Fr 01
Dezember 2017
20:00
Konzert
Maschinenhaus
10 Jahre jazzwerkstatt
Insomnia Brass Band, Rüdiger Krause & OM
2017 jährt sich das Bestehen der “jazzwerkstatt Berlin/Brandenburg” zum zehnten Mal. Konzertveranstalter, Musikproduzent und Buchautor Ulli Blobel begeht das Jubiläum mit allerhand Konzerten in Berlin, Hamburg und London. Am 23. November feiert die “jazzwerkstatt” bei freiem Eintritt im Club 23 in der KulturBrauerei. Ein weiterer Konzertabend findet am 01. Dezember im Maschinenhaus statt. Ulli Blobel und die Veranstalter der KulturBrauerei setzen auf ein facettenreiches Jazz-Programm. Mit dabei sind Schulze, Ehwald & Rainey, Insomnia Brass Band, Rüdiger Krause und OM.    INSOMNIA BRASS BANDANKE LUCKS (Trombone)ALMUT SCHLICHTING (Baritonsaxophon)HAMPUS MELIN (Schlagzeug) Posaune, Baritonsaxophon, Schlagzeug – in dieser ungewöhnlichen Instrumentierung spielen drei Berliner MusikerInnen mit der Idee einer Miniatur-Brass-Band. Durch die tiefen Instrumente entsteht ein voluminöser Klang, durch die kleine Besetzung Klarheit und Offenheit. Im Frühjahr 2017 erhielt die Band ein Arbeitsstipendium des Berliner Senats. In der intensiven Probenarbeit haben die MusikerInnen einen gemeinsamen Sound und neue Arrangements für das von Lucks und Schlichting komponierte Repertoire entwickelt. Die Stücke der Insomnia Brass Band sind formal einfach und benutzen collagenhafte Versatzstücken verschiedener jazzverwandter Genres. Improvisatorische Überraschungen und Risikofreudigkeit sind dabei für das Spielkonzept der Band essentiell. RÜDIGER KRAUSE (Gitarre, Special Effects) OMURS LEIMGRUBER (Sopran- und Tenorsaxophon)CHRISTY DORAN (Gitarre)BOBBY BURRY (Double Bass)FREDDY STUDER (Schlagzeug)
10 Jahre jazzwerkstatt<small><br>Insomnia Brass Band, Rdiger Krause & OM</small>
Fr 01
Dezember 2017
20:00
Konzert
Kesselhaus
Die Zöllner
Jahresabschlusskonzert
Seit Mitte der 80er Jahre ist Sänger Dirk Zöllner unablässig Bestandteil der deutschen Musikszene. Mit einer Mischung aus Funk & Soul amerikanischer Herkunft und der Schwermut osteuropäischer Balladen hat er längst einen eigenen Stil geschaffen. Als Person, mit seiner Musik und seinen Texten ist er ein Original und Pate für eine nachrückende deutschsprachige Künstlergeneration. Unbeeindruckt von Modetrends und trotzdem immer auf der Suche nach neuen Ausdrucksmöglichkeiten seiner selbst, befindet sich Zöllner mit einer Gefolgschaft erstklassiger Musiker seit über 25 Jahren auf Dauertournee. Mit seinem Partner, dem Komponisten André Gensicke, verbindet ihn die gemeinsame Zeit auf der Bühne und im Studio. Beide sind das kreative Zentrum der Band DIE ZÖLLNER.  1988. James Brown spielt ein Konzert in Berlin Weißensee und DIE ZÖLLNER, bis dahin im Duo bekannt, spielen als Vorband und vergrößern Ihre Besetzung auf 9 Personen. Seit dem setzt das große Schiff mit jedem Album Zeichen und in diesem Jahr wieder die Segel. So gut wie nie zuvor präsentieren sich DIE ZÖLLNER mit dem Album „IN EWIGKEIT“. Texte aus dem Leben, Musik aus dem Herzen – Zöllner findet in jeder Lebenslage das Material und mischt es mit den genialen Kompositionen und Arrangements seiner Band. Besetzung: Dirk Zöllner – Gesang, Gitarre André Gensicke – Keyboards, Gesang Marcus Gorstein – Keyboards, Percussion, Gesang Andreas Bayless – Gitarren Frank Fritsch – Saxophon Gerald Meier – Posaune Skip Reinhart – Trompete Oliver Klemp – Bass Heiko Jung - Schlagzeug
Die Zllner<br><small>Jahresabschlusskonzert</small><br>
Do 07
Dezember 2017
20:00
Konzert
Kesselhaus
20 Jahre ensemble mosaik
AUTONOME MUSIK
Auftakt der vierteiligen Konzertreihe am 7. Dezember 2017 im Kesselhaus der Kulturbrauerei Berlin Um die künstlerische Autonomie muss gerungen werden, sie ist nicht selbstverständlich. Die Idee der autonomen Musik ist ein Widerstand gegen die Vorstellung, dass alle Musik immer verfügbar sein soll, nichts kosten darf, ein Tagesbegleitmedium ist. Musik hat eigene Gesetze und eigene Inhalte. – Enno Poppe, Komponist, Dirigent Mit der vierteiligen Konzertreihe AUTONOME MUSIK im Kesselhaus der Kulturbrauerei Berlin feiert ensemble mosaik sein 20-jähriges Jubiläum. In der Gegenüberstellung von Komposition und Performance hinterfragen die Mitglieder des Berliner Ensembles die Kunstform Konzert, wobei die Intensität des Erlebens von Hörenden und Spielenden, die Körperlichkeit des Klangs und die Räumlichkeit der audiovisuellen Erfahrung im Mittelpunkt stehen.  The light in my pieces serves to not only create a visual and almost choreographic layer to the music, but also to activate the whole concert space on two totally integrated perceptual levels (sonic and visual), which can turn the experience into a surprisingly physical one. – Kaj Duncan David, Komponist In dem ersten Konzert – BLITZE – werden audiovisuelle Miniaturen von Kaj Duncan David mit Ensemblekompositionen von Milica Djordjeviæ, Sebastian Claren, Turgut Erçetin und Alex Mincek kontrastiert. Die von Kaj Duncan David eingesetzten Laptops sind dabei Lichtquelle, gleichzeitig aber auch Teil der Musik: das intime Licht der Computerbildschirme wird zur musikalischen Stimme. TICKETS NUR AN DER ABENDKASSE! Milica DjordjeviæRdja (2015) für EnsembleSebastian ClarenIm Kinderzimmer/Im Kino: piece of shit (2013/2017) für Sprecher/Bariton und kleines Ensemble UA*Turgut ErçetinPanopticon Specularities Seed I-b (2017) für Ensemble UAAlex MincekPendulum VII (2012) für EnsembleKaj Duncan David micro .· micro : micro .·:: micro .:·.: (2017) für Musiker, Elektronik und LichtEine Veranstaltung des ensemble mosaik, gefördert aus Mitteln des Hauptstadtkulturfonds. Kompositionsaufträge * finanziert durch die Ernst von Siemens Musikstiftungensemble mosaikBettina Junge – Flöte, Simon Strasser – Oboe, Christian Vogel – Klarinette, Martin Losert – Saxophon, Adrian Pereyra – Gitarre, Roland Neffe – Schlagzeug, Ernst Surberg – Klavier, Chatschatur Kanajan – Violine, Karen Lorenz – Viola, Niklas Seidl – Cello, Matthias Bauer - Kontrabass, Arne Vierck – Klangregie Fabian Hemmelmann, Bariton  
20 Jahre ensemble mosaik<br><small>AUTONOME MUSIK</small>
Fr 08
Dezember 2017
20:00
Konzert
Kesselhaus
Wenzel & Band
Heimweh nach dem Mond
Die Hand am Puls, den Finger in der Wunde, das Ohr am Atem der Welt – Wenzel & Band fahren auf ihren Reisen durch die Schönheiten und Häßlichkeiten, durch Städte und Landschaften mit voller Kraft, tanzend und singend und vermessen mit ihrer unvergleichlichen Art die Gründe sanften Widerstands. Mit den zärtlichen Gesten der Poesie und mit derben Possen und Rhythmen, die das Herz aufbrausen lassen und den Mut entfachen, kneifen sie nicht vor den Widersprüchen. Rum, Rauch und Sehnsucht haben ihre Spuren hinterlassen in der Stimme, die von so Vielem zu singen vermag. Ein Fest für all jene, denen Denken und Tanzen nicht zu anstrengend ist. Lieder aus gut vierzig Alben, Neues, Unbekanntes, Vergessenes finden in diesem Konzert zueinander. Ein Fest für das Leben inmitten der aus den Fugen geratenen Welt. Wenzel ist Autor, Komponist, Musiker, Sänger, Schauspieler und Regisseur. Tourneen führten ihn durch Frankreich, Österreich, Amerika, Nikaragua, Kuba, die Türkei, u.a.. Wenzel stand mit Arlo Guthrie, Randy Newman, Billy Bragg, Konstantin Wecker und vielen anderen Musikern auf der Bühne. Wenzel hat Ehrungen überstanden von der GOLDENEN AMIGA, dem Heinrich-Heine-Preis über den Deutschen Kleinkunstpreis, dem Preis der deutschen Schallplattenkritik (acht Mal), sowie den Preis der Liederbestenliste. Wenzel bleibt sich treu und kümmert sich weder um Schubladen noch modische Attitüden. Sein Werk speist sich aus einer schier unerschöpflichen Quelle. Neue, unveröffentlichte Lieder und beinah in Vergessenheit geratene, frühe Lieder, finden in diesem besonderen Konzert zusammen. Erleben Sie das neue Programm „Heimweh nach dem Mond“ des poetischsten Musikers und Sängers des Landes mit seiner exzellenten Band! Besetzung: Wenzel: Gesang, Gitarre, Akkordeon, Piano Hannes Scheffler: Gitarren, Bass Thommy Krawallo: Gitarren, Bass Stefan Dohanetz: Drums, Perkussion Halleyn Ruiz Polo: Trompete
Wenzel & Band <br><small>Heimweh nach dem Mond</small>
Sa 09
Dezember 2017
20:00
Konzert
Kesselhaus
DAME
OUTOFTIMETOUR 2017
Die Erfolgsgeschichte des Salzburger Rappers DAME ist eine, die beeindruckender kaum sein könnte: Vom YouTube-Star etablierte sich der Sänger zum angesehenen und geschätzten Musiker, der mit seinen Alben stetig die Charts unsicher macht. Mit seinem letzten Longplayer „Straßenmusikant“ konnte DAME sogar zum zweiten Mal den Sonnenplatz in den österreichischen Album-Charts erobern; und auch in Deutschland glänzte er mit jenem Album und knackte mühelos die Top Ten. Einen weiteren Erfolg verzeichnete er mit der „Straßenmusikanten Tour“ Ende 2016: Über 15.000 Fans pilgerten zu den insgesamt 22, größtenteils ausverkauften und/oder in größere Locations verlegten Shows jenes Mannes, der am Anfang seiner Karriere mit „Pave Low“ den Zocker-Song schlechthin komponierte. Bislang wurde der Track auf dem weltführenden Video-Kanal über 28 Millionen Mal angeklickt – Tendenz weiterhin steigend. Dass jedoch nicht nur die „Call of Duty“-Gilde den Salzburger liebt, belegen nicht zuletzt auch die phänomenalen Klicks der anderen DAME-Videos, die sich allesamt jenseits der Millionen-Grenze erfreuen; und auch die Zahl der Abonnenten kann sich mit über 550.000 sehen lassen. Diese atemberaubende Entwicklung führt bei vielen Künstlern leider oftmals dazu, dass sie sich im Erfolg sonnen und den Bezug zur Realität mehr und mehr verlieren, bis sie dann – zumindest in den meisten Fällen – hart fallen und plötzlich mit den unangenehmen Tatsachen des Musikerschicksals konfrontiert werden. Dieser Umstand wird DAME wohl erspart bleiben, denn wenn man eines bei seinen Songs immer spürt, dann ist es eine gewisse Demut vor seinem alles andere als selbstverständlichen Erfolg. Auch DAME hat anfangs in Gassen und Straßen mit einer Akustikgitarre „bewaffnet“ sein Taschengeld mit ein paar Cents aufgewertet und dabei die klassische Schule eines Künstlers durchlebt. Dies hat ihn nicht nur geprägt, sondern auch zu dem gemacht, was er heute ist: Einer der momentan erfolgreichsten Musiker des Landes, der jedoch nie den Boden unter den Füßen verliert und der es als nicht selbstverständlich sieht, nun tatsächlich auf den Bühnen großer Hallen im In- und Ausland stehen und vor einer großen Fanbase seine Songs darbieten zu können. Und dieses Geschenk weiß DAME in jeder Sekunde auf der Bühne zu schätzen – und das spüren seine Anhänger. Wenn man also unbedingt nach einer „DAME-Erfolgsformel“ suchen will, dann sei es vermutlich genau jene. Für Dezember 2017 kündigt DAME nun die große „OUTOFTIME Tour“ an, um seine neuesten Werke bei insgesamt 10 ausgewählten Shows live zu präsentieren. Foto: Frank Wimmer (Berlin)
DAME<br><small>OUTOFTIMETOUR 2017</small>
So 10
Dezember 2017
20:00
Lesung
Maschinenhaus
Lesung und Gespräch mit den Autoren Yi Meng Wu und Zaza Burchuladze im Rahmen der PARATAXE presentation In welchen Sprachen schreibt Berlin? Berliner Autoren, die in anderen Sprachen als Deutsch schreiben, lädt PARATAXE regelmäßig und an wechselnden Orten zu Gespräch, Lesung und Übersetzung ein. Die Lesung am 10. Dezember im Maschinenhaus der Kulturbauerei präsentiert Yi Meng Wu (China/Berlin) und Zaza Burchuladze (Georgien/Berlin) mit ihren Büchern, in Gesprächen und eigens übersetzten Texten. Geboren in Shanghai und mit 9 Jahren ins Ruhrgebiet gekommen, fühlt sich die Designerin und Künstlerin Yi Meng Wu 吳禕萌 am wohlsten zwischen den Kulturen. Die weitgereiste Wahlberlinerin ist Gründerin des Designstudios "Studio Wu 無" mit dem Fokus auf "Interkulturelle Gestaltung". Das Buch ist ihr liebstes Medium für künstlerische Erkundungen zum Thema "kulturelle Identität": Ihre Arbeiten wurden vielfach ausgezeichnet: u. a. mit dem German Design Award, dem Joseph Binder Award, den Schönsten Büchern Deutschlands und dem Golden Pin Award Taiwan. Nun erschien ihre eigene, von ihr selbst illustrierte Novelle "Yaotaos Zeichen", die eine Reise in die Geschichte einer französisch-chinesischen Familie in den kriegerischen 1930er Jahren beschreibt: Ein ganz und gar außergewöhnliches Bilderbuch über Krieg und Vertreibung. Zaza Burchuladze, geboren 1973 in Tbilisi (Georgien), zog 2013 nach Berlin. Er studierte Malerei an der Staatlichen Akademie der Künste Tiflis und publizierte ab1998 seine Geschichten in georgischen Zeitungen und Zeitschriften. Heute lebt er in Berlin und arbeitet als freier Journalist für Radio Free Europe/Radio Liberty. Als Autor ist er ein leidenschaftlicher, postmoderner Romancier und Dramatiker. Burchuladze schreibt ironisch und doppelbödig über politische Konformität, Gewalt und Brutalität und beschäftigt sich auch mit ideologischen und religiösen Themen. Nach "Adibas" ist "Touristenfrühstück" sein aktueller, auf Deutsch erschienener Roman. Durch den mehrsprachigen Abend mit deutscher Übersetzung führt Martin Jankowski. Die Berliner Literarische Aktion dankt dem Kesselhaus/Maschinenhaus für die freundliche Unterstützung dieser Reihe! PARATAXE präsentiert gemeinsam mit dem stadtsprachen magazin (www.stadtsprachen.de) die polylingualen Autoren und Literaturszenen Berlins und wird gefördert durch die Berliner Senatsverwaltung für Kultur und Europa.
<small>Lesung und Gesprch mit den Autoren Yi Meng Wu und Zaza Burchuladze im Rahmen der PARATAXE presentation</small>
Mo 11
Dezember 2017
19:00
Konzert
Maschinenhaus
Mari Kalkun und Maija Kauhanen:
Tii Ilo

Ein vorweihnachtliches Programm
Es sind zwei von uns eher wenig beachtete Jubiläen, die in Ende 2017 nah beieinander liegen: Da feiert zum einen am 06. Dezember 2017 Finnland 100 Jahre Unabhängigkeit und staatliche Eigenständigkeit. Zuvor, im 19. Jahrhundert, war es als autonomes Großfürstentum Teil des russischen Zarenreichs, davor wiederum stand es mehr als fünf Jahrhunderte unter schwedischer Herrschaft. Nur wenige Wochen später, am 24. Februar 2018, begeht Estland, der kleinste und nördlichste Staat des Baltikums, dasselbe Jubiläum - und gedenkt damit auch seiner Befreiung von russischen Vorherrschaft, die seit der kriegerischen Eroberung durch Zar Peter I. im Jahr 1710 bis 1917 (und später wieder ab 1940 bis 1991) angehalten hatte Ein guter Anlass, zwei herausragende Künstlerinnen dieser beiden Länder einzuladen, die in einem gemeinsamen vorweihnachtlichen Konzert finnische und estnisch-baltische Lieder, Balladen und Musik vorstellen: MARI KALKUN (Gesang, estnische Zitter) MARI KALKUN ist Sängerin, Musikerin und Komponisten aus dem Süden Estlands. In ihrer Musik finden sich zahlreiche Bezüge zu ihrer Heimat: sie singt in ihrem Südestnischen Dialekt Võro und verarbeitet eigene Erlebnisse oft im Stil traditioneller Volkslieder. MAIJA KAUHANEN (Gesang, finnische Zitter) MAIJA KAUHANEN besitzt nicht nur eine kraftvolle und ausdrucksstarke Stimme, die finnische Musikerin gilt in ihrer Heimat als veritable One-Woman-Band und überzeugt mit virtuoser Fingerfertigkeit. Beim Spiel auf der Saarijärvi-Kantele hat sie es zur Meisterschaft gebracht. Ihre Besonderheit: Sie praktiziert eine inzwischen fast ausgestorbene Technik des Kantele-Spiels, indem sie ein kleines hölzernes Stöckchen als Plektrum verwendet. Indem sie das traditionelle Kantele-Spiel mit organischen Beats und wilden Rhythmen verbindet schafft sie nicht nur einzigartige Klanglandschaften, sondern auch aufregende Grooves.  
<small>Mari Kalkun und Maija Kauhanen:<br>Tii Ilo</small><br><small><small>Ein vorweihnachtliches Programm</small></small>
Di 19
Dezember 2017
19:30
Theater
Kesselhaus
Der gute Mensch von Downtown
nach Bertolt Brecht
Das RambaZamba Theater zu Gast im Kesselhaus 19. bis 21. Dezember, 19.30 Uhr Im Himmel gibt es Streit. Gott und Luzifer sind sich einig, dass eine neue Sintflut fällig ist, doch zwei Erzengel (Eva Mattes und Hans-Harald Janke) wollen auf Erden drei „gute“ Menschen finden als Beweis, dass die Menschheit noch eine letzte Chance verdient. Die Aufgabe stellt die Engelsgeduld auf eine harte Probe. Niemand in Downtown hat im täglichen Überlebenskampf etwas für die inkognito umherirrende Kommission übrig. Als sie schließlich Gastfreundschaft von drei jungen Frauen mit Downsyndrom (Juliana Götze, Zora Schemm, Nele Winkler) erfahren, zögern die Erzengel: Zählt das Gutsein überhaupt, wenn es eine Art Geburtsfehler ist? Bleiben die Frauen weiterhin gut, wenn der Regen zunimmt und die Zeiten schlechter werden? Als Dank für die Gastfreundschaft schenken die Erzengel den drei jungen Frauen ein Teehaus. Aber es dauert nicht lange, bis die „guten“ Schwestern zu kaltherzigen Brüdern werden und sich selbst zu Hilfe kommen müssen. Gisela Höhne schuf gemeinsam mit den SchauspielerInnen ein Stück, das inspiriert ist von alten und neuen Legenden, von der Bibel, von Brecht und aktuellen Berichten über „Bacha Poschs“ in Afghanistan, wo Mädchen als Jungs verkleidet werden, um ihren Status aufzuwerten. Mit: Debrecina Arega, Mario Gaulke, Juliana Götze, Moritz Höhne, Hans-Harald Janke, Jan-Patrick Kern, Franziska
Kleinert, Joachim Neumann, Zora Schemm, Rita Seredßus, Jonas Sippel, Aaron Smith, Sebastian Urbanski, Nele Winkler, Michael Wittsack, Gäste: Patrizia Carlucci, Eva Mattes Regie: Gisela Höhne, Choreografie: Kerstin Rünzel, Bühne: Angelika Dubufé, Kostüme/Maske: Beatrix Brandler, Musik: Ernst Bechert, Stefan Dohanetz, Moritz Höhne, Dramaturgie: Hans Nadolny, Bettina Bartz Karten:  VVK: Kat. A 25,- (erm. 20,-), Kat. B 18,- (erm. 15,-), Kat. C 12,- Abendkasse: Kat. A 27,- (erm. 22,-), Kat. B 20,- (erm. 16,-), Kat. C 14,-
Der gute Mensch von Downtown<br><small>nach Bertolt Brecht</small>
Mi 20
Dezember 2017
19:30
Theater
Kesselhaus
Der gute Mensch von Downtown
nach Bertolt Brecht
Das RambaZamba Theater zu Gast im Kesselhaus 19. bis 21. Dezember, 19.30 Uhr Im Himmel gibt es Streit. Gott und Luzifer sind sich einig, dass eine neue Sintflut fällig ist, doch zwei Erzengel (Eva Mattes und Hans-Harald Janke) wollen auf Erden drei „gute“ Menschen finden als Beweis, dass die Menschheit noch eine letzte Chance verdient. Die Aufgabe stellt die Engelsgeduld auf eine harte Probe. Niemand in Downtown hat im täglichen Überlebenskampf etwas für die inkognito umherirrende Kommission übrig. Als sie schließlich Gastfreundschaft von drei jungen Frauen mit Downsyndrom (Juliana Götze, Zora Schemm, Nele Winkler) erfahren, zögern die Erzengel: Zählt das Gutsein überhaupt, wenn es eine Art Geburtsfehler ist? Bleiben die Frauen weiterhin gut, wenn der Regen zunimmt und die Zeiten schlechter werden? Als Dank für die Gastfreundschaft schenken die Erzengel den drei jungen Frauen ein Teehaus. Aber es dauert nicht lange, bis die „guten“ Schwestern zu kaltherzigen Brüdern werden und sich selbst zu Hilfe kommen müssen. Gisela Höhne schuf gemeinsam mit den SchauspielerInnen ein Stück, das inspiriert ist von alten und neuen Legenden, von der Bibel, von Brecht und aktuellen Berichten über „Bacha Poschs“ in Afghanistan, wo Mädchen als Jungs verkleidet werden, um ihren Status aufzuwerten. Mit: Debrecina Arega, Mario Gaulke, Juliana Götze, Moritz Höhne, Hans-Harald Janke, Jan-Patrick Kern, Franziska
Kleinert, Joachim Neumann, Zora Schemm, Rita Seredßus, Jonas Sippel, Aaron Smith, Sebastian Urbanski, Nele Winkler, Michael Wittsack, Gäste: Patrizia Carlucci, Eva Mattes Regie: Gisela Höhne, Choreografie: Kerstin Rünzel, Bühne: Angelika Dubufé, Kostüme/Maske: Beatrix Brandler, Musik: Ernst Bechert, Stefan Dohanetz, Moritz Höhne, Dramaturgie: Hans Nadolny, Bettina Bartz Karten:  VVK: Kat. A 25,- (erm. 20,-), Kat. B 18,- (erm. 15,-), Kat. C 12,- Abendkasse: Kat. A 27,- (erm. 22,-), Kat. B 20,- (erm. 16,-), Kat. C 14,-
Der gute Mensch von Downtown<br><small>nach Bertolt Brecht</small>
Do 21
Dezember 2017
19:30
Theater
Kesselhaus
Der gute Mensch von Downtown
nach Bertolt Brecht
Das RambaZamba Theater zu Gast im Kesselhaus 19. bis 21. Dezember, 19.30 Uhr Im Himmel gibt es Streit. Gott und Luzifer sind sich einig, dass eine neue Sintflut fällig ist, doch zwei Erzengel (Eva Mattes und Hans-Harald Janke) wollen auf Erden drei „gute“ Menschen finden als Beweis, dass die Menschheit noch eine letzte Chance verdient. Die Aufgabe stellt die Engelsgeduld auf eine harte Probe. Niemand in Downtown hat im täglichen Überlebenskampf etwas für die inkognito umherirrende Kommission übrig. Als sie schließlich Gastfreundschaft von drei jungen Frauen mit Downsyndrom (Juliana Götze, Zora Schemm, Nele Winkler) erfahren, zögern die Erzengel: Zählt das Gutsein überhaupt, wenn es eine Art Geburtsfehler ist? Bleiben die Frauen weiterhin gut, wenn der Regen zunimmt und die Zeiten schlechter werden? Als Dank für die Gastfreundschaft schenken die Erzengel den drei jungen Frauen ein Teehaus. Aber es dauert nicht lange, bis die „guten“ Schwestern zu kaltherzigen Brüdern werden und sich selbst zu Hilfe kommen müssen. Gisela Höhne schuf gemeinsam mit den SchauspielerInnen ein Stück, das inspiriert ist von alten und neuen Legenden, von der Bibel, von Brecht und aktuellen Berichten über „Bacha Poschs“ in Afghanistan, wo Mädchen als Jungs verkleidet werden, um ihren Status aufzuwerten. Mit: Debrecina Arega, Mario Gaulke, Juliana Götze, Moritz Höhne, Hans-Harald Janke, Jan-Patrick Kern, Franziska
Kleinert, Joachim Neumann, Zora Schemm, Rita Seredßus, Jonas Sippel, Aaron Smith, Sebastian Urbanski, Nele Winkler, Michael Wittsack, Gäste: Patrizia Carlucci, Eva Mattes Regie: Gisela Höhne, Choreografie: Kerstin Rünzel, Bühne: Angelika Dubufé, Kostüme/Maske: Beatrix Brandler, Musik: Ernst Bechert, Stefan Dohanetz, Moritz Höhne, Dramaturgie: Hans Nadolny, Bettina Bartz Karten:  VVK: Kat. A 25,- (erm. 20,-), Kat. B 18,- (erm. 15,-), Kat. C 12,- Abendkasse: Kat. A 27,- (erm. 22,-), Kat. B 20,- (erm. 16,-), Kat. C 14,-
Der gute Mensch von Downtown<br><small>nach Bertolt Brecht</small>
Do 28
Dezember 2017
20:00
Konzert
Kesselhaus
MOTÖRHEAD TRIBUTE CONCERT - THE KING OF KINGS
mit Kilmister & Nitrogods
"Rock'n'Roll ist definitiv nichts für alte Leute, das ist amtlich. Unser Geheimnis ist wohl, dass wir eigentlich immer noch Kinder sind." – Lemmy Kilmister  Am 28. Dezember 2015 ist Lemmy Kilmister, Frontmann der Heavy-Metal Band Motörhead, gestorben. Die hinterbliebenen Bandmitglieder fordern: "Spielt Motörhead laut, spielt Hawkwind laut, spielt Lemmys Musik LAUT. Hebt einen auf ihn, oder mehrere. Erzählt euch Geschichten. Feiert das Leben, wie es dieser liebenswerte, wundervolle Mann selbst so heftig gefeiert hat. Er hätte es genau so gewollt." Und das machen wir am 28.12 in der KulturBrauerei. Im Rahmen des MOTÖRHEAD TRIBUTE CONCERT – THE KING OF KINGS spielen live bei uns im Kesselhaus Kilmister und Nitrogods in Andenken an eine Rock-Legende. Gestandene Rockmusiker mit jahrzehntelanger nationaler und internationaler Erfahrung und einer großen Leidenschaft zu Motörhead – dafür stehen Kilmister. Die 2014 gegründete schweizerische Motörhead Tribute Band  legt die Latte des internationalen Standards in Sachen Tribute Bands um eine Stufe höher. Visuell und musikalisch liefert Kilmister eine Tribute Show wie sie nicht übertroffen werden kann: Walls of Marshalls, the Murder One und den legendären Carved Rickenbacker Bass, die Phil Campbell LAG und das große Schlagzeug oben auf dem Podest, dazu das Erscheinungsbild und die Reibeisen-Stimme von Thin Lem performen sie alle Klassiker des 40jährigen Lebenswerkes von Motörhead. „Attitude was one reason for the birth of this band. Another is pure lust in playing our music and pride for keeping things real.” – so beschreibt sich die 2011 gegründete Band Nitrogods selbst. Die deutsche Band macht ihr Motto zum Programm, überzeugt mit rauem, authentischen Rock’n Roll und konnte so auch Nazareth-Sänger Dan McCafferty und Ex-Motörhead-Gitarrist "Fast" Eddie Clarke als Gastmusiker für ihr erstes Studioalbum gewinnen. Ihrem unverkennbaren Stilmix aus hartem Rock, Psychobilly, Punk und Blues treu geblieben veröffentlichten sie 2014 ihr zweites Album „Rats&Rumours“. Vor und nach der Show sorgt DJ Falk 'n' Roll für die restliche Portion Rock'n'Roll. Wir sehen uns am 28.12 im Kesselhaus der Kulturbrauerei. Artwork: Julia Göse Foto Lemmy Kilmister: Alejandro Páez/CC by 2.0  
<small>MOTRHEAD TRIBUTE CONCERT - THE KING OF KINGS <br>mit Kilmister & Nitrogods</small>
Fr 29
Dezember 2017
20:30
Konzert
Kesselhaus
17 Hippies (ausverkauft)
Hippie-Haus-Tanz 2017
Auch in 2017 wird es wieder eine Hippie-Haus-Tanz-Party im Kesselhaus geben. Dass aus dem anfänglich losen Gefüge eine feste Größe, ein Konzept, eine ganze musikalische Welt mit eigenem Sound entstehen würde.... Mitte der neunziger Jahre hätte das keiner vermutet – Techno war angesagt und Akustikinstrumenten haftete Vergangenheit einer analogen Welt an, die sich gerade wandelte. Das erste Album sollte damals – 1996 – noch auf einer Kassette herauskommen, doch die Jüngeren der Band setzten sich durch. Es wurde eine CD – mit einem einzigen Mikrofon aufgenommen! Die schnell wachsende Truppe scheute keine Auseinandersetzungen. Sie merkte, dass es in einer Band mit über zehn Leuten einfacher ist als zu dritt. Und sie hatte wegen ihrer anachronistischen Größe nie Probleme mit Geld ... weil es sowieso niemals genug für alle gab. Der ganze Mammon wurde in einen gemeinsamen Topf geworfen. Die Band realisierte sich damit, was unter normalen Business - Erwägungen zum Scheitern verurteilt gewesen wäre: die Fahrt zum Mond. Der Weg von damals zu heute lässt sich nicht googeln. Allein die 12 Bandmitglieder tragen in sich, was das Geheimrezept des kreativen Miteinanders ist. Sie wissen auch, dass nur die Summe aller den speziellen Soundausmacht, nicht die Bedeutung eines jeden Einzelnen. Es klingt der Zeitgeist einer Epoche an, aus dem prägend Vorheriges anmutet und unwirklich Zahlendefiniertes in die Zukunft weist: Hippies und siebzehn – 17 HIPPIES.
17 Hippies (ausverkauft)<small><br>Hippie-Haus-Tanz 2017</small>
Sa 30
Dezember 2017
20:30
Konzert
Kesselhaus
17 Hippies
Hippie-Haus-Tanz 2017

Zusatztermin
Auch in 2017 wird es wieder eine Hippie-Haus-Tanz-Party im Kesselhaus geben. Dass aus dem anfänglich losen Gefüge eine feste Größe, ein Konzept, eine ganze musikalische Welt mit eigenem Sound entstehen würde.... Mitte der neunziger Jahre hätte das keiner vermutet – Techno war angesagt und Akustikinstrumenten haftete Vergangenheit einer analogen Welt an, die sich gerade wandelte. Das erste Album sollte damals – 1996 – noch auf einer Kassette herauskommen, doch die Jüngeren der Band setzten sich durch. Es wurde eine CD – mit einem einzigen Mikrofon aufgenommen! Die schnell wachsende Truppe scheute keine Auseinandersetzungen. Sie merkte, dass es in einer Band mit über zehn Leuten einfacher ist als zu dritt. Und sie hatte wegen ihrer anachronistischen Größe nie Probleme mit Geld ... weil es sowieso niemals genug für alle gab. Der ganze Mammon wurde in einen gemeinsamen Topf geworfen. Die Band realisierte sich damit, was unter normalen Business - Erwägungen zum Scheitern verurteilt gewesen wäre: die Fahrt zum Mond. Der Weg von damals zu heute lässt sich nicht googeln. Allein die 12 Bandmitglieder tragen in sich, was das Geheimrezept des kreativen Miteinanders ist. Sie wissen auch, dass nur die Summe aller den speziellen Soundausmacht, nicht die Bedeutung eines jeden Einzelnen. Es klingt der Zeitgeist einer Epoche an, aus dem prägend Vorheriges anmutet und unwirklich Zahlendefiniertes in die Zukunft weist: Hippies und siebzehn – 17 HIPPIES.
17 Hippies<small><br>Hippie-Haus-Tanz 2017</small><br><small><small>Zusatztermin</small></small>