Mi 09
April 2008
21:00
Konzerte
Kesselhaus
BOUNTY KILLER - Das Konzert ist abgesagt! PRESSEMITTEILUNG vom 1.04.2007 Absage Konzert Bounty Killer am 09.04.08 im Kesselhaus / Kulturbrauerei Wir lehnen grundsätzlich jede Diskriminierung ab! Unsere Veranstaltungen stehen für den Dialog von Kulturen, Toleranz und Verantwortung. In unseren Absprachen und Verträgen mit Künstlern legen wir fest, dass jegliche Art von Diskriminierung in Text und Performance kein Raum geboten wird. Zum wiederholten Male ist es im Zusammenhang mit dem Auftritt eines jamaikanischen Künstlers nicht gelungen, eine konstruktive Lösung mit den Beteiligten von Schwulen- und Lesben-Verbänden, Politik und Künstlermanagement im Vorfeld der Veranstaltung herbeizuführen. Beide Seiten haben es nicht verstanden die Differenzierung zwischen Diskriminierung und persönlichen Abneigungen zufriedenstellend zu klären. Dem Künstler ist zwar kein rechtswidriges Verhalten vorzuwerfen - so die Münchner Polizei und Staatanwaltschaft – allerdings bietet sein ambivalentes Verhalten Raum für Kriminalisierung durch die Verbände. In dieser aufgeladenen und emotionalen Atmosphäre halten wir es zum jetzigen Zeitpunkt für vernünftig, das Konzert von Bounty Killer abzusagen. Gleichzeitig ergreifen wir - als Konsequenz aus diesen Erfahrungen - die Initiative, alle Beteiligten an einen Tisch zu bringen, um sich auf eine für alle Seiten bindende Vereinbarung zu verständigen (vergleichbar dem in England verfassten „The Reggae Compassionate Act“) damit künftig kurzfristige Auftrittsverbote vermieden werden. Gegen Diskriminierung und Rassismus! Für künstlerische Freiheit und Toleranz! ACHTUNG! Gekaufte Tickets werden erstattet. Bitte beachten Sie, dass die Stornierung nur von der jeweiligen Theaterkasse vorgenommen werden kann, wo Sie Ihr Ticket erworben haben.
BOUNTY KILLER - Das Konzert ist abgesagt!
Do 10
April 2008
18:00
Konzerte
Kesselhaus
Gedenkkonzert für Igor Flach Igor Flach, wird nicht zu unrecht als einer der besten All-Category-Harpspielern der Welt bezeichnet. Bereits im Alter von 10 Jahren erlernte er autodidaktisch das Mundharmonikaspielen. Er begann seine Karriere als Berufsmusiker 1984 als er sich der Jonathan Blues Band anschloss. Neben sechs Solo-Alben, die er zwischen 1994 und 2004 produzierte, war er an der Einspielung vieler Langspielplatten beteiligt, hatte zahlreiche Gastauftritte bei Stefan Diestelmann und musizierte gemeinsam mit den Yardbirds, Alicia Levy, Louisiana Red, Abi Wallenstein, Buzz Dee (heute Knorkator), Rick Howard und Guitar Crusher, um nur einige zu nennen. Igor Flach initiierte im Jahr 2002 das Internationale Musikfestival "Mundharmonika-live" in Klingenthal. Viel zu früh verstarb am 08.03. 2008 Igor Flach. Am 10.04. 2008 haben seine langjährigen musikalischen Wegbegleiter, die unzählige Male mit ihm auf der Bühne gestanden haben, ein Gedenkkonzert organisiert, um sich von Igor Flach zu verabschieden, aber auch um die Möglichkeit zu bieten, ihn einem breiten Publikum vorzustellen. Unter anderem werden erwartet: Abi Wallenstein, Andreas Wiezcorek, Thomas Putensen, Steve Baker, Bernd Kleinow, Bluesrudi, Kat Baloun, Detlef Grobba, Hans die Geige, Heiko Schrader, Dietmar Hummel, Ines Klinger, Lausitzblues, Michael Falkenstein, Nina T. Davis, Rick Howard, Sören Birke, Speiche / Monokel, ST, Strahli, Sven Enger, Tino Standhaft, Tommy Thompson, Alleycats, Lausitzblues u.v.a.m. Igor Flach hinterlässt neben seiner engsten Verwandtschaft nicht nur unzählige trauernde Freunde und Fans, sondern auch viele Projekte, die er mit Rat und Tat begleitet und mit seiner erfrischenden Kraft vorangetrieben hat. Seine warmherzige und selbstlose Art in Verbindung mit seinem Talent und seiner eigenen Spielweise wird ihn unvergessen machen. Auch wenn sein Herz ihm viel zu früh einen Strich durch seinen Lebensplan gemacht hat und noch viele Pläne offen blieben, kann man mit Gewissheit sagen, dass er es geschafft hat, sich und seine Ziele in seinem Leben zu verwirklichen. SPENDE Der gesamte Erlös des Konzertes wird gespendet, um die musikalische Ausbildung der beiden Töchter Nastassja (8) und Finnja (5) weiter zu ermöglichen, ein Anliegen, das Igor besonders wichtig war, sowie für die Aufrechterhaltung einiger Internetpräsenzen zum Gedenken an Igor Flach.
Gedenkkonzert fr Igor Flach
Fr 18
April 2008
21:00
Konzerte
Kesselhaus
Chumbawamba - "The Boy Bands have won" Tour Jeder kennt sie – spätestens seit ihrem Top-Hit „Tubthumping“ aus dem Jahre 1997. Musikalisch nicht unbedingt typisch für das, was die Band davor und danach gemacht hat. - Chumbawamba sind zurück, ausgestattet mit akustischen Gitarren, Akkordeon, Trompete, fünfstimmigem Satzgesang, jeder Menge Haltung und einem neuen Album mit 25 Tracks und dem längsten Plattentitel der Musikgeschichte! Er setzt sich aus 156 Wörtern zusammen und beginnt mit „The Boy Bands Have Won …“ – betrachten wir das einfach einmal als sein Pseudonym. Chumbawamba sind anders. Das war schon vor 20 Jahren so, als sie ihr erstes Album herausbrachten: Pictures of Starving Children Sell Records, eine Reaktion auf Live Aid. Und Chumbawambas Mission damals wie heute besteht darin, interessant und fesselnd zu sein, intellektuell und verständnisvoll. Mit The Boy Bands Have Won erleben wir Chumbawamba als eine Band mit Stil und mit der Idee, unsere eigene Kultur zu recyceln. So hat die Band neue Melodien komponiert, Texte geschrieben und alles vermengt mit einer Vielzahl musikalischer Stile und damit herumgespielt, mit dem, woraus sich Chumbawamba bisher zusammensetzte. Herausgekommen ist eine Musik die mal himmelhochjauchzend, zu Tode betrübt, mal leise, laut, langsam, schnell – das alles in einem großen bunten Mix. The Boy Bands Have Won … ist ein wahres zeitgenössisches Konzeptalbum. Und jede Menge davon auf die Ohren geben wird es bei der bevorstehenden Tour, die Chumbawamba auch ins Kesselhaus nach Berlin führen wird. Als Support haben sie sich Bettina Schelker eingeladen, deren neues Album "The Honeymoon is over", von Boff Whalley und Neil Ferguson von Chumbawamba aufgenommen und produziert wurde.
Chumbawamba - 'The Boy Bands have won' Tour
Sa 19
April 2008
23:00
Konzerte
Maschinenhaus
Europäische Clubnacht "NORTHERN BORDER CROSSING" Live: Esben Schack (Electro/Accoustic Pop) Nomadix (Urban R&B) Konrad Korabiewski feat. Roger Döring (Ambient & Techno) DJ's: DJ Schack (Urban Beats) Steen Lorenzen (Radio Eins - Lounge & Jazz Moods) Unser Nördliches Nachbarland Dänemark schickt 3 Liveacts und einen DJ als musikalische Botschafter zur Clubnacht in das Maschinenhaus. Konrad Korabiewski ist in Dänemark ein gefragter Remixer. In 2 Sets präsentiert er einerseits atmosphärische Ambient Music andererseits rhythmisch vertrackten, klangexperimentellen Techno Sound. Unterstützung erhält er durch den Berliner Saxophonisten Roger Döring (Dictaphone). Esben Schack ist Singer Songwriter & Begleitband in einer Person. Akustikgitarrenspiel trifft spannungsreich auf, mal opulente mal dezente, Elektronikklänge aus dem Laptop; live gesampelte Human Beat Box Loops bilden die rhythmische Basis. Resultat sind wunderschöne Popsongs, die er mit betörender Stimme vorträgt. Das Motto Border Crossing trifft insbesondere für das Duo Nomadix zu. Sowohl Sängerin Aisha Ahmed Thorsen als auch Produzent und Bassist Søren Kabu Ocansey haben einen gemischt-ethnischen Background. Persönliche Erfahrungen mit Integration, Vorurteilen und Rassismus sind wichtige Aspekte ihrer Botschaften, mit denen sie einen Beitrag zum Abbau von Barrieren zwischen den Kulturen leisten wollen. Neben eindringlichem Rapgesang auf rauhen Hip Hop Beats gehören auch cooler R&B und melodiöse Pop-Arrangements im Ethnosoundgewand zu ihrem musikalischen Spektrum. DJ Schack (nicht verwandt mit Esben) ist Veranstalter, Mashup Produzent und Resident DJ in den besten Clubs von Kopenhagen. Regelmäßig legt er in Rio, New York und London auf und hat mit seinen Urban Beats mehrfach auch Berliner Clubs gerockt (WMF, Café Moskau, Tape Club). In den letzten Jahren hat Schack mit vielen namhaften Künstlern die Bühne geteilt, u.a. Kool Herc, Bonde de Role und A Trak. Für auditive Erfrischung sorgt zudem Gast DJ Steen Lorenzen, aufgewachsen im Norddänischen Aarhus und hinlänglich als Radio Eins Moderator bekannt.
Europische Clubnacht 'NORTHERN BORDER CROSSING'
Sa 19
April 2008
23:00
Konzerte
Kesselhaus
Europäische Clubnacht meets "HelsinkissBerlin" SUPPORT: Rinne Radio(Ambient Jazz) DJ-Team: We Are... Rogall * m.path.iq * Mixed Moods Jimi Tenor - Musikalischer Genius, Mastermind, Freak. Das Unerwartete, die Überraschung ist bei ihm von Anbeginn Programm. Legendär sind seine exaltierten Bühnenauftritte, z. B. der, bei dem er hoch auf einem Schimmel auf die Bühne reitet, bekleidet mit einem Hochzeitskleid mit acht Meter langer Schleppe. Der Kosmos des Jimi Tenor speiste sich schon zu seinen frühen Electro Techno Zeiten immer wieder aus Jazz, Rock, Funk und Soundtracks der 70er. Seit einigen Jahren verbindet er diese Wurzeln mit seiner Leidenschaft für Afrobeat und beglückte die Fangemeinde 2007 mit gleich 2 Veröffentlichungen: "Live In Berlin" hält dabei einen Maria am Ufer-Gig mit der Berliner Afroband Rhythm Taxi fest. Das vor Spielfreude überquellende Studioalbum "Joystone" ist das Resultat aus Kooperationen u.a. mit Ex-Fela Kuti-Perkussionisten Nicholas Addo Nettey und dem westafrikanischen Trio Kabu Kabu. Mit eben diesen Kabu Kabu wird Jimi Tenor im Rahmen der Clubnacht auf großer Bühne das Publikum mit funkigem Afro Jazz begeistern. Zuvor steht mit Tapani Rinne als Mastermind von Rinne Radio ein in Finnland nicht minder populärer Musiker und Komponist auf der Bühne. Wie Jimmi Tenor ist Tapani ebenfalls Saxophonist, der passioniert und virtuos Brücken zwischen Jazz und „U“-musikalischen Stilen wie House, Industrial, Techno oder Drum’n’Bass schlägt. Die musikalische und spirituelle Verwandtschaft zwischen Jimmi und Tapani manifestiert sich auch im gemeinsamen Album 'Suburban Sax' (1991). Weitere namhafte Kooperationen des mehrfach Award-dekorierten Tapani Rinne bestanden u.a. mit Edward Vesala, Raoul Bjàrkenheim, Kimmo Pohjonen, Wimme Saari und DJ Spooky. Seine Band Rinne Radio bringt es seit 1988 auf 20 Veröffentlichungen. Das aktuelle Album „On“ ist hierzulande beim Kölner Label Westpark erschienen: Ein Electro-Akustik-Hybrid für Fortgeschrittene. Der Auftritt von Rinne Radio beschert dem Publikum heiße Beats und Soundclips von Elektroniker Tuomaas Norvio alias Verneri Lumi, flauschige Klangteppiche von Tapani Rinnes diversen Klarinetten und Saxophonen, und originelle Verzierungen der rhythmischen Parts durch Perkussionist Juuso Hannukainen. Verstärkt wird das Trio durch die coole Gastsängerin Sanni Orasmaa. Nach den Konzerten legt das im Berliner Lovelite-Club beheimatete DJ-Team „We Are…“ auf.
Europische Clubnacht meets 'HelsinkissBerlin'
Sa 26
April 2008
21:00
Konzerte
Maschinenhaus
Sit down and sing No. 4 3 Künstler, 1 Bühne, Songs, Geschichten.. Nach den wunderbaren letzten ‚Sit Down And Sing’ Tourneen geht es diesen April in die nächste Runde. Mit an Bord sind diesmal: Rosie Thomas (US) Mit ihrem aktuellen Album "These Friends Of Mine" (Subpop), an dem auch Sufjan Stevens, Denison Witmer und Damien Jurado mitwirkten, ist ihr ein grandios, intimes Werk gelungen. Kammer-Folk-Besetzung mit Cello, mehreren Violinen, Banjo, Flöte trifft auf Rosie’s Feen-artigen Gesang. www.rosiethomas.com; www.myspace.com/rosiethomasmusic Nicolai Dunger (S) Der große schwedische Autodidakt (spielt auch gerne alle Instrumente selbst) macht seit 1996 wunderbar eigensinnige und lebendige Platten, die ihm auch außerhalb Skandinaviens einen richtig guten Namen gemacht haben. Zuweilen an Bonnie ‚Prince’ Billy (mit dem er bereits zusammenarbeitete), Dakota Suite oder auch Van Morrison erinnernd, verbindet Nicolai’s Musik großartiges Songwriting mit freier, virtuoser Instrumentierung. Die neue Platte heißt: „Nicollide And The Carmic Retribution’“ (EMI) www.nicolaidunger.com; www.myspace.com/nicolaidunger Josh Ottum (US) 2006 erschien „Like The Season“, das Debut Album von Josh bei tapete records. "Like The Season" mag aufgrund seiner Vielfalt postmodern sein, aber im Prinzip ist es vor allem ein klassisches Album: Eins, das man langsam lieb gewinnt und dann nie wieder missen will. Auf „Like The Season“ treffen Singer-Songwriter-Qualitäten auf Van Halen Sythie-Sätze, Glockenspiel, Harmonium, Streicher, Beatbox und Jazzrock Gitarren! Der Wahnsinn. Für den NME eines der aufregensdten Alben des Jahres. www.joshottum.com; www.myspace.com/joshottum Wie gewohnt, werden drei Ausnahmekünstler in lockerer Runde hintereinanderweg spannende, intime Solo-Sets spielen, wobei es dann doch öfters zu Kollaborationen auf der Bühne kommen mag. Besonders in diesem Falle, da sich z.B. Rosie und Josh aus Seattle kennen und gut befreundet sind.. Wir freuen uns jetzt schon auf Highlights wie das wunderbar-schräge AC/DC-Cover ‚Rock’n’Roll Ain’t Noise Pollution’ (Cole, Kjellvander, Darmstaedter-SDAS1) oder die spontanen Wolke/Aström/Taylor-Songs bei SDAS2 (u.a. „Time After Time“ von Cindi Lauper..)
Sit down and sing No. 4