Do 15
Januar 2015
20:00
Konzert
Kesselhaus
Enter Shikari - The Mindsweep - Tour 2015
Support: Hacktivist
Enter Shikari sind Jäger eines musikalischen Schatzes, den sie ‚Trancecore’ tauften. Eine Mischung aus wütend-getriebenem Post-Hardcore und raumgreifender Trancemusik – Stile, die gegensätzlicher kaum sein könnten. Damit gelang ihnen mit großem kommerziellen Erfolg ein Spagat, den nur wenige Künstler schaffen: Ihr drittes, 2012 erschienenes Studioalbum „A Flash Flood Of Colour“ stieg weltweit hoch in die Charts. Zwischen zahlreichen Tourneen nahmen Enter Shikari 2013 immer wieder neue Songs auf, die deutlich machten, wie progressiv das Quartett voranschreitet. Mittlerweile wurden die Arbeiten am vierten Album aufgenommen, das 2015 erscheinen wird. Im März 2007 stieg sowohl ihre erste Single „Anything Can Happen In The Next Half Hour“ als auch das Debütalbum „Take To The Skies“ in die Top 5 der britischen Hitlisten. Auch der im Juni 2009 veröffentlichte Nachfolger „Common Dreads“ sowie die Singleauskoppelung „We Can Breathe In Space, They Just Don’t Want Us To Escape“ zeugten von künstlerischer Brillanz und einem Hitpotenzial, das in herrlichem Kontrast zur Komplexität ihrer Musik stand. Nach einer ausgedehnten Welttournee, die auf der beeindruckenden CD/DVD „Live From Planet Earth“ dokumentiert wurde, zogen sich Enter Shikari nach Thailand zurück, um dort ihr drittes Album einzuspielen. Dass man für das nächste Album eine erneute Erweiterung ihres Sounds erwarten kann, wurde bereits im Sommer deutlich: Unter dem Namen Shikari Sound System stellten sie auf einigen Festivals ein Dubstep-infiziertes Alter Ego ihrer selbst vor. Damit bleiben Enter Shikari eine der aufregendsten britischen Bands der Gegenwart. Tickets sind nicht im internen Verkauf des Kessel- und Maschinenhauses erhältlich.
Enter Shikari - The Mindsweep - Tour 2015 <br><small>Support: Hacktivist</small>
Sa 17
Januar 2015
19:30
Festival
Kesselhaus
A-CA 15
A-Cappella Festival
mit DELTA Q (D) - THE JUNCTION (NL) - PITCH CONTROL (NL) Gefühlvoll, faszinierend, mitreißend!  Nach dem fantastischen Auftakt von A-CA 14 im Januar 2014 geht das A-Cappella Festival nun in die zweite Runde. Die Veranstalter des Kessel- und Maschinenhauses in der Kulturbrauerei laden erneut ein zu einem spektakulären Event. "A-CA 15 A-Cappella Festival" Eine neue Generation bringt gerade frischen Wind in das Genre A-Cappella. Nachdem bei A-CA 14 Größen wie FORK (Finnland), Postyr (Dänemark) und MuSix (Deutschland) das Publikum begeisterten, kann man sich 2015 auf weitere junge, internationale Bands wie Pitch Control (Niederlande), Delta Q (Deutschland) und The Junction (Niederlande) freuen. Sie zaubern einen elektronischen Sound, wummernde Bässe und krachende Beats – ganz ohne Instrumente!  DELTA Q: Dynamisch-warmer Klang, gebündelte Energie, mitreißender Groove, gute Unterhaltung und anspruchsvolle Arrangements – das sind Delta Q aus Berlin! Mit Witz interpretieren sie Songs unterschiedlichster Genre, bieten aber auch auf charmante Art und Weise hitverdächtige Eigenkompositionen. Delta Q sind zu Recht Publikumslieblinge und Träger wichtiger Preise. THE JUNCTION: The Junction aus den Niederlanden bestechen durch leidenschaftliche Performance und gesangliche Brillanz. Dabei fehlen weder Hip-Hop-Beats noch Jazzharmonien oder Popklassiker. Scharfe Rhythmen, verzaubernde Harmonien und starke Stimmen begründen ihren Erfolg – The Junction muss man live gesehen haben. PITCH CONTROL: Die Gewinner des Chorwettbewerbs beim Aarhus Vocal Festival 2013 zeichnen sich durch eine besondere Klasse aus. Ihre gefühlvollen Pop-Cover, ihre beeindruckende Präsenz auf der Bühne und die Fähigkeit wundervolles Blending mit einzigartigen Solostimmen zu kombinieren, hinterlassen bei jedem Zuschauer eine Gänsehaut. Die Veranstaltung ist teilbestuhlt. *Ab einer Personenzahl von mindestens 5 Personen können wir einen Gruppenrabatt einrichten. Der Preis von 22 Euro pro Ticket gilt sowohl für den VVK als auch für die AK.
A-CA 15 <small><br>A-Cappella Festival</small>
Fr 23
Januar 2015
20:00
Konzert
Kesselhaus
Ton Steine Scherben
Ding Ding Dang Dang Tour 2015
Sei gewarnt! Ding Ding Dang Dang. Die Tour geht in die Verlängerung! Nach tollen Konzerten im letzten Frühjahr setzen Ton Steine Scherben ihre „Ding Ding Dang Dang“ - Tournee im Januar 2015 fort. Sie spielen in 13 Städten in Deutschland und der Schweiz. Zu den immer gut besuchten Happenings im Frühling kam ein generationsübergreifendes Publikum- es wurde getanzt und gelacht, geweint und geschwitzt, sich beschwert und Fäuste wurden gereckt. Eine sehr lebendige Angelegenheit also, die die Band animierte noch ein paar Konzerte dranzuhängen. Lanrue juckt es in den Fingern:  „Die Lieder wollen irgendwie raus, wollen wieder gespielt werden. Vielleicht liegt es daran, dass sie mir immer noch sehr aktuell erscheinen. Auch wenn manche der politischen Songs an vergangene Zeiten erinnern mögen, drücken sie eine Sehnsucht nach Freiheit aus, die viele Menschen heutzutage vielleicht vermissen und die wiederbelebt werden sollte!“ Gut für uns alle, dass es so gekommen ist. „Deshalb wird unsere Setliste unter anderem aus Liedern bestehen, die seit 1971 gar nicht mehr gespielt wurden, z.B.  'Macht kaputt was euch kaputt macht', 'Wir streiken' oder 'Komm schlaf bei mir'... Oder Lieder, die überhaupt noch nie live gespielt wurden, wie 'Gold'... Außerdem werden wir in einigen Städten wieder ein paar Überraschungsgäste einladen.“ Neben den Ur-Scherben RPS Lanrue (Gitarre), Funky K. Götzner (Schlagzeug/Percussion) und  Kai Sichtermann (Bass) werden wieder mit dabei sein: Nicolo Rovera (Gitarre/Gesang), Ella Josephine Ebsen (Gitarre/Gesang), Maxime S.P. (Schlagzeug/Percussion), Lukas McNally (Piano) und Elfie-Esther Steitz (Gesang). Die Zusammenstellung verrät schon, dass man hier keine Nostalgie-Revue erwarten muss, sondern ein neues Aufleben zeitloser Songs. Es wird nie wieder einen Rio Reiser geben, das ist schon mal klar. Doch Nicolo Rovera klingt ähnlich lebensvoll und kämpferisch wie einst Rio. Einen schönen Gegenpol dazu bildet Ella Josephine Ebsen, die mit ihrer weichen Stimme vor allem den eher melancholischen Stücken der Scherben eine ganz eigene Atmosphäre verleiht. Die Bühne betritt eine politische Band, die auch nach 40 Jahren noch was zu sagen hat, die jung und alt auf und vor der Bühne versammelt und deren Stücke, wie „Wir müssen hier raus“, „Keine Macht für Niemand“ oder „Der Traum ist aus“, bis heute nichts von ihrer kritischen Haltung eingebüßt haben. Zitat: „Es gibt belanglose Bands, wichtige Bands und es gibt unverzichtbare Bands und eine dieser unverzichtbaren Bands ist auf jeden Fall Ton Steine Scherben.“ (Phoenix TV  04.09.2014 ) Tickets sind nicht im internen Verkauf des Kessel- und Maschinenhauses erhältlich.
Ton Steine Scherben<br><small>Ding Ding Dang Dang Tour 2015</small>
Di 27
Januar 2015
19:30
Oper
Kesselhaus
Berliner Symphoniker - "Refidim Junction"
Szenisch-dokumentarische Aktion von Magret Wolf
Der Name „Refidim“ weist auf den Ort in der Wüste hin, an dem die Israeliten nach ihrem Auszug aus Ägypten lagerten und hinterrücks und völlig grundlos von den Amalekitern überfallen wurden. Seitdem steht im Hebräischen das Wort „Amalek“ für den Inbegriff des Bösen. Mit einem Libretto, das auf Briefen zweier "gewöhnlicher" Frauen basiert, thematisiert die szenisch–dokumentarische Aktion Aspekte des Schicksals der Juden in Deutschland, die weniger geläufig sind als die weithin bekannten Schrecken der Endlösung: die beständig fortschreitende, rücksichtslose, unmenschliche und menschenunwürdige Reihe von zunehmend drakonischen Maßnahmen, dahingehend berechnet, den Sinn für Selbstwertgefühl und die Würde des Menschen zu zerstören. Das Libretto basiert auf historischem Material. Dazu gehören Briefe zweier Frauen mit sehr unterschiedlichem Schicksal und ca. 178 antijüdische Gesetze, die zwischen 1933 und 1941 herauskamen. Die einzelnen Paragraphen werden in einer Videoinstallation im Laufe der 2 Stunden und 15 Minuten Aufführung nach und nach eingeblendet. Die Daten der Gesetze entsprechen Daten der Briefe und stehen mit ihrer kalten, unpersönlichen, umschreibend-euphemistischen und bürokratischen Sprache in starkem Kontrast zur Intimität der Briefe.  Jede der Protagonistinnen auf der Bühne wird durch eine Schauspielerin und eine Sängerin dargestellt, deren Stimmen kunstvoll vereint werden in Sprache und Gesang sowie einer zeitgenössischen, eindringlichen und dennoch ohne weiteres zugänglichen Instrumentalmusik. In der fesselnden Umsetzung des Stücks der Komponistin Magret Wolf durch Kai Christian Moritz mit minimalistischem Bühnenbild, kommen Lichteffekte und Videoinstallationen zu vollem und dramatischen Einsatz. Die Aufführung in Berlin fällt mit dem Internationalen Holocaust Gedenktag am 27.01.2015, an dem sich zum 70. Mal die Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz jährt, zusammen. *VIDEO "MAGRET WOLF, REFIDIM JUNCTION, SZENISCH-DOKUMENTARISCHE AKTION, AUSSCHNITTE " VON: VIDEO COURTESY OF VIDEO BARD LTD.
Berliner Symphoniker - 'Refidim Junction' <br><small>Szenisch-dokumentarische Aktion von Magret Wolf</small>