Mai 2016


Black Violin

Mo
30

20:00
Maschinenhaus
Konzert

Schmelztigel aus Rap & Klassik
Aktuelles Album „Stereotypes“

Exklusive Deutschland-Show am 30. Mai 2016 in Berlin

Das Duo Black Violin ist in den USA zum neuen Star des so genannten Crossover aufgestiegen, einem spannenden Grenzgang zwischen klassischer und moderner Pop-Musik. In ihrem Fall wird der Crossover aufgeladen durch eine mutige Verbindung von Violine und Viola mit kräftigen HipHop-Beats und dem Feeling alter Soulmusik. Mit ihrem dritten, Ende 2015 veröffentlichten Album „Stereotypes“ haben die beiden ausgebildeten Klassik-Musiker Will Baptiste (Viola) und Kev Marcus (Violine) in den USA Star-Status erreicht: Das Album stieg bis an die Spitze der Klassik- und Crossover-Billboard Charts sowie bis auf Platz 5 der R'n'B-Charts. Am 30. Mai 2016 kommen Black Violin für ein exklusives Deutschland-Konzert nach Berlin.

„Es ist bemerkenswert: Anders als bei vielen anderen Crossover-Konzepten, klingen Black Violin nie nach einer arrangierten Hochzeit. Der Anteil an klassischen Elementen wird stets, obwohl im Sound der HipHop dominiert, optimal integriert und wunderschön eingebettet“, schrieb eine höchst begeisterte US-Tageszeitung in der Kritik eines Konzerts von Black Violin. Wie perfekt es Will Baptiste und Kev Marcus verstehen, diese sich sonst oft unvereinbar gegenüberstehenden Stile zu einem homogenen Ganzen zu verschmelzen, zeigt sich bereits an den Künstlern, die mit Black Violin in den vergangenen Jahren im Studio oder auf der Bühne kollaborierten, von Kanye West bis Tom Petty, von Lupe Fiasco bis Aerosmith, vom Wu-Tang Clan bis Linkin Park.

All das ist umso beachtlicher, als die beiden Musiker ihre Instrumente, für deren gefühlvolles Spiel sie nun international gefeiert werden, ursprünglich weder mochten noch erlernen wollten. Geige und Bratsche galten in ihrem Freundeskreis als viel zu uncool, zumal die beiden Jungs mit ihrem persönlichen Geschmack tief im HipHop verwurzelt waren. Erst ein Musiklehrer an ihrer High School of Performing Arts in Fort Lauderdale überzeugte die beiden, aufgrund eines großen von ihm entdeckten Talents nicht nur weiter zu machen, sondern es auch als Duo zu probieren. Erst besuchten Will und Kev noch getrennt voneinander zwei verschiedene Universitäten in Florida, doch im Anschluss folgten sie dem Rat ihres Lehrers.

Zunächst spielten sie aufregende Coverversionen großer Rap-Klassiker im klassischen Gewand und stellten diese online. Als sie ein gewisses Repertoire zusammen hatten, bewarben sie sich bei dem landesweit vielbeachteten Nachwuchsmusiker-Contest „The Showtime“ im New Yorker Apollo, wo sie vom Publikum prompt zum besten Act des Abends gekürt wurden. Im Anschluss wurden sie vom Management von Alicia Keys kontaktiert, die Black Violin nicht nur unter Vertrag nahmen, sondern ihnen gleich noch ihren ersten großen Auftritt vermittelten: Zusammen mit Keys performten sie bei den Billboard Awards 2004. Erstmals hatte die gesamte Nation von ihnen gehört.

In den folgenden Jahren blieben Black Violin unabhängig, arbeiteten mit einer Vielzahl an prominenten Musikern zusammen, perfektionierten ihre eigenen Produktions-Qualitäten und veröffentlichten die beiden Independent-Alben „Black Violin“ (2008) und „Classically Trained“ (2012). Obendrein spielten sie landesweit jährlich an die 200 Konzerte und traten in einer Vielzahl an TV-Shows auf.

Mit dem nun erschienenen dritten Album „Stereotypes“ erklimmt das Duo nun die nächste Sprosse der Erfolgsleiter: Es ist das erste Album, das bei einem Majorlabel international erscheint, und obendrein die Platte, mit der Black Violin endgültig ihren ganz eigenen Stil gefunden haben. Zwar befinden sich auf dem Album erneut drei aufregend neu interpretierte Coverversionen, jedoch stammt keine davon aus dem HipHop – es sind vielmehr Klassiker von Isaac Hayes, The Verve sowie von einem traditionellen Lied der Apatschen. Doch daneben brilliert das Duo, das live, ganz dem Old-School-HipHop entsprechend, mit einem DJ auf der Bühne steht, mit außergewöhnlichen Eigenkompositionen sowie einer spannenden Gästeliste zwischen Pop-, Soul- und Rock-Künstlern.

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