Fr 02
März 2018
20:00
Konzert
Kesselhaus
Elif
Doppelleben Tour 2018
ELIFs Musik lebt von Emotionen. Mit ihrer einzigartigen Stimme – die sowohl zerbrechlich und zart als auch kraftvoll und mitreißend ist – sowie ihren unverstellten und ehrlichen Texten, schafft die Künstlerin es, ihre Zuhörer ohne Umwege in ihren Bann zu ziehen Nach ihrem erfolgreichen Debüt „Unter meiner Haut“ (2013) erschien im Mai diesen Jahres ELIFs neues Album „Doppelleben“ (Universal), auf dem ELIF endlich die eigene Sprache gefunden hat, die sie immer gesucht hat. Das Album erreichte #18 der Deutschen Album Charts. Melancholischer Chanson, deutscher Pop und orientalische Melodien – ELIF zeigt auf „Doppelleben“ viele ihrer Facetten als Künstlerin und als Mensch und singt von der Liebe in all ihren Farben, von der Beziehung zu den Eltern, dem Verliebt sein, vom Kaputtgehen und Neuwerden. Drei Jahre hat die 24 jährige Berlinerin mit türkischen Wurzeln an der Platte geschrieben, hat sich Zeit genommen, viel mit ihrem Musikerkollegen Fayzen gearbeitet und die Songs dann mit dem Produzenten und Musikerkollegen Tim Morten Uhlenbrock eingespielt. Live spielte ELIF bereits einige erfolgreiche Headliner Touren und war u.a. Support für Bosse, Ronan Keating & Tim Bendzko. Aktuell ist sie auf dem Track „fkngrt“ auf dem neuen Album „tru“ von CRO zu hören. Im Frühjahr 2018 wird ELIF mit Band ihre nahezu komplett ausverkaufte Clubtour (Sept/Okt 2017) fortsetzen. „Radikal und feinfühlig erzählt die gebürtige Berlinerin von ihrem Leben, von gescheiterten Beziehungen, einer inneren Zerrissenheit und dieser ständigen Unruhe.“ (Berliner Zeitung)
Elif<br><small>Doppelleben Tour 2018</small>
Sa 17
März 2018
20:00
Konzert
Maschinenhaus
Marcel Brell
Sprechendes Tier Live 2018
Anfang 2017 erschien Marcel Brells zweites Album „Sprechendes Tier“ und legte ordentlich eins drauf: Seine neuen Songs sind lauter, emotionaler und bunter. Nach einer erfolgreichen Tour und mehreren Sommerterminen in 2017 sind Marcel Brell und seine Band im März 2018 nun erneut auf „Sprechendes Tier“-Tour durch Deutschland unterwegs und für einen Festivalauftritt in Österreich. 2015 erhielt Marcel Brell den wichtigsten deutschen Textdichter-Preis, den Fred-Jay-Preis, und reihte sich damit in eine Riege mit den Fantastischen Vier, Rio Reiser und Clueso ein. Zeitgleich folgte die Nominierung für den Deutschen Musikautorenpreis in der Kategorie Nachwuchs; das Goethe-Institut schickte ihn als „Botschafter der deutschen Sprache“ ins Ausland. 2017 folgte der Gewinn des „Förderpreis für junge Liedermacher“ der Hanns-Seidel-Stiftung. Dass so etwas die Ansprüche an ihn hochtreibt, liegt auf der Hand. Einer wie Marcel erfüllt sie souverän. Was bei seinem Debut-Album noch schwarzweiß war, wird nun bunt. „Sprechendes Tier“ taucht jeden Song in einen Farbeimer und überrascht mit einer musikalischen Vielfalt und Finesse, die die konsequente und mutige Weiterentwicklung seines ersten Albums darstellt. Dabei ist der Fokus immer auf den Texten, die auf ungehörte Weise Tiefe und Wortwitz verbinden. Brells Lieder sind wie Filme im Kopf. Zwischen Fakten und Fabulierlust verführt er uns kreuz und quer durch sein Universum, und wovon auch immer er uns erzählt, er lässt uns Raum für unsere eigenen Gedanken. Auch die Musik tut das – mal fragil und introvertiert, mal laut und aufpeitschend, immer transparent und vielschichtig. Der Albumtitel „Sprechendes Tier“ steht dabei für den ständigen Kampf  zwischen Intuition und Verstand. Auch wenn der Mensch sprechen, lesen und schreiben kann, ist sein Verhalten doch vom Animalischen und Impulsiven durchzogen.  Live rangiert Brell souverän zwischen unerhörter Intimität und Publikumschor, wodurch gerade seine Konzerte zu Erlebnissen werden, die nachschwingen. Dies tut er abendfüllend mit seiner Band oder in prominenter Gesellschaft. So begleitete er u.a. bereits als Vorprogramm die legendäre norwegische Kultband a-ha, Suzanne Vega und die Alin Coen Band.
Marcel Brell<br><small>Sprechendes Tier Live 2018</small>
Mi 21
März 2018
20:00
Konzert
Kesselhaus
IAMX IAMX-Mastermind Chris Corner hat die Depressionen der letzten Jahre überwunden.  „Alive In New Light“ ist daher der mehr als symptomatische Titel für einen Neubeginn und das Zurücklassen der Dämonen, die Chris als Person und Künstler lange Zeit heimgesucht haben. „Alive In New Light“ dokumentiert diese Metamorphose auf beispiellose Art und Weise. Es ist zugleich ein Dank an die Fans, die ihm jahrelang die Treue gehalten haben und eine Einladung zur nächsten IAMX-Phase. Aufgenommen und gemixt wurde das Album in der kalifornischen Wüste, in einem Trailer mit Blick auf die Berge, „weit entfernt von den Joshua-Tree-Hippies“, wie es Chris auf den Punkt bringt. „Alive In New Light“ enthält neun beeindruckende Songs, die dem Begriff „Alternative Electronica“ eine neue Dimension verleihen, auch dank Chris´ großartiger Gesangsperformance und der famosen Breitwand-Produktion.  „Alive In New Light“ ist für Chris Katharsis und das Eingehen einer neuen Verbindung mit seinen Fans.Einer der Hits der Platte ist definitiv ´Mile Deep Hollow´, das bereits in der famosen TV-Serie „How To Get Away With Murder“ zu hören war und der inzwischen 15.(!) IAMX-Track ist, der für diesen ABC-Hit verwendet wurde.  Auf vier der neuen Songs ist Tattoo-/Make-up-Künstlerin und last not least IAMX-Superfan Kat Von D. zu hören. „Wir könnten Kleiderschränke und Make-up tauschen – niemand würde einen Unterschied erkennen“, analysiert Chris die Seelenverwandtschaft der beiden. „Wir sind beide äußerst kreativ. Nicht weil wir es unbedingt möchten, sondern weil wir es sein MÜSSEN.“ Zudem wird die Veröffentlichung von „Alive In New Light“ von einer Serie erotischer Merchandise-Artikel begleitet
IAMX
Do 22
März 2018
20:00
Konzert
Kesselhaus
Jamie Lawson Die Straße zum “Erfolg über Nacht” ist oft viel länger als die Leute denken, aber bei JAMIE LAWSON erreichte sie fast epische Ausmaße. Er brauchte viel Zeit, bis er seine eigene Stimme fand, und noch viel länger, bis seine Songs, die einen Schlüsselmoment, ein Gefühl oder auch eine ganze Lebensspanne in diese sparsame, poetische Sprache bringen, eine sehr direkte und enorm kraftvolle Wirkung entwickelten. Und obwohl er schon lange über eine große und loyale Fangemeinde verfügt, beginnen seine Songs erst jetzt zu etwas viel Größerem heranzuwachsen. Aber auf Musik, die so schön ist wie die von JAMIE LAWSON wartet man gern ein bisschen länger.  Wenn man nach Vergleichen sucht, sollte man weit zurückgehen, etwa in die Moondance-Ära von Van Morrsion, der auf die poppige Zugänglichkeit eines James Morrisons trifft, vielleicht noch mit einem Schuss Damien Rice und Ray LaMontagne darin. Seine Musik zeigt aber immer einen Sänger und Songwriter, der selbstbewusst, angenehm entspannt und vollkommen er selbst ist. Seine bis dato erfolgreichste Single "Wasn’t Expecting That" entwickelte sich zu einem Hit, verkaufte sich über eine Million mal, hielt sich 15 Wochen in den deutschen Charts; das selbstbetitelte Debutalbum eroberte Platz 19. In seiner Heimat Großbritannien war Jamie Lawson nicht minder erfolgreich und erhielt für "Wasn’t Expecting That" Gold und landete mit dem Debüt auf Platz eins der Album-Charts. Seinerzeit war er der erste Künstler, den Ed Sheeran für sein eigenes Label Gingerbread Man Records unter Vertrag nahm, und auch "Happy Accidents", Album #2, erscheint dort. Im Oktober & November war Jamie Lawson als Special Guest von James Blunt auf Deutschlandtour - im März kommt er dann als "sein eigener Headliner" nochmals zu Besuch!
Jamie Lawson
Sa 24
März 2018
20:00
Konzert
Maschinenhaus
Lower Than Atlantis Auf der britischen Insel zählen Lower Than Atlantis seit einigen Jahren zu den erfolgreichsten Acts einer prosperierenden Post-Hardcore-Szene. Trotz ihres unverwüstlichen und häufig radikal angriffslustigen Sounds stiegen ihre letzten Alben hoch in die UK-Charts. Nachdem die Band zuletzt auf einer Doppel-Headline-Tournee mit den Young Guns sowie als Support Act von Enter Shikari durch Europa tourte – ein Package, das an Kraft und Brachialität seinesgleichen suchte – kommen Lower Than Atlantis Ende März erneut nach Deutschland. Anlass für diese Tournee ist ihr aktuelles, fünftes Album „Safe In Sound“, das in diesem Jahr erstmals die Top Ten der UK-Charts knackte. Zwischen dem 23. und 29. März gastiert das Quartett in Hamburg, Berlin, München und Köln. Zwei Dinge zeichnen Lower Than Atlantis in besonderer Weise aus: Zum einen ihr enormes Arbeitsethos, mit dem es die Band innerhalb von sieben Jahren auf fünf Alben und eine schier unübersichtliche Anzahl von Tourneen brachte. Und zum zweiten der Mut, sich mit jeder Veröffentlichung in neue stilistische Territorien zu wagen. Letzteres dürfte auch mit zahlreichen Besetzungswechseln verknüpft sein – jeder neue Musiker brachte eigene Ideen und stilistische Ansätze mit. So blickt das Quartett auf mittlerweile acht ehemalige Musiker, die jeweils ihren Teil zur  Entwicklung der Band beitrugen. Gegründet wurden Lower Than Atlantis 2007, in einer Phase, als sich auch in England eine neue Szene brachialer Post-Hardcore-Musik formte. Entsprechend stieß die Band aus dem beschaulichen Watford fast unmittelbar auf viel Beachtung. Gut ein Jahr nach der Gründung erschien Ende 2008 mit „Bretton“ ihre erste EP, Anfang 2010 gefolgt von ihrem Debütalbum „Far Q“. Trotz zahlloser Tourneen erschienen die beiden Nachfolger „World Record“ und „Changing Tune“ im Jahrestakt. Der Titel „Changing Tune“ erwies sich dabei auch stilistisch als selbsterfüllende Prophezeiung. Denn nach den ersten, noch rein vom Punk und Hardcore getriebenen Alben entdeckten Lower Than Atlantis auf ihrem dritten Album eine zunehmende Leidenschaft für etwas zutraulicheren Alternative Rock. Der Erfolg folgte prompt: „Changing Tune“ stieg in die Top 30 der UK-Charts und markierte ihren endgültigen Durchbruch in England. In der aktuellen Besetzung aus Mike Duce (Gesang, Gitarre), Ben Samson (Gitarre, Keyboard), Declan Hart (Bass)und Eddy Thrower (Schlagzeug) nahmen sie 2014 ihr viertes Album „Lower Than Atlantis“ auf. Jenes weist nun wieder deutlichere Züge des Post-Hardcore auf, die auf wunderbar selbstverständliche Weise mit einem hochmelodiösen Leadgesang und kraftvollen Breaks und Tempowechseln verbunden wurden. Mit „Safe in Sound“ haben Lower Than Atlantis nun große Kontinuität gefunden – sei es in ihrem Stil zwischen der Eroption des Post-Hardcore und der Zuhänglichkeit großer Melodiebögen, sei es in Bezug auf die personelle Konstanz. Denn zum ersten Mal in der Geschichte der Band wurden zwei aufeinanderfolgende Alben in der gleichen Besetzung aufgenommen. Entsprechend avancierte das Werk zu ihrem bislang erfolgreichsten und stieg in England sowie Schottland in die Top Ten der Charts ein.
Lower Than Atlantis
So 25
März 2018
20:00
Konzert
Kesselhaus
Greta Van Fleet
Neues mitreißendes Rock-Quartett aus Michigan
Die vier Mitglieder von Greta van Fleet sind noch im Teenageralter (in zwei von vier Fällen sogar noch nicht einmal volljährig), aber sie rocken dennoch mit einer solchen Wucht, als wären sie bereits alte Hasen des Geschäfts. Als ihre großen Einflüsse beschreiben sie die wegweisenden Bands der Siebziger, darunter Led Zeppelin, The Cream, Jefferson Airplane, The Doors oder die Acts rund um Robert Johnson. Und das hört man auch schon beim ersten Riff: Die frisch und kraftvoll rockende Formation aus dem kleinen Städtchen Frankenmuth in der Nähe von Detroit zieht den Hörer schon nach wenigen Takten in ihren Bann. In den USA ist der jungen Band bereits großer Erfolg beschieden: Bislang veröffentlichte die Gruppe mit „Black Smoke Rising“ und „From The Fires“ zwei EPs, gleich die erste ausgekoppelte Single „Highway Tune“ stieg bis an die Spitze der Mainstream-Rock-Charts in den USA. Wenn 2018 ihr Debütalbum erscheint, dürfte damit der Weg für eine beachtliche Karriere optimal bereitet sein. Zwischen dem 22. und 25. März kommen Greta van Fleet für drei Konzerte in Köln, Hamburg und Berlin zu uns nach Deutschland. Als sich die Band Greta van Fleet – benannt nach einer sehr netten alten Dame aus der Nachbarschaft der Jungs – 2012 gründete, waren zwei der vier Mitglieder gerade einmal 12 Jahre jung. Und auch die beiden Bandköpfe, die Zwillingsbrüder Josh (Gesang) und Sam Kiszka (Gitarre), brachten es gerade mal auf 15 Jahre. Gemeinsam mit ihrem Bass spielenden kleinen Bruder Jake und dem Nachbarskumpel Kyle Hauck entstand die Band in der Garage der Familie, obendrein beeinflusst und angetrieben von den Vinylplatten ihres Vaters. Trotz ihrer Jugend waren die Vier ganz dem groovigen (Hard-)Rock der Siebziger verfallen. Entsprechend klangen auch gleich ihre ersten Songs: Zu kraftvollen Riffs und einem Shouting, das Robert Plant alle Ehre machen würde, gesellt sich ein Bett aus saftigen Bässen und rollenden Drums. Wie besessen übten die Jungs in den ersten Jahren und vergrößerten ihr Repertoire. 2014 nahmen sie während eines Konzertes komplett live und ohne Overdubs ihre erste EP auf, die in nur kleiner Stückzahl gepresst und anschließend bei Konzerten verkauft wurde. Doch über diese EP wurden auch Plattenfirmen und Radiostationen auf die Band aufmerksam. Anfang 2016 lief ihr mitreißendes und höchst eingängiges Stück „Highway Tune“ erstmals über den Äther, sofort machte sich in der Region um Detroit eine regelrechte Hysterie um diese neue Band breit. Im April wurde der Song via iTunes veröffentlicht, zu dem Zeitpunkt hatte sich die Kunde um Greta van Fleet bereits im ganzen Land herumgesprochen – und so kletterte „Highway Tune“ bis an die Spitze der US-amerikanischen Mainstream-Rock-Charts. Seither geht es für das Brüdertrio, das seit 2015 von dem neuen Drummer Danny Wagner begleitet wird, nur nach vorn: Ihre beiden bislang veröffentlichten EPs gelten als Geheimtipp des modernen Rock, im Sommer absolvierte die Band an der Seite von The Struts eine große Nordamerikatournee. Im Oktober gewannen Greta van Fleet den Loudwire Music Award als „Best New Artist“. Nun muss nur noch das Album fertiggestellt werden, dann dürfte 2018 das Jahr des großen Durchbruchs für diese toughe und zeitlos mitreißende Band werden.
Greta Van Fleet<br><small>Neues mitreiendes Rock-Quartett aus Michigan</small>