Wenn es jemandem gelingt, etwas zu kreieren, das dermaßen intensiv die eigene Wahrheit widerspiegelt, kann nichts und niemand dich stoppen. Maggie, du hast ein Talent, das du mit der Welt teilen musst“, so twitterte Williams kurz darauf.Der Rest ist Geschichte: Rogers drehte ein herzliches, berührend persönliches Video zu „Alaska“, das seither die digitalen Musikplattformen aufmischt. Zahllose Plattenfirmen rissen sich um dieses junge und einzigartig begabte Talent, und Rogers erwähnte, sie hätte durchaus genug Songs für eine erste Veröffentlichung beisammen. Doch sie wollte sich von der Branche nicht vereinnahmen lassen und auch nicht „für alle Zeit das Pharrell Williams-Mädchen“ sein. Daher ging sie im Anschluss an diesen ersten Hype zunächst einmal auf eine mehrwöchige Europa-Reise, wo sie per Anhalter von Land zu Land tourte. All diese Erfahrungen wird man nun bald man auf ihrem Debütalbum zu hören bekommen – gegossen in Songs, die wunderbar selbstverständlich zwischen Pop, Folk, R'n'B und Elektronik schweben, wie die kürzlich erschienene Vorab-Single „Light On“ eindrucksvoll belegt.
Maggie Rogers<br><small>Support: Mallrat</small>