Programm | Kesselhaus
So 26
Mai 2013
21:00
Konzert
Kesselhaus
Hazmat Modine
American Roots: Music from New York City 2013
Der Name der Band setzt sich aus „Hazmat“, einem im Englischen gebräuchlichen Kofferwort für hazardous material, also Gefahrgut, und dem Namen „Modine“ zusammen, einem Verweis auf die auch als Modine bekannten, meist gewerblich genutzten Heizlüfter des Klimagerätherstellers Modine Manufacturing Company. Schuman empfand diesen Bezug als passend, da die Blasinstrumente seiner Band „eine Menge heißer Luft“ produzieren würden.
 

New York war schon immer der Schmelztiegel verschiedener Musikkulturen. Das verkörpert mehr denn je Hazmat Modine, eine der angesagtesten Bands der Stadt, die die Wurzeln der amerikanischen Musik mit verschiedenen Formen der Weltmusik vermischt. Das Ergebnis ist einzigartig: Blues, Country, Jazz und Soul der 1920er und 30er Jahre bis in die 50er und 60er Jahre hinein trifft mit der Energie einer rumänischen Brassband auf Klezmer, jamaikanischen Calypso, New Orleans R&B, Swing und Avantgarde Jazz. Dieser facettenreiche und einzigartige Sound entsteht durch die unkonventionelle Besetzung von Hazmat Modine: zwei Mundharmonikas stehen im Vordergrund, ergänzen sich und treten in Dialog, begleitet von Tuba, Trompete, Posaune, Gitarren, Percussion, Claviola und hawaiianischer Steel Guitar. Besetzung: Wade Schumann Diatonic Harmonica, Guitar, Banjitar, Lead VocErik Della Penna Lead- und Background Voc., Banjo, GuitarRachelle Garniez Lead- und Background Voc., Akkordion, ClaviolaJoseph Daley SousaphoneRichard Huntley Percussion, DrumsSteve Elson Baritone Sax, Tenor Sax, Clarinet, Duduk, FluteMichael Gomez Acc.- & Electr. Guitars, Banjitar, Steel GuitarPamela Fleming Trumpet, Flugelhorn
Hazmat Modine  <br> <small> American Roots: Music from New York City 2013 </small>
Mi 29
Mai 2013
20:00
Lesung
Soda Salon
Literarische Freiheit
mit Helmut Böttiger & Ingo Schulze
Helmut Böttiger & Ingo Schulze Die Gruppe 47  - Als die deutsche Literatur Geschichte schrieb (DVA 2012) Das Verhältnis der Autoren der Gruppe 47 zum Thema Exil und den Schriftstellern, die in den 30er und 40er Jahren Deutschland verlassen hatten, galt bisher als problematisch. Helmut Böttiger, der sich in seinem 2012 erschienen Werk „Die Gruppe 47. Als die deutsche Literatur Geschichte schrieb“ mit eben dieser Thematik auseinandersetzt (Preis der Leipziger Buchmesse 2013), und der Schriftsteller Ingo Schulze diskutieren die Relevanz für das heutige Literaturgeschehen in einer Veranstaltung der Reihe Literarische Freiheit im SODA Salon.  Die Gruppe 47 entstand aus einem Kreis deutscher Autorinnen und Autoren, die es sich zum Ziel gesetzt hatten, die deutschsprachige Literatur nach dem Untergang des „Dritten Reichs“ zu erneuern und mit der Nachkriegsliteratur auch die Demokratisierung der Gesellschaft zu fördern. Noch heute ist der literarische Diskurs geprägt von ehemaligen Mitgliedern der Gruppe 47 wie Günter Grass, Martin Walser oder Marcel Reich-Ranicki. Weitere waren unter anderem Ingeborg-Bachmann, Paul Celan, Ilse Aichinger, Siegfried Lenz, Alexander Kluge und Heinrich Böll. 1967 zerfiel die Gruppe aufgrund heftiger Auseinandersetzungen der Mitglieder über das Verhältnis von Politik und Literatur. 
Literarische Freiheit <br> <small>mit Helmut Böttiger & Ingo Schulze